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Autor: Claude Migration

Ungewöhnliche Schallschutzwand: Lagercontainer schützen Anwohner vor Lärm

Ungewöhnliche Schallschutzwand: Lagercontainer schützen Anwohner vor Lärm

Üblicherweise nehmen die Lagercontainer von NIESEN Umzugsgut, Handelswaren, Autoteile oder Kunst ins Innere auf. An der Kölner Oskar-Jäger-Straße wird hingegen der Schall geschluckt und »eingelagert«. Insgesamt 18 Container formen eine massive Wand rund um eine Baustelle, um die Anwohner vor Lärm zu schützen.

Das Bauunternehmen Sojka aus Braunschweig hatte die ungewöhnliche Lärmschutzwand geordert. Der alte Firmensitz von Afri Cola in Köln-Ehrenfeld sollte abgerissen werden, was nicht nur eine unschöne Baustelle, sondern auch eine Geräuschbelastung für die Anlieger darstellt.

Statt eines einfachen Bauzaunes erdachte man deshalb die Wand aus Containern: Diese bietet nicht nur einen optimalen Sichtschutz, sondern reduziert auch die Geräusche, die aus der Baustelle dringen.

Schallabsorption auf 27 Meter Länge

Mit einer Höhe von fünf Metern und einer Gesamtlänge von etwa 27 Metern wirken die gestapelten Container stark abschirmend. Der Hohlraum in den Containern absorbiert den Schall sogar zusätzlich, so dass die Lagercontainer in diesem Zusammenhang einen völlig neuen und doch sinnvollen Zweck erhalten. Die Stahlwand steht seit Anfang Oktober und wird ungefähr bis Ende 2020 stehen bleiben.

Die Nutzung von Seecontainern für architektonische Zwecke ist mittlerweile recht verbreitet. Zwar gibt es spezielle Containermodule, die mit Fenstern und Türen von Grund auf als Büro oder Mannschaftraum gedacht sind. Allerdings zeigen kreative Architekten immer wieder, dass auch normale Seecontainer zu interessanten Gebäuden umgebaut werden können. Und auch NIESEN bewies, dass Lagercontainer das Zeug zu echter Architektur haben: 2017 errichtete der Logistiker eine komplette Lagerhalle für Räder aus den Stahlmodulen.

Wolters Kluwer – NIESEN legt Standorte zu neuem Hauptsitz zusammen

Wolters Kluwer – NIESEN legt Standorte zu neuem Hauptsitz zusammen

Das Traditionsunternehmen Wolters Kluwer blickt auf stolze 200 Jahre Firmengeschichte zurück und ist heute ein führender Anbieter von Fachinformationen, Software und Services etwa für Juristen, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Der niederländische Mutterkonzern ist in 40 Ländern mit Geschäftssitzen vertreten und in insgesamt 180 Ländern tätig. Mit 19.000 Mitarbeitern erwirtschaftet Wolters Kluwer global 4,6 Milliarden Euro.

Neue Zentrale mit hochmodernen Arbeits- und Konferenzräumen

Im Mai 2020 wurde der deutsche Hauptsitz des Unternehmens in einer neuen Deutschland-Zentrale zusammengeführt. Zwar lagen nur wenige Kilometer zwischen den beiden bisherigen Standorten und der neuen Adresse. Der Umzug stellte aber einen großen Schritt in Sachen »modernes Arbeiten« dar.

Am Ziel des Umzugs wartete nämlich ein hochmodernes Hürther Bürogebäude mit fünf Konferenzräumen, zwei Trainingsräumen sowie 28 Meetingräumen. Mit sieben agilen Projekträumen wird man dem Bedarf nach gemeinschaftlichem, digitalem und mobilem Arbeiten innerhalb des Gebäudes gerecht. Eine Lounge mit Zugang zur Dachterrasse des Bauwerks sowie die Bibliothek bieten repräsentative Areale, etwa für Events. Der neue Sitz der Wolters Kluwer verfügt dabei über 6.500 qm Nutzfläche.

Niesen setzt zwei 70 Tonnen Kräne ein

Wolters Kluwer baut auf Expertise der DMS Niesen

Für den Umzug in die neue Immobilie setzte Wolters Kluwer auf Erfahrung und Expertise. Zum Einsatz kam die Leverkusener Umzugsspedition NIESEN, die als Spezialist für Firmenumzüge gilt. Neben der eigentlichen Herausforderung des Umzugs musste dabei den aktuellen Vorgaben zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie Rechnung getragen werden.

Niesen setzt zwei 70 Tonnen Kräne ein

Insgesamt 320 Arbeitsplätze mit Kartonagen, Mobiliar und EDV zog NIESEN in den neuen, zentralen Firmensitz um. Um die zügige Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten, übernahm der Umzugslogistiker auch die Montage der IT und Medientechnik.

Für die Abwicklung des Projekts inklusive aller Vorumzüge war ein Zeitraum von lediglich drei Tagen vorgesehen. Zur Beschleunigung der Abläufe kamen daher zwei Kräne zum Einsatz: Diese hoben die Transportcontainer zur zügigen Be- und Entladung an die Fassade der Immobilien.

Um den Covid-19-Bestimmungen gerecht zu werden, bildeten die 40 Mitarbeiter des Logistikers mehrere getrennte Transportlinien. So konnten Abstände besser eingehalten und der Transport zuverlässig umgesetzt werden. Den Widrigkeiten zum Trotz gelang der Leverkusener Spedition so die fristgerechte Verlagerung des Wissensspezialisten.

NIESEN zieht Hauptfeuerwache Leverkusen in modernen Neubau

NIESEN zieht Hauptfeuerwache Leverkusen in modernen Neubau

Nach langjähriger Planungs- und Bauzeit konnte das neue Gebäude der Hauptfeuer- und Rettungswache in Leverkusen-Wiesdorf im Juli 2020 bezogen werden. Die Freude bei allen Beteiligten war aufgrund des Umzugs groß, da die alte Feuerwache durchaus »in die Jahre gekommen« war. Mittlerweile haben die rund 130 Mitarbeiter den Wechsel an den neuen Standort in der Edith-Weyde-Straße vollzogen.

Hochmoderne Wache mit Feuerwehrschule, Führungszentrum und Kapazität für 50 Fahrzeuge

Die hochmoderne neue Feuerwache stellt einen immens wichtigen Schritt für Leverkusen dar. In den letzten Jahrzehnten ist die Stadt deutlich gewachsen, die alte Wache konnte da nicht Schritt halten. Die neue Hauptfeuer- und Rettungswache wird den gestiegenen Anforderungen nun mehr als gerecht.

Auf rund 11.100 Quadratmetern Nutzfläche beherbergt das dreigeschossige Gebäude umfangreiche, hochmoderne Ausrüstung und Platz für 50 Einsatzfahrzeuge. Zudem umfasst die neue Wache eine Feuerwehrschule, Werkstätten, das Führungszentrum sowie die Freiwillige Feuerwehr Wiesdorf. Außerdem integriert das Gebäude eine Sporthalle, einen Fitnessraum sowie eine zeitgemäße Küche und Aufenthaltsräume.

»Mit der neuen Hauptfeuerwache an der Edith-Weyde-Straße bekommt die Stadt Leverkusen einen Gebäudekomplex, der alles bietet, was die schwere und riskante Arbeit der Einsatzkräfte leichter macht«, fasst Uwe Richrath, Leverkusens Oberbürgermeister, die Vorzüge des Neubaus zusammen.

NIESEN zieht technische Ausrüstung und Equipment der Feuerwehr um

Damit die Feuerwehr am neuen Standort schnellstmöglich den vollen Leistungsumfang erreichen konnte, musste der Umzug reibungslos ablaufen. Immerhin ist Leverkusen Standort eines großen Chemieparks. Akut steht zudem die Covid-19-Pandemie als Bedrohungsszenario im Raum. Keine Frage, die Retter werden mit ihrem gesamten Leistungsspektrum einsatzbereit benötigt.

Aufgrund ihres Fuhrparks konnte die Feuerwehr einen großen Teil der Ausstattung in Eigenregie umziehen. Als professionelle Unterstützung kam NIESEN zum Einsatz. Die lokal ansässige Umzugsspedition zog vor allem technisches Gerät um, darunter Pumpen, Schläuche, elektronische Gerätschaften und Löschequipment.

NIESEN beteiligt sich insgesamt drei Wochen am Umzug der Feuerwehr. Zum Einsatz kam auch das bewährte »Kran-Container-System«: Der hauseigene Kran-LKW hob die Transportcontainer unmittelbar an die Fassade und Fenster der Feuerwache. So konnten die Container direkt aus den Räumlichkeiten be- und entladen werden. Dies sparte Zeit; außerdem werden Umzugsgut, die Arbeitskraft der Mitarbeiter und auch die Immobilie geschont.

Die Eröffnung der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache erfolgte im Beisein des Oberbürgermeisters Richrath und der Feuerwehrführung, aufgrund der Covid-19-Pandemie jedoch ohne Besucher. Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden mit dem reibungslos abgelaufenen Umzug.

Ende einer Ära: Zurich-Logo verschwindet neben der Kölner Zoobrücke

Ende einer Ära: Zurich-Logo verschwindet neben der Kölner Zoobrücke

Wer vom Kölner Zoo Richtung Innenstadt fuhr, wurde stets vom Logo der Zurich-Versicherung begrüßt. Über Jahrzehnte thronte der »blaue Kreis« über der Kreuzung Riehler Straße / Elsa-Brändström-Straße. Bis zum 11. August 2020. An diesem Tag holte NIESEN das drei Meter hohe Logo sowie den Zurich-Schriftzug vom Dach des Versicherers. Dieser schloss endgültig die Pforten am linksrheinischen Kölner Standort. Eine kleine Ära ging zuende.

Bevor die großen Logo-Konstruktionen vom Dach schwebten, waren sie von den NIESEN-Profis gut vorbereitet worden. Insbesondere die Sicherungsarbeiten standen im Fokus, denn das Transportgut sollte aus etwa 15 Metern Höhe gehoben werden. In der Kölner Sommerhitze an diesem Tag gelang das Vorhaben schließlich problemlos.

Das Ende einer Ära bedeutet oftmals aber einen Neuanfang. Für die Zurich Gruppe Deutschland begann dieser in Köln-Deutz. Bereits im Februar 2020 waren die Umzüge der Kölner und Bonner Standorte in das moderne Areal der Messe City beendet gewesen. 2.800 Mitarbeiter zogen in einen hochmodernen Neubau unweit des Rheins, darunter das Personal der Riehler Straße. Und auch dieses Projekt durften NIESEN und die Tochterfirma WIESEL begleiten: Die beiden Logistiker führten die Neumöblierung und den kompletten Umzug aller Mitarbeiter nach mehrjähriger Planungsphase durch. So war der Abtransport der Zurich-Logos unweit der Zoobrücke das »i-Tüpfelchen« im Rahmen eines Megaprojekts.

Auf dem alten Zurich-Gelände an der Riehler Straße soll künftig ein Wohnpark samt Kindertagesstätte entstehen. 350 neue Wohnungen werden errichtet, 110 davon öffentlich gefördert mit günstigeren Mieten. Da ein Teil der bestehenden Bürogebäude unter Denkmalschutz steht, bleiben diese erhalten und werden weiterhin gewerblich genutzt.

Klinikum Leverkusen erhält mobile Corona-Teststation

Klinikum Leverkusen erhält mobile Corona-Teststation

Ein besonderer Vorteil von mobilen Raumsystemen ist die Flexibilität. Die Container können für jeden Zeitraum nahezu beliebig aufgestellt und genutzt werden. Auch die Platzierung in Außenbereichen ist kein Problem, zum Beispiel auf Parkplätzen. Und dennoch bieten die Raumsysteme einen vergleichsweise hohen Komfort bei flexibler Raumgestaltung. Diese Vorteile machen die Containeranlagen auch in Corona-Zeiten für viele Anwendungen attraktiv.

Das Synlab-Labor am Klinikum Leverkusen ließ deshalb eine kleine Containeranlage als Corona-Teststation installieren. Seit Mitte März können Menschen hier auf Covid-19 getestet werden. In den Containern werden Abstriche von Patienten genommen, die unmittelbar im Synlab-Labor auf das Virus getestet werden.

Raumonzept sorgt für »rotierende Nutzung«

Das Besondere am Raumkonzept der Containeranlage ist die »rotierende Nutzung«, die den unmittelbaren Kontakt zwischen Menschen weitgehend vermeidet. So wird die Gefahr einer Infektion drastisch reduziert.

NIESEN montierte zwei Container-Räume, die jeweils 15 qm umfassen und durch eine Art Schleuse miteinander verbunden sind. Eine Person, die getestet werden soll, betritt den ersten Raum durch einen separaten Eingang. Hier wird die Probe entnommen, die durch ein Fenster an das medizinische Personal übergeben wird. Die getestete Person kann im Anschluss den zweiten Raum betreten, der als Wartezimmer bis zum Erhalt der Ergebnisse dient. Das Wartezimmer kann durch einen separaten Ausgang schließlich verlassen werden.

Die Teststation am Klinikum Leverkusen ist sofort gut angenommen worden, viele Hundert Testungen wurden bereits durchgeführt. »Wir machen dieses Zusatzangebot, um die niedergelassenen Ärzte zu entlasten«, erläutert Götz Kob, Betriebsleiter des Synlab MVZ. Weil die Nachfrage nach Corona-Tests seit März stetig zugenommen habe, hat Synlab seine Analyseplattformen für die Labortests zudem stetig ausgebaut.

Die Containersysteme von NIESEN konnten sich bereits anderweitig im Rahmen der Corona-Epidemie bewähren. So bietet der Spezialist auch mobile Besuchscontainer, die beispielsweise in Pflegeheimen eingesetzt werden können. Die Räume dienen als sichere Begegnungsstätte von Risikopatienten und Angehörigen.

Sicherheit auf der Straße. NIESEN stattet die ersten 30 LKWs mit Abbiegeassistenten und Heckkameras aus

Sicherheit auf der Straße. NIESEN stattet die ersten 30 LKWs mit Abbiegeassistenten und Heckkameras aus

Als lokal verbundener Mittelständler weiß NIESEN um die eigene gesellschaftliche Verantwortung. Generell gehört es zu den Grundsätzen des Logistikers, einen Fokus auf soziales Engagement zu legen. Dies zeigt sich nicht nur in zahlreichen Kooperationen mit vielen Leverkusener Instanzen. Auch bei der Sicherheit im Alltag und auf der Straße legt NIESEN hohe Maßstäbe an das eigene Flottenmanagement an.

Bei der Ausstattung der LKWs mit Abbiegeassistenten dürften die Leverkusener nun zum Kreis der Branchen-Vorreiter gehören. Die elektronischen Warnsysteme an den LKWs erhöhen die Sicherheit und den Schutz anderer Verkehrsteilnehmer enorm. Denn jährlich sterben zwischen 30 und 40 Menschen in Deutschland durch abbiegende LKWs.

NIESEN rüstet 30 LKW mit Abbiegeassistenten aus – restlicher Fuhrpark wird folgen

Die Abbiegeassistenten sind rechts an der Fahrerkabine verbaut und überwachen den sogenannten Toten Winkel, wo das Sichtfeld der Fahrer eingeschränkt ist. Besonders beim Rechtsabbiegen laufen Fußgänger oder Radfahrer Gefahr übersehen zu werden. Via Kamerabild oder akustischem Signal durch den Abbiegeassistenten nimmt der LKW-Fahrer in der Nähe befindliche Radfahrer oder Fußgänger wahr. So wird verhindert, dass Passanten beim Abbiegen übersehen werden.

Im Fuhrpark von NIESEN befinden sich mittlerweile 30 LKWs mit Abbiegeassistenten, darunter auch die schweren Kran-LKWs. Der restliche Fuhrpark wird nach und nach folgen.

Zusätzlich stattet NIESEN alle LKWs auch mit Heckkameras aus, um eine weitere Gefahrenquelle an der Rückseite der Fahrzeuge kontrollieren zu können. Parallel zur Installation der Abbiegeassistenten sind mehrere Dutzend Transporter schon mit den Kameras ausgestattet worden.

EU bereitet Gesetz für verpflichtenden Einsatz des Abbiegeassistenten vor

Die Problematik der Abbiegeunfälle ist so gravierend, dass sich auch die Bundesregierung und die EU damit befassen. Auf EU-Ebene wird bereits an einem Gesetzesentwurf gearbeitet, der den Abbiegeassistenten für LKW verpflichtend machen soll. Die Hersteller würden das Assistenzsystem dann serienmäßig verbauen.

Bis dahin wird aber vermutlich noch etwas Zeit vergehen und es kommt auf das Engagement und Verantwortungsbewusstsein der LKW-Eigner an. NIESEN entschloss sich, bereits vor dem Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes eigeninitiativ zu agieren.

So übt der Logistiker in diesem Falle gleich mehrfach »Rücksicht«.

Mobile Besuchscontainer – sichere Begegnung für die Familie und Senioren

Mobile Besuchscontainer – sichere Begegnung für die Familie und Senioren


MOBILER BESUCHSCONTAINER

Besuchscontainer integriert zwei Räume

Grundriss und Maße des Corona-Containers
Grundfläche (innen): 13,2 m²

ZUSATZAUSSTATTUNG ZUR VERMEIDUNG VON CORONA-INFEKTIONEN

• Desinfektion bei Anlieferung
• Großes Sichtfenster
• Gegensprechanlage
• Zu- & Abluft mittels Ventilator 
• Anschluss-System Klimaanlage
• Abschließbares Fenster je Raum
• Barrierefreier Zugang
• Rampe zum Einfahren
• Türen mit 100 cm Durchgang

OPTIONALES MIET-MOBILIAR

• Stahlrohrtisch (160 x 80 x 75 cm)
• Desinfektionsmittelspender
• Handpapierspender
• Mülleimer
• Polsterstuhl
• Garderobenständer

SIE HABEN FRAGEN?    express serviceexpress service

Unsere erfahrenen Spezialisten beraten Sie gerne hinsichtlich der optimalen Container-Lösung für Ihre Einrichtung. Für Fragen, Besichtigungstermine und Angebote wenden Sie sich gerne an:

Herr Sylvio Schmolling
sylvio.schmolling@niesen.de

Telefon 0214 868 02-20
Herr Nico Becker
nico.becker@niesen.de

Telefon 0214 868 02-34



Kontakte ermöglichen

Kontakte zwischen Familie und Senioren bei Corona

Plexiglas-Schutz

Schutz durch Plexiglas im Besuchsraum

Zwei Eingänge

Zwei Eingänge ermöglichen separaten Zugang

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Green Technology

Logo Green Technology Containex
Unsere Lieferanten für die Bauteile der Container setzen auf gute Umweltstandards: wie beispielsweise CONTAINEX mit dem GREEN Technology Standard. Wir setzen auf »Made in EUROPE« nach dem CONTAINEX-Umweltstandard GREEN Technology. Dieser zeichnet sich aus durch:

• Auswahl und Einsatz recyclingfähiger Materialien
• Energieeffiziente und umweltfreundliche Fertigung in zertifizierten, europäischen Produktionswerken
• Laufende Qualitätskontrollen und Umweltaudits in den Lieferwerken
• Besonders widerstandsfähige, umweltfreundliche Kathodische TauchLackierung (KTL)
• Langlebige Containerprodukte – hochwertige Isolierung – niedriger Energieverbrauch

Zwei getrennte Räume im Corona-container

SIE HABEN FRAGEN?    express serviceexpress service

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Herr Sylvio Schmolling
sylvio.schmolling@niesen.de

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Herr Nico Becker
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Telefon 0214 868 02-34


Geschenk für die Uni Wuppertal: Skulptur »Zum Licht« von Tony Cragg bereichert Campus

Geschenk für die Uni Wuppertal: Skulptur »Zum Licht« von Tony Cragg bereichert Campus

Das Geschenk des Künstlers begründet sich auf intensive Verbundenheit zur Universität. Tony Cragg ist Hochschulratsmitglied an der Uni Wuppertal, zudem studierte seine Tochter hier. Nicht weit vom Campus entfernt liegt außerdem der Skulpturenpark Waldfrieden, den Cragg persönlich gründete. In waldiger Landschaft werden hier viele großformatige Arbeiten von Künstlern wie Henry Moore, Thomas Schütte und Cragg selbst präsentiert.

Nun erhielt die benachbarte Universität eine besondere Arbeit aus der Werkreihe »Industrial Nature«. Die 6,5 Meter hohe Skulptur »Zum Licht« besteht aus einer Edelstahl-Säule, die mit zahlreichen großen Blättern aus Aluminium besetzt ist. Diese scheinen wie Flammen an der Säule hoch und dem Himmel entgegen zu lodern.

Das rot lackierte Kunstwerk ist teilweise abgeschliffen, wodurch das Aluminium durchscheint und die Skulptur noch organischer wirken lässt, stellenweise fast wie gemalt. »Alles Vertikale brauche Energie« erläutert der Künstler. Wie die Pflanze Licht zur Erzeugung von Energie brauche, so könne sich der Mensch nur entwickeln, wenn er nach Wissen strebe. Nicht von ungefähr wurde daher eine Position im öffentlich zugänglichen Raum zwischen Hörsälen und Forschungsgebäuden gewählt.

Tony Cragg nimmt Ausrichtung mit Hilfe des NIESEN-Kranwagens vor

Hergestellt wurde die Skulptur in der renommierten Düsseldorfer Kunstgießerei Kayser. Dort hat Cragg bereits viele seiner Arbeiten fertigen lassen. Auch beim Transport an den Bestimmungsort vertraute der Künstler wieder auf eine etablierte Zusammenarbeit, nämlich mit NIESEN. Die Kunstspedition übernimmt regelmäßig Kunsttransporte und Montagen der Kunstwerke Craggs sowie vieler weiterer Künstler. Schon oft holte der Leverkusener Logistiker großformatige Arbeiten in der Gießerei nahe des Düsseldorfer Medianhafens ab, um sie an Ziele in ganz Europa zu bringen.

Das Werk »Zum Licht« verlud NIESEN am 22. April. Gut gesichert startete der Transport nach Wuppertal am Folgetag. Am Ziel wartete bereits Tony Cragg, um die Ausrichtung der Skulptur persönlich zu dirigieren. Per Kranarm wurde die Skulptur dafür in die Senkrechte und über den vorbereiteten Sockel gehievt. Um die Skulptur in der Luft zu drehen, setze NIESEN eine zusätzliche Kranspitze ein. Diese diente später auch zur Sicherung der Skulptur. NIESEN hielt die 2,5 Tonnen schwere Skulptur dauerhaft in der Schwebe und drehte sie sorgfältig entsprechend der Vorgaben Craggs. Als die für den Künstler optimale Position erreicht war, wurde der Sockel mit Beton ausgegossen. Nach einigen Stunden war die Arbeit schließlich fest am neuen Standort verankert.

Seitdem kann das Werk inmitten des Wissenschaftsbetriebs seine Wirkung entfalten. In einer Weise, wie der Künstler die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Industrie sieht: als Symbiose von Rationalität und Emotionalität.

Laudatio durch den Uni-Rektor

Im unmittelbaren Anschluss an die Montage, sollte das Geschenk an die Universität gleich gewürdigt werden. Hochschul-Rektor Lambert T. Koch zeigte sich dankbar und hocherfreut über das neue Wahrzeichen seines Campus.

So konnte er womöglich auch verschmerzen, dass die vielen geladenen Gäste aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie an diesem Tage noch fernbleiben mussten und nur einige Pressevertreter anwesend waren. Eine kleine Laudatio hielten Koch und Cragg dennoch, provisorisch mit Mundschutz und in gebührendem Abstand zu den wenigen Anwesenden.

Hoch auf dem bunten Wagen. NIESEN im Schlebuscher und Kölner Karneval

Hoch auf dem bunten Wagen. NIESEN im Schlebuscher und Kölner Karneval

Menschliche Algen, bunte Fische und lachende Haie überfielen Leverkusen-Schlebusch am 22. Februar. Der 33. »Schliebijer Schull- un Veedelszoch« hatte den Stadtteil unter dem Motto »Mir Schliebijer treiben´s bunt, jeck bis zum Meeresgrund« übernommen.

Rund 49.000 Menschen folgten in die Ozeanwelten, viele kostümierten sich als Zuschauer am Straßenrand entsprechend des Mottos. Dass die 1.500 Teilnehmer im Zug durchweg als Meereswesen verkleidet waren, verstand sich von selbst. Und auch die Wagen tauchten vollkommen ins Thema ein: Bunte U-Boote, kleine Schiffe und korallenverzierte Aufbauten fuhren durch die Straßen.

2020 erstmals mit dabei war eine Truppe von Mitarbeitern und Freunden des Familienunternehmens NIESEN. Die »Partyjecke« rund um Initiator Markus Kalcker hatten sich den grünen Oldtimer-Möbelwagen der Firma aus den 50er-Jahren geschnappt und als Meeresgrund umdekoriert. Verkleidet als Krake konnte beim Schlebuscher Umzug also nichts mehr schiefgehen.

Glück hatten die Schlebuscher Jecken mit dem Wetter. Bescherte der Regen den Meeresbewohnern anfangs noch eine feuchte Umgebung, drehte sich das Wetter dann aber und die Fische, Algen und Kraken konnten auf dem Trockenen feiern. Was zumindest im Rahmen des Karnevals natürlich das schönere Klima ist.

Begünstigend kam ebenfalls hinzu, dass Bayer 04 an diesem Samstag kein Heimspiel hatte und deshalb noch mehr Menschen als sonst zum Umzug kamen.

  • Video zum Karnevalsumzug

    Video zum Schlebuscher KarnevalWir danken Radio Leverkusen für die freundliche Bereitstellung des tollen Songs!

So schob sich der heitere Zug ab 13 Uhr 33 von der Reuterstraße durchs Dorf bis zur Morsbroicher Straße vorbei an den Zehntausenden. Auch die NIESEN Partyjecke feierten vom Wagen aus ordentlich mit den Schlebuschern: Kamelle flog reichlich und die Musik aus den Wagenboxen sorgte für beste Stimmung.

Am Ende konnten sich die »NIESEN Partyjecke« sogar über eine besondere Auszeichnung freuen: den »Raimund Gietzen Pokal«, der vom ehemaligen Bezirksvorsteher Raimund Gietzen gestiftet wurde. Somit trugen sich die NIESEN Partyjecke direkt bei der ersten Zugteilname in die Siegerlisten ein. Nach der feierlichen Übergabe der verschiedenen Pokale und Auszeichnungen an die Gewinner, welche im März stattfinden wird, wird der Pokal nun für ein Jahr einen Ehrenplatz in der Verwaltung erhalten.

NIESEN und der Schlebuscher Karneval – das passt zusammen

Seit 1988 schon organisiert die KG Grün-Weiß Schlebusch den Schull-un Veedelszoch. Fast solange gehört das Unternehmen NIESEN zu den Freunden und Partnern der Karnevalsgesellschaft und des Schlebuscher Umzugs. Unterstützung kommt regelmäßig aus dem Fuhrpark von NIESEN – lange schon, bevor die eigene Karnevalstruppe mitmachte.

Klaus Niesen, selbst Ehrensenator bei der KG Rot-Gold-Leverkusen, stellt seinem Verein stets einen Lkw bereit, der als Zugpferd für den Wagen dient. Und auch andere Gesellschaften können auf die Unterstützung des Logistikers zählen, der in Leverkusen, Köln und Umgebung gut vernetzt ist. Etwa zehn knallgelbe NIESEN-Fahrzeuge kann man jährlich auf den verschiedenen Umzügen entdecken.

Rosenmontag in Köln

Lange pausieren wollten die Jecken von NIESEN nach dem Schlebuscher Samstag nicht. Zwei Tage später ging es beim Höhepunkt des Kölner Karnevals weiter: dem Rosenmontagszug. Klaus Niesen fährt seit mehreren Jahren als Gast auf einem der Wagen der Große Kölner Karnevalsgesellschaft 1882 e.V. mit, um auf der sieben Kilometer langen Strecke durch viele Kölner Veedel zu fahren.

Am Straßenrand wartet währenddessen der NIESEN Event Truck. Seit 2016 bewährt sich die mobile Tribüne Jahr für Jahr als Treffpunkt für Karnevalisten aus allen Himmelsrichtungen sowie Freunde und Kollegen des Unternehmens. Hier können sich alle feiernd warm halten, bis man nach dem Umzug den langen Karnevalstag gemeinsam ausklingen lässt …

Zurich bezieht neuen Standort in Köln. NIESEN und WIESEL organisieren Umzug für 2.800 Mitarbeiter in die Messe City

Zurich bezieht neuen Standort in Köln. NIESEN und WIESEL organisieren Umzug für 2.800 Mitarbeiter in die Messe City

Foto: © Jörg Seiler



Vier Jahre dauerten die Vorbereitungen für die Zusammenführung sämtlicher Zurich Mitarbeitender der Rheinlandzentrale, bislang auf Bonn und Köln verteilt, an einen einzigen Standort.

Bei der Standortwahl für den neuen Firmensitz hatten sich die Verantwortlichen Anfang 2016 für Köln entschieden. Grund für die Entscheidung war zum einen die hervorragende Lage des angebotenen Objekts in der »Messe City« – zentral gelegen am Rhein und in guter Nachbarschaft zur Kölner Messe. Auch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof Deutz überzeugte, so dass die Reisezeit zum zweiten Standort der Zurich in Frankfurt am Main nur eine Stunde beträgt.

Der erste Spatenstich zum Neubau des dreiteiligen Gebäudeensembles erfolgte im September 2016. Im Oktober 2019 konnte schließlich der Bezug der rund 46.500 m² Gesamtfläche beginnen.

Beratung durch WIESEL und NIESEN über zwei Jahre

Mit dem Umzug betraut war der Logistiker WIESEL, der zur NIESEN Gruppe gehört und schon seit vielen Jahren die Standorte der Zurich Gruppe betreut. Der Großumzug von Bonn nach Köln bedeutete aber einen absoluten Höhepunkt in der Arbeit für Zurich. Nicht nur, was den Umfang des Umzugs betrifft, sondern auch die Vielfalt der Leistungen.

Schon zwei Jahre vor dem Einzugsdatum waren die Consultants von WIESEL und NIESEN in die Planungen einbezogen worden. Besonders Ruben Nietgen, Planer und Berater bei WIESEL, stand als dauerhafter Ansprechpartner stets für Zurich zur Verfügung.

Er organisierte auch die Mustermöblierung in den neuen Räumen des Versicherers rund um den Innenausbau und die Einrichtung mit Arbeitsplätzen. So konnten Raumbelegungen schon lange vor dem Einzug erprobt und geplant werden. Auch die Probearbeit an verschiedenen Möbelmodellen war möglich. So gab es nach der Neumöblierung der fertigen Räumlichkeiten im September, die von NIESEN im Auftrag des Möbelherstellers KINNARPS durchgeführt wurde, keine Überraschungen mehr. Sämtliche 2.800 Arbeitsplätze waren im Sinne effizienter Raumnutzung und Arbeitsqualität eingerichtet.

»Umschlag« der Computer bei NIESEN

Perfekter Umzug für 2.400 Arbeitsplätze an zwei Wochenenden



Logistiker Ruben Nietgen war es dann auch, der den Hauptumzug Ende Oktober 2019 vonseiten der NIESEN Gruppe leitete. Der Zeitplan war straff organisiert. Gemeinsam mit den Projekt-Verantwortlichen von Zurich war der Einzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwei Wochenenden sicherzustellen.

Entsprechend zügig arbeiteten die Teams an den beiden alten Standorten in Bonn und in Köln: »Gestern Abend wurden 698 Arbeitsplatzeinheiten bis zirka Mitternacht demontiert«, fasste Nietgen den Fortschritt nach dem ersten Tag zusammen. Zu diesem Zeitpunkt begann auch schon der Umzug der rund 3.000 Umzugskartons.

Christoph Graumann, Leiter des Projekts, zeigte sich zufrieden »Über 2.400 Menschen an zwei Wochenenden umzuziehen ist keine einfache Aufgabe. Aber ich bin begeistert, was das Team bis jetzt schon geschafft hat und zuversichtlich, dass die letzte Welle im Februar mit zirka 400 Personen ebenso routiniert verlaufen wird.«

»Umschlag« der Computer bei NIESEN

Parallel zur Beräumung und Einrichtung der Büros kümmerte sich NIESEN um die Technik der Zurich. Sämtliche Computer und Bildschirme für die Arbeitsplätze durchliefen das IT-Lager in Leverkusen. Dort wurden die Geräte nicht nur gereinigt, sondern gemäß DGUV 3-Norm auch geprüft. Immerhin ist die Wartung und Instandhaltung der Technik auch für Zurich gesetzlich vorgeschrieben, so dass der sichere Gebrauch für die Mitarbeiter gewährleistet ist.

Zur Prüfung gehört nicht nur die Begutachtung der Bauteile, sondern zum Beispiel auch ein Farb- und Flimmertest an Monitoren. Und das nicht nur stichprobenartig, sondern bei jedem einzelnen Stück. In der Taktung des Projektfortschritts erfolgte schließlich die Anlieferung der gewarteten Technik zielgenau in die entsprechenden Büroetagen und Räume.

Viele Vorzüge für die Zurich Mitarbeiter

Nach dem Umzug waren die Mitarbeiter schnell arbeitsfähig und konnten eine moderne Umgebung mit vielen Komfortvorteilen genießen. So bietet die Architektur des Braunschweiger Architekturbüros KSP Jürgen Engel Architekten geräumige Flächen und offene Räume für den regen Austausch untereinander. Das Raumkonzept wurde, ebenso wie die Begleitung der Umsetzung, durch das Planungsbüro P.O.T. Beratungsteam GmbH und in enger Zusammenarbeit mit Zurich entwickelt.

Moderne Arbeitskonzepte wie bei Google dienten als Vorbild für die Bereitstellung von Schwing-Trampolinen, Desk-Bikes und Power-Napping-Räumen. 27 Kaffee-Lounges, so genannte Coffices, bieten sich als Treffpunkte an und wer entspannen möchte, kann die »Blue Lounge« besuchen, die mit angrenzender Dachterrasse einen hervorragenden Blick auf Rhein und Dom bietet. Schöner kann man Köln nicht anschauen.

Die Mitarbeiter dürften sich über die neue Arbeitsumgebung gefreut haben. So verwundert es nicht, dass die feierliche Einweihung am 28. Oktober 2019 mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum vollen Erfolg wurde – und zum Startschuss in ein neues Kapitel von Zurich in Deutschland.

  • Video von Zurich zum Umzug

    Video von Zurich zum Umzug
  • Bericht der WDR Lokalzeit

    Bericht WDR Lokalzeit
»Leda« in Monheim. NIESEN bringt Bronzeskulptur von Markus Lüpertz ans Rheinufer

»Leda« in Monheim. NIESEN bringt Bronzeskulptur von Markus Lüpertz ans Rheinufer

Seit 1939 trägt die Stadt Monheim am Rhein die populäre Figur der Gänseliesel in ihrem Wappen. Die Darstellung eines Mädchens, das Hausgänse zum Markt führt, wurde häufig von Künstlern aufgegriffen und verarbeitet. Für Monheim ist sie von traditionsreicher Bedeutung und findet sich unter anderem im Gänseliesel-Brunnen am Rathaus wieder. 2018 beschloss die Rheingemeinde, dem »Gänsemädchen« eine große Skulptur zu widmen. Und beauftragte den international renommierten deutschen Bildhauer Markus Lüpertz mit einer Interpretation der Monheimer Wappenfigur.

Markus Lüpertz Bronzeskulptur »Leda« als Landmarke am Monheimer Rheinufer

Unter dem Titel »Leda« schuf der langjährige Professor und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf eine 3,5 Meter hohe Bronzeskulptur. Die Figur ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit der Gänseliesel über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr. Die Gans ist eng am Körper des Mädchens positioniert, beide scheinen fast zu verschmelzen. Als weithin sichtbare Landmarke soll die Bronzefigur ihre Wirkung entfalten – positioniert auf einem 7,5 Meter hohen Sockel und nahezu nur von Himmel umgeben.

Gefertigt wurde die »Leda« in der renommierten Kunstgießerei Schmäke, die in der Vergangenheit schon viele Bronzen für Lüpertz oder auch Künstler wie Anthony Cragg oder Richard Deacon fertigte. Den Transport an den Bestimmungsort am Monheimer Rheinufer übernahm NIESEN mit dem hauseigenen Kran-LKW. Auch leistete die Kunstspedition Unterstützung bei den Montagearbeiten am Tag vor der Enthüllung.

NIESEN: Regelmäßiger Partner in der Kunstproduktion

Monheimer Bürgermeister enthüllt Skulptur mit NIESEN-Kran

Am 21.09.2019 wurde die Skulptur offiziell an die Öffentlichkeit übergeben. Der Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann enthüllte die Skulptur pünktlich um 11.00 Uhr. Per Konsole steuerte er den Kran von NIESEN, der ein riesiges Tuch von der Skulptur zog. Im Beisein des Künstlers Markus Lüpertz konnten die rund 300 Gäste und Bürger zum ersten Mal das neue Wahrzeichen der Stadt anschauen.

Die Würdigung der Arbeit übernahm Professor Dr. Dr. Peter M. Lynen, ehemaliger Kanzler der Düsseldorfer Kunstakademie und langjähriger Weggefährte von Lüpertz, während dieser als Rektor an der Akademie tätig war.

Nach der Enthüllung wurde schließlich auch die Werkschau zum Schaffungsprozess der »Leda« in der direkt nebenan beheimateten »Kulturraffinerie K 714« eröffnet. Verschiedene Studien, Bilder und Skulpturen – die schon selbst als ausgereifte Kunstwerke betrachtet werden dürften – zeugen von der Auseinandersetzung des Künstlers mit der ihm zugetragenen Aufgabe. Zur Eröffnung der von den Monheimer Kulturwerken initiierten Ausstellung sprach Markus Lüpertz persönlich.

NIESEN: Regelmäßiger Partner in der Kunstproduktion

Seit dem 21. September sind die Stadt Monheim und deren Bürger um ein prägendes Kunstwerk reicher. Wie schon viele andere Städte und Orte, die sich um Kulturgut von Rang bemühen. Und oftmals waren die Kunstspezialisten von NIESEN beteiligt, um die Werke von der Produktionsstätte zum endgültigen Bestimmungsort zu bringen. Da weckt jedes neue Projekt für die mittlerweile bekannten gut Künstler und Kunstgießereien auch Erinnerungen an Transporte aus der Vergangenheit.

2010 transportierte NIESEN zum Beispiel schon den »Herkules«, die von Markus Lüpertz geschaffene größte Aluminiumskulptur der Welt. Der endgültige Ort der Platzierung lag in 90 Metern Höhe auf der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen. Mehrere Kräne hievten die 18 Meter hohe und 23 Tonnen schwere Skulptur unter der Leitung von NIESEN in den Himmel.

2016 war das Kunst-Team an der Enthüllung des »Echo des Poseidon« in Duisburg beteiligt, ebenfalls eine großformatige Skulptur von Lüpertz. Kanzler a.D. Gerhard Schröder persönlich hielt damals eine Laudatio. Und auch dort durfte der Kran-LKW von NIESEN das Kunstwerk auf Zuruf enthüllen.

Bei NIESEN tankt man Sonne. Neue Elektro-Tankstelle auf dem Betriebsgelände

Bei NIESEN tankt man Sonne. Neue Elektro-Tankstelle auf dem Betriebsgelände

Ganz unmittelbar fließt der Solarstrom natürlich nicht in die Elektrofahrzeuge. Selbstverständlich wird die erzeugte Solarenergie zunächst ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Dennoch ist der Beitrag an sauberer Energie deutlich höher als der Verbrauch an den Elektrozapfsäulen. So darf man wohl sagen, dass die Energie für die Fahrzeuge nicht nur »grün« ist, sondern von NIESEN eben auch selbst erzeugt wird.

Die beiden Elektrozapfsäulen stehen für die E-Fahrzeuge des Logistikers zur Verfügung, aber auch für die Autos von Mitarbeitern und Kunden. Eine große Tafel mit einem sonnigen Himmel über einer saftigen Wiese weist auf die Tankstelle hin und zeigt auch an trüben Tagen an, dass auf Regen immer Sonnenschein folgt.

Die Installation der E-Tankstelle ist ein weiterer Baustein im dauerhaften Prozess, das gesamte Unternehmen NIESEN ökologisch auszurichten.

Nachhaltige Ausrichtung ist dauerhafter Prozess

Das 10.000 m² große Photovoltaikdach auf den Betriebshallen, das Strom für umgerechnet rund 180 Haushalte erzeugt, existiert schon seit 2010. Weiterhin setzt NIESEN zunehmend auf E-Fahrzeuge im Unternehmen, zum Beispiel elektrogetriebene Stapler. Auch die LKWs fahren mit modernen Euro5- oder Euro6-Motoren.

Die nachhaltige Ausrichtung beim Logistiker setzt sich stetig fort. Ziel ist die fortlaufende Senkung von allgemeinem Verbrauch und CO2-Ausstoß.

Erreicht wird dies auch durch eine effizientere Steuerung der Logistikprozesse. So verläuft die Organisation der Container- und Lagerbestände im Sinne von Industrie 4.0 schon vollkommen computergestützt. Das führt zum Beispiel dazu, dass Bestände schneller gefunden werden und sich Fahrtwege und Energieverbrauch für die Stapler deutlich reduzieren.

Autos parken im Hotelzimmer. Containeranlage von NIESEN unterstützt Carloft-Konzept

Autos parken im Hotelzimmer. Containeranlage von NIESEN unterstützt Carloft-Konzept

»Anfang 2020 wird das innovative b’mine Hotel in Düsseldorf eröffnen. Der Neubau bietet den Gästen nicht nur eine große Rooftop-Terrasse mit Blick über den urbanen Stadtteil Flingern oder einen Wellnessbereich mit Fitness und Sauna. Er integriert auch das neuartige Carloft-Konzept.

Carloft baut spezielle, patentierte Aufzüge in Gebäude, so dass Autos in höhere Etagen gehoben werden können. Im Fall des b’mine Hotels können Gäste ihre Fahrzeuge fast direkt im Zimmer parken, selbst wenn dieses im vierten Geschoss liegt.

Das Carloft-Konzept will auf die Entwicklungen und Anforderungen moderner Großstädte reagieren. Öffentliche Wege und Bürgersteige werden von Fahrzeugen freigehalten. Zudem ist der unmittelbare Zugang zum Fahrzeug barrierefrei, so dass die stetig wachsende Gruppe von Senioren berücksichtigt wird. Letztlich bietet sich auch eine Chance zur Förderung der Elektro-Mobilität, da E-Fahrzeuge nun auch in Großstädten leichter Zugang zum Strom finden – Carloft liefert sozusagen die eigene Garage mitsamt E-Ladestation.

Das Düsseldorfer b’mine Hotel entschied sich dafür, 26 der 202 Zimmer mit dem Carloft-Konzept und einem privaten Parkplatz direkt vor dem Zimmer auszustatten.

NIESEN baut ebenfalls in die Höhe

Für die Unterstützung der Bauarbeiten des speziellen Autolifts benötigte die Berliner CarLoft GmbH eine umfangreiche Containeranlage. Hier sollten Equipment und Werkzeuge Platz finden und auch ein provisorisches Büro samt Pausenraum entstehen.

Im Rahmen des Projekts konnte NIESEN zeigen, dass man auch selbst in die Höhe bauen und heben kann. Der Container-Spezialist lieferte gleich 21 Baustellen-Container, die auf drei Etagen aufgebaut und mit Treppen und Laufwegen verbunden wurden. Der hauseigene Kran-LKW unterstützte die Monteure bei der Errichtung der Containeranlage, die in nur drei Tagen komplett aufgebaut war. Schnell stand den Bauarbeitern von Carloft also eine geeignete »Basis« zur Verfügung, von der sie ihre Arbeit steuern konnten.

Entsprechend hochzufrieden zeigte sich Carloft mit der Leistung von NIESEN. Man wolle bei künftigen Baustellen in NRW wieder auf die Baustellen-Container und Expertise des Logistikers setzen.

Wir freuen uns, denn wir glauben: Sowohl Carloft als auch die b’mine Hotels werden in Zukunft weitere interessante Projekte umsetzen.

Von Stuttgart nach Rottweil – NIESEN verlagert 14 Meter hohe Skulptur von Erich Hauser

Von Stuttgart nach Rottweil – NIESEN verlagert 14 Meter hohe Skulptur von Erich Hauser

Bereits zu Lebzeiten wurde die Kunststiftung des renommierten Künstlers Erich Hauser in Rottweil gegründet. Sie verwaltet heute das künstlerische Erbe und zahlreiche Werke des Bildhauers. Der 2004 verstorbene Stifter wurde insbesondere mit seinen großen Plastiken aus Metall und Edelstahl bekannt. Diese finden sich in mehreren deutschen Städten und Museen. Die abstrakten Formen, die oftmals aus dreieckigen Flächen addiert werden, und die Ausmaße der Werke, einige sind über 10 Meter hoch, machen diese so imposant. Erich Hauser war als Professor tätig und mehrfach auf der international bedeutenden Kunstausstellung documenta vertreten. Der nach ihm benannte Kunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Das 40.000 qm große Stiftungsgelände Hausers wurde im Juli 2019 um eine weitere Arbeit des Künstlers bereichert. Ein privater Kunstsammler hatte dem Skulpturenpark eine 14 Meter hohe und über acht Meter breite Edelstahl-Skulptur von Erich Hauser als dauerhafte Leihgabe überlassen.

Den Kunsttransport von Stuttgart in den Freilichtpark in Rottweil durfte NIESEN übernehmen. Der Leverkusener Spediteur genießt den Ruf als besonderer Spezialist für Kunsttransporte mit Sondermaßen. Insbesondere bei großen Plastiken und schweren Skulpturen kann die Kunstspedition auf eine hervorragende Expertise verweisen. Regelmäßig transportiert NIESEN großformatige Werke bedeutender Künstler, etwa von Thomas Schütte, Katharina Grosse, Jörg Immendorf, Tony Cragg oder Markus Lüpertz.

NIESEN leistet den kompletten Kunsttransport mit eigenen Mitteln

Die nun umgezogene Skulptur von Erich Hauser musste zunächst in Stuttgart demontiert und vom Fundament gelöst werden. Zum Einsatz kam dabei ein auf Montage und Transport von Großskulpturen spezialisiertes 4 Mann-Team des Kunstspediteurs.

Für das Verladen der Segmente wurde der Bordkran des hauseigenen Spezial-LKWs verwendet. Die gesamte Plastik hatte ein Gewicht von 2,5 Tonnen, was jedoch keine große Last für den leistungsstarken Kranwagen darstellt. Herausfordernder war hingegen die Gesamtlänge des Transports, der mit der 14 Meter hohen Skulptur auf insgesamt 21 Meter kam. Dafür brachte der DMS-Betrieb seinen ausziehbaren Spezialanhänger zum Einsatz, der auf die Länge des Werks ausgerichtet wurde. Nach der fachgerechten Transportsicherung startete das 30-Tonnen-Gespann mit einem Begleitfahrzeug.

Nur Wespen konnten Montage der 2,5 Tonnen Skulptur verzögern

Auf dem Gelände der Erich Hauser Stiftung angekommen, mussten die Kunstspediteure zunächst 150 Meter Wiese überwinden, um die Stand- und Stützflächen des Kranwagens dann mit Platten abzusichern. Die Platzierung des Kunstwerks lief im Anschluss reibungslos.

Nur eine Gefahr aus dem Inneren der Skulptur brachte den Arbeitsfortschritt kurz zum Erliegen. Denn zum Lösen und Befestigen der Segmente musste ein Monteur in die sehr enge Skulptur kriechen. Nicht nur, dass es sehr heiß im Inneren des Werks wurde – bei der Demontage stieß man auf ein Wespennest. Dies war heikel, da ein schnelles Entkommen aus der Skulptur nicht möglich war. Doch auch den Tieren machte die Hitze wohl zu schaffen, sie verhielten sich friedfertig.

Umzug der GAG Immobilien AG. Ein kölsches Urgestein zieht nach Kalk.

Umzug der GAG Immobilien AG. Ein kölsches Urgestein zieht nach Kalk.

Viele Jahre war die Hauptverwaltung der GAG Immobilien AG im Technologiepark Müngersdorf angesiedelt. Von hier wurden die Neubauprojekte der größten Kölner Vermieterin organisiert oder auch die Hausverwaltung für die vielen Tausend Wohnungen im Bestand der GAG durchgeführt.

Seit dem 01.Oktober 2018 arbeiten die Mitarbeiter der Hauptverwaltung nun rechtsrheinisch im Stadtteil Kalk. Die GAG hat sich in einem Neubau nach Planung des Kölner Architekturbüros JSWD eingerichtet.

Das Wohnungsunternehmen, das auch umfangreich sozial geförderten Wohnraum bereitstellt, erläuterte den Standortwechsel: »Das stetige Wachstum des Unternehmens durch immer neue Bestände und Aufgaben führte auch zu einem Wachstum der Belegschaft, so dass die bisherige Firmenzentrale an der Josef-Lammerting-Allee langsam, aber sicher zu eng wurde. Ein neues Domizil wurde unausweichlich.«

Umzug nach Kalk

Nach zweijähriger Bauzeit stand schließlich der Umzug ins neue Verwaltungsgebäude ab. Da hieß es »Kisten packen« für die Mitarbeiter, die ihre Arbeit in der Straße des 17. Juni fortführen sollten.

Logistische Unterstützung beim Büroumzug kam von NIESEN. Das Leverkusener Umzugsunternehmen räumte sämtliche Büros aus. Sorgfältig verpackt rollten Mobiliar, EDV und Aktenarchive in die Möbeltransporter und gingen auf den Weg nach Kalk, wo die neuen Büros mit Leben gefüllt wurden. Selbstverständlich transportiere NIESEN auch die vielen Hundert Umzugskartons ans Ziel.

Einweihungsparty mit 8.000 Besuchern

Zur »Einweihungsparty« lud die GAG am 13. Oktober. Geladen waren neben den Mitarbeitern auch sämtliche Mieter. Als echtes kölsches Unternehmen sucht die GAG selbstredend auch die Nähe zu den Menschen.

Und die Verbindung der Kölner zur GAG sind eng: Immerhin bietet das weitgehend städtische Unternehmen nach eigenen Angaben ungefähr jedem zehnten Kölner ein bezahlbares Dach über dem Kopf. So konnte die GAG mehr als 8.000 Besucher zählen. Gefeiert wurde auf dem Areal rund um das Verwaltungsgebäude mit Kasalla, Giselle Büdchen, Fiasko, den Räubern sowie viel Kölner Lokalprominenz.

Da waren die Möbeltransporter jedoch schon längst verschwunden …

»Die Wasserrutsche war toll«. Schüler fahren mit zwei Bussen von NIESEN in die Ferien

»Die Wasserrutsche war toll«. Schüler fahren mit zwei Bussen von NIESEN in die Ferien

»Die Achterbahnfahrt war cool! Das Bullenreiten hat Spaß gemacht.« So beschreiben die Schüler der Leverkusener Hugo-Kükelhaus-Schule ihren Urlaub im Schloss Dankern. Im Juni ging es auf mehrtägige Klassenfahrt und das Programm für die Schüler gestaltete sich bunt.

Regelmäßig wählen die Lehrer das Ferienzentrum im niedersächsischen Emsland als Ziel, um ihren Schülern ein tolles Erlebnis zu bieten. Im Zentrum der Anlage steht eine kreative Erlebnispädagogik rund ums Lernen, Erleben und Vergnügen. Nichts kam zu kurz, vor allem das Vergnügen dürfte den Schülern leicht gefallen sein, fanden sie doch einen der größten Spielplätze Deutschlands vor. Mit Riesenschaukeln, Indoor-Spielhallen, einer Wasserbob-Bahn und sogar einer Achterbahn.

Bequem an- und abgereist sind die Schüler der inklusiven Schule in zwei Sprinter-Bussen von NIESEN, die wir selbstverständlich kostenfrei bereitstellten.

Seit vielen Jahren ist unser Familienunternehmen eng mit der Hugo-Kükelhaus-Schule verbunden, NIESEN fördert regelmäßig die Tätigkeiten der Einrichtung. Die Schule unterrichtet rund 150 Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Alter zwischen 6 und 21 Jahren. Elf Klassen werden in der Schule im Stadtteil Leverkusen–Alkenrath geführt. Neben dem regulären Schulbetrieb stehen regelmäßig auch außerschulische Aktivitäten wie Werkstatt-Workshops, Feste oder Ausflüge auf dem Programm. Und hierfür benötigt die Hugo-Kükelhaus-Schule das Engagement der Elternschaft sowie auch externen Förderern.

So freuten sich Lehrer und Schüler, dass die An- und Abreise ins Ferienparadies Schloss Dankern schon mal geregelt war, als wir die beiden Sprinter-Busse bereitstellten.

Dass die knallgelben Fahrzeuge als Grundlage für gleich mehrere Bilder der Schüler dienen würde, war unerwartet. Umso mehr freuen wir uns über das Geschenk der schönen Zeichnungen!

Mercedes-Benz Trucks. NIESEN übernimmt Umschlag der Bauteile für neues LKW-Werk in Russland

Mercedes-Benz Trucks. NIESEN übernimmt Umschlag der Bauteile für neues LKW-Werk in Russland

Die Partnerschaft zwischen Daimler Trucks und Kamaz Trucks hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit der Eröffnung des gemeinsamen russischen Werks im Mai 2019 produziert die 2015 formierte DAIMLER KAMAZ RUS nun LKWs in Nabereschnyje Tschelny. Neben Kabinen für die Mercedes-Benz Modelle Actros und Arocs entstehen dort auch Kamaz-LKWs für den Fernverkehr. 700 Mitarbeiter sind in der innovativsten Produktionsanlage im russischen Automobilsektor beschäftigt, die über eine Fertigungskapazität von 55.000 Einheiten im Jahr verfügt. Stefan Buchner, Bereichsvorstand von Mercedes-Benz Trucks weltweit, zeigte sich zufrieden: »Die neue Kabinenfertigung ist ein weiteres Schlüsselelement unserer Strategie, möglichst kundennah zu sein und unsere Marktpräsenz weltweit kontinuierlich zu stärken«.

Die 59.600 qm große High-Tech-Anlage erweitert das globale Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Trucks um einen wichtigen Standort – und einen der fortschrittlichsten, denn Industrie 4.0 ist im neuen LKW-Werk im Westen Russlands keine Utopie mehr. Für die Herstellung einiger Kunststoffteile kommen bereits effiziente 3D-Drucker zum Einsatz. 120 Roboter samt Kameratechnologie sorgen für den höchsten Grad der Automatisierung in einer russischen Produktionsanlage.

NIESEN bereitet 100 LKW-Lastzüge für 3.500 Kilometer lange Reise nach Russland vor

Die Bestandteile des hochmodernen Werks stammen aus verschiedenen Ländern. Sie wurden zunächst gebündelt, nach und nach in die russische Stadt transportiert und vor Ort montiert.

Als »Sammelstelle« und Umschlaglager war NIESEN in den Prozess eingebunden. Die verschiedenen Hersteller lieferten ihre Komponenten nach Leverkusen in die Hallen des Lagerlogistikers. Von dort traten die Bauteile der Produktionsstraße den finalen Weg nach Russland an.

Für die Zwischenlagerung, Kommissionierung und Verladung der High-Tech-Teile stellte NIESEN regelmäßig 400, in Spitzenzeiten bis zu 1.500 Quadratmeter seiner Logistikflächen bereit. Auch übernahm der DMS-Betrieb die Entladung und Wareneingangskontrolle des eingehenden Frachtguts. Im Umschlaglager wurde anschließend die Lagerung vorgenommen, einzelne High-Tech-Komponenten speziell für den späteren Transport verpackt.

»Das Projekt ist sehr dynamisch und erfordert eine hohe Flexibilität an unsere Lagerleistungen und auch die Mitarbeiter.«, erklärt Markus Kalcker, der das Projekt für NIESEN koordinierte.

In mehreren Projektphasen verlud der DMS-Logistiker sämtliche Bauteile auf Transport-Lastzüge. Dazu gehörte auch das Wiegen und Abmessen des Frachtguts für die Zollpapiere. Bis zu 27 Tonnen wogen die schwersten Einzelteile. Nach und nach brachten die Leverkusener sämtliche Roboterarme, Eisengestelle, Schienen, Kranteile, Elektronik-Bauteile und Kabel auf den Weg. Über 100 LKW wurden für die 3.500 Kilometer lange Reise ins westliche Russland vorbereitet.

Die Bauteile erreichten sicher ihr Ziel und konnten von den Ingenieuren in Russland verbaut werden – so dass im Mai 2019 schließlich das neue LKW-Werk eröffnen konnte.

»Drittes Tier« fährt und fliegt ins 5 Sterne Hotel – NIESEN transportiert Schütte-Skulptur in die Schweiz

»Drittes Tier« fährt und fliegt ins 5 Sterne Hotel – NIESEN transportiert Schütte-Skulptur in die Schweiz

Thomas Schütte ist einer der renommiertesten Künstler der Gegenwart und für die Vielseitigkeit seiner Arbeiten bekannt. Vor allem als Bildhauer und Zeichner ist der Düsseldorfer tätig, seine Skulpturen sind weltweit zu finden. Sein Werk »Drittes Tier« von 2017 trat nun seine Reise in die Schweiz an. Die Skulptur, die anmutet wie ein Mischwesen aus Pferd, Rind und Robbe, wiegt 2,6 Tonnen. Aus seinen Nüstern kommt Wasserdampf, wie beim Schnauben eines wilden Stiers. Der massige Körper wirkt imposant, auch wegen der Ausmaße der Gestalt von 4,50 m Länge und 4,10 m Höhe. Die patinierte Bronze, aus der die Arbeit gefertigt ist, tut ihr Übriges für die Wirkung des Werks.

Mit NIESEN von der Düsseldorfer Kunstgießerei ins 5 Sterne Plus Alpina Hotel

Neue Heimat des »Untiers« ist das Außenareal des Alpina Hotels im schweizerischen Gstaad. Das 5 Sterne Plus Hotel liegt auf 1.150 m Höhe in den Alpen. Die Kunstspedition NIESEN war mit dem Transport inklusive der Montage der Skulptur an den Bestimmungsort beauftragt.

Los ging die Reise in die alpinen Höhen bei der Düsseldorfer Gießerei Kayser. Die Gießerei aus der Landeshauptstadt gilt als Spezialist für das Kunstgießen und hat bereits für viele bekannte Künstler gefertigt. Hier wurde die Skulptur von NIESEN zunächst mit einer Schutzverpackung für den Transport versehen. Ein großes Tuch sorgte dabei für den Kontaktschutz, anschließend wurde das Werk in PE-Folie eingeschweißt. Das Verladen erfolgte mit dem Fahrzeugkran des Spezial-LKW der Kunstspedition. Für den Transport wurde jedoch ein separater Anhänger benötigt.

Thomas Schüttes »Drittes Tier« fliegt die letzten 80 Meter

Starkes Netzwerk des Kunstspediteurs hält Lösung parat

Wäre die Skulptur auf der Ladefläche des LKW mit Faltkran transportiert worden, hätte sie die zulässige Maximalhöhe überschritten. Eine Sondergenehmigung wäre erforderlich geworden. Da der Tandemanhänger etwas niedriger ist und die Bronzearbeit zudem nach vorne gekippt wurde, konnte die zulässige Höhe eingehalten werden.

Allerdings führte auch diese Lösung buchstäblich nicht ans finale Ziel in den Alpen. Der hoteleigene Zufahrtstunnel war zu niedrig für den Sondertransport – nach reibungslos verlaufenem Autobahntransport war vorerst Schluss für den Sattelschlepper. Das bronzene Tier musste vor der Einfahrt des Hotels abgestellt werden.

Thomas Schüttes »Drittes Tier« fliegt die letzten 80 Meter

Doch NIESEN ist bekanntlich zu Land, zu Wasser und auch in der Luft unterwegs. Und so ging es für das Tierwesen im »Lufttransport« weiter an den endgültigen Standort. Einer der leistungsstärksten zivilen Helikopter hievte das Kunstwerk durch die Lüfte des Alpenpanoramas. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten schwebte das 2,6 t Ungetüm schließlich sanft auf die Grünfläche. Dort schnaubt es nun mit bestem Blick auf das Alpina Hotel und die schöne Bergkulisse.


Video des Transports per Helikopter

Zwei Event-Trucks des Leverkusener Logistikers NIESEN fahren auf der CSD-Parade 2019 in Köln

Zwei Event-Trucks des Leverkusener Logistikers NIESEN fahren auf der CSD-Parade 2019 in Köln

NIESEN richtet Event-Trucks für den CSD her

Bereits seit 2016 ist NIESEN gemeinsam mit dem langjährigen Kunden AXA jährlich auf der CSD-Parade vertreten. 2019 feierten erstmals auch Mitarbeiter des Versicherers Zurich auf einem der hauseigenen Event-Trucks des Logistikers.

Die Fahrzeuge werden von NIESEN jedes Jahr speziell für den jährlichen CSD-Umzug hergerichtet. Eine bunte Deko in den jeweiligen Farben der Kunden sorgt für eine auffällige Erscheinung, die zur ausgelassenen Stimmung der Menschen passt. Ein DJ-Pult und starke Musikboxen erlauben dem mitfahrenden DJ, der feiernden Menge mit eigenen Sounds einzuheizen. Kühlschränke bergen Wasser, Cola, Bier oder kleinere Snacks zur Stärkung. Speziell trainierte Fahrer von NIESEN steuern die LKWs durch die dichte Menschenmenge über die gesamte offizielle Wegstrecke der Parade.

  • Video des ZURICH Trucks

    Video – ZURICH feiert auf Event-Truck von NIESEN
  • Video des AXA Trucks

    Video – AXA feiert auf Event-Truck von NIESEN axa

Jährlich wechselndes CSD-Motto

Neben den Logos der Unternehmen war selbstverständlich auch in diesem Jahr das Motto des Kölner CSD auf den Fahrzeugen zu lesen. 2019 lautete dies: „50 years of pride – VIELE. GEMEINSAM. STARK!“. Denn trotz aller bunten Feierstimmung versteht sich der Christopher Street Day vor allem auch als Demonstration für Toleranz gegenüber schwulen, bisexuellen, lesbischen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LGBTIQ*) sowie für deren Rechte.

2019 jährten sich die Aufstände der Schwulen und Lesben gegen Schikanen zum 50. Mal. Die Proteste in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969 gelten als Initialzündung für die weltweiten CSD-Paraden. So verwies das diesjährige Motto auf das besondere Jubiläum. In den letzten Jahren lauteten die Leitsprüche „Coming out in Deinem Style!“ (2018), „Nie wieder!“ (2017) als Erinnerung an die Stigmatisierung und Verfolgung unter dem NS-Regime und „anders.Leben!“ (2016).

Durch die Teilnahme am Christopher Street Day möchten die Unternehmen AXA, Zurich und NIESEN ebenfalls ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung setzen.

Gemeinsam mit rund 80 weiteren Trucks und 45.000 Menschen in Fußgruppen versammelten sich die NIESEN-Mobile am Vormittag des 07. Juli auf der rechten Rheinseite in Deutz. Ab 12 Uhr setzte sich die Parade in Bewegung, um an über einer Million feiernden Menschen am Straßenrand vorbeizuziehen.

Der Versicherungskonzern AXA beschäftigt in Deutschland rund 9.500 Mitarbeiter, wovon ein Großteil an den verschiedenen Kölner Standorten arbeitet. Zurich wird 2019 einen neuen Standort auf einem Areal unweit der Kölner Messe beziehen und dort 2.700 Mitarbeiter aus Köln und Bonn zusammenführen.

NIESEN beteiligt sich engagiert am kulturellen und sozialen Leben im Großraum Köln und Leverkusen. Regelmäßig sponsert der Logistiker beispielsweise die Leverkusener Jazztage oder den traditionellen „Lauf um das Bayer-Kreuz“.

»Wie viele Kölschstangen passen in einen Umzugskarton?« Unser Quiz zum 2. Leverkusener Kneipenfestival

»Wie viele Kölschstangen passen in einen Umzugskarton?« Unser Quiz zum 2. Leverkusener Kneipenfestival

Wenn unsere Stadt feiert, sind wir natürlich dabei!

Im Frühjahr fragte uns Radio Leverkusen, ob NIESEN als Sponsor beim 2. Kneipenfestival teilnehmen wolle. Unsere Antwort: »Wenn unsere Stadt feiert, sind wir natürlich dabei«. Wie schon bei vielen anderen Events in Leverkusen.

Bereits 2018 lockte das Kneipenfestival viele Tausend Besucher an einem Abend in die Leverkusener Kneipen. Die Wirte hatten Bands eingeladen und sorgten auch sonst für ein buntes Programm. Bis spät in die Nacht wurde zu unterschiedlichster Musik gefeiert. Ein voller Erfolg also. Am 18. Mai 2019 sollte der Event in die zweite Runde gehen – und da wollten wir intensiver einsteigen.

Schnell war die Idee eines kleinen Gewinnspiels geboren, das im Rahmen des Kneipenfestivals stattfinden sollte. In der Kneipe gibt es Kölschstangen – bei NIESEN spielen Umzugskartons eine große Rolle. Neugierig fragten wir uns deshalb selbst: Wie viele Kölschstangen passen wohl in einen Umzugskarton?

Das Ergebnis errechneten wir und testeten dann auch probehalber mit echten Kölschstangen. Da waren wir den möglichen Quizteilnehmern also einen kleinen Schritt voraus. Als Antwortoptionen gaben wir fünf Möglichkeiten zur Auswahl: 160, 165, 170, 175 oder sogar 180 Kölschstangen.

Melanie J.

Wie viele sind es? Wer hat gewonnen? Und was war in den Gewinnerkartons?

509 Teilnehmer tippten bis zum 19. Mai auf unserer Internetseite, nachdem das Quiz im Sendebetrieb von Radio Leverkusen sowie auf Facebook und Instagram bekannt gemacht wurde. Mehrere Dutzend Teilnehmer wählten die richtige Antwort.

Und diese lautet:

165!

So viele Kölschstangen passen in einen Umzugskarton der von uns eingesetzten Bauart. Gar nicht schlecht dieses Fassungsvermögen, finden wir. Damit könnte man so einige Gäste auf dem Kneipenfestival versorgen.

Umgehend informierten wir die Gewinnerinnen

Julia W.

und

Melanie J.

Wenige Tage später kam Melanie J. dann in unsere Betriebsräume, um den Gewinn abzuholen. Der andere Gewinn wurde mit der Post versandt. Eins sei vorab verraten: Wir haben keine 165 Kölschstangen in den Karton gepackt! Als der Umzugskarton geöffnet wurde, kamen stattdessen ein Restaurantgutschein für zwei Personen, ein hochwertiger Wein sowie viele andere kleine Präsente zum Vorschein: zum Beispiel ein Kochbuch von Steffen Henssler samt Kochschürze sowie eine hochwertige Powerbank fürs Smartphone.

Ein toller Abend auf dem Kneipenfestival

Der Höhepunkt unserer Aktion war selbstverständlich das Kneipenfestival selbst. Im Kreis von Freunden und Partnern waren auch einige unserer Kolleginnen und Kollegen abends unterwegs. Es hat Spaß gemacht. Vielen Dank für einen schönen Abend mit Euch und Ihnen in Leverkusen! Und für die Teilnahme an unserem Quiz.

gewinnuebergabe
Übergabe des Gewinns in den Räumen von NIESEN (v.l.n.r. Klaus Niesen, Gewinnerin Melanie J., Markus Kalcker)

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Art Düsseldorf. Präzisionsarbeit von NIESEN für neue Kunstmesse in Düsseldorf

Art Düsseldorf. Präzisionsarbeit von NIESEN für neue Kunstmesse in Düsseldorf

91 Galerien in revitalisierter Industrielandschaft

91 etablierte und junge Galerien, exklusiver Industriecharme am Ausstellungsort sowie Düsseldorfer Flair im weiteren Umfeld. Das ist das Rezept der Art Düsseldorf, die sich seit 2017 als neues Messeformat in der internationalen Kunstlandschaft positioniert.

Im November 2018 luden Macher zum zweiten Mal ins Düsseldorfer Areal Böhler wo eine vielseitige Auswahl an Post-War und zeitgenössischer Kunst auf die Besucher wartete. Der Ausstellungsort brachte die Kunst perfekt zur Geltung. In der lichtdurchfluteten Halle konnte etwa jeder Schwung und Lichtreflex einer Cragg-Plastik klar nachempfunden werden, der Duktus der vielen Gemälde wurde sichtbar. Kunst in ihrer offensten Darstellungsform.

Bis die Schau von Donnerstag bis Samstag beginnen konnte, war selbstverständlich viel Vorarbeit zu leisten. Die ausstellenden Galerien wurden beispielsweise sorgfältig ausgewählt, um einen spannenden Mix regionaler und europäischer Aussteller zu präsentieren. »Die Art Düsseldorf entscheidet sich für Galerien, die in ihrem Programm Kunst sowohl für Sammler in der Region präsentieren, als auch für internationale Sammler, die von der Geschichte der Düsseldorfer Kunstszene und der regionalen ›DNA‹ fasziniert sind«, erläutern die Macher ihre Auswahl.

Neben den organisatorischen Aspekten gab es im Vorfeld aber auch viele »handfeste« Aufgaben. Schließlich will die modernisierte ehemalige Industriehalle eingerichtet, die Schau aufgebaut werden. Die eigentliche Messearchitektur bestand aus zurückhaltenden, weißen Wänden. Diese schufen in der offenen Halle neue Gänge und Räume, gliederten die Galerien und dienten als neutrale Hintergrundfläche für die Kunst. Dazwischen war stets auch viel Freiraum vorgesehen, etwa um die großformatigen Plastiken, Skulpturen und Installationen zu zeigen.

Die Kunstabteilung von NIESEN wurde hinzugezogen, um einen Teil ebendieser Arbeiten in die Hallen einzubringen. Die Spediteure sollten tonnenschwere und freiförmige Werke von Tony Cragg, Erwin Wurm und Ansgar Nierhoff transportieren und am Ausstellungsort genau platzieren.

Jedes Detail zählt

Obwohl Kunsttransporte dieser Größenordnung regelmäßig abgewickelt werden, stehen die Routiniers doch immer wieder vor neuen Aufgaben, die in den Details besondere Maßnahmen verlangen.

Zwar stammt das Areal Böhler aus industriellen Hochzeiten und führt den rauen Look mit Stahlträgern und Kranhaken offensiv zur Schau. Heute sind die Böden beispielsweise aber grau-glänzend bestrichen und somit sehr empfindlich. Industriecharme trifft hier eben auf Eleganz. Deshalb waren die eingesetzten Transportmittel von NIESEN speziell zu präparieren: Stapler und Hubgeräte wurden beispielsweise mit Weißreifen bestückt, damit ein eventueller Abrieb der Gummireifen keine schwarzen Spuren hinterließ. Überhaupt durften die Kräne nur so wenig wie möglich auf dem Boden bewegt werden. Eine Herausforderung, da die Skulpturen durch ihre Asymmetrie nicht ganz einfach zu fassen sind – und die Künstler selbstverständlich besondere Ansprüche an die exakte Platzierung haben.

Tony Cragg persönlich wies die Kunstspediteure an, um seine beiden Holzskulpturen auszurichten. Und bat um eine Korrektur, nachdem die Messewände errichtet waren. Immerhin war die Halle am Tag der Einbringung noch leer, die Messearchitektur stand noch nicht. Da war es unmöglich, im Vorfeld genau zu wissen, wie die Arbeiten in der eingerichteten Halle wirken würden.

Insgesamt neun Arbeiten brachte NIESEN bis zum Tag der Eröffnung ein – und übernahm auch den Abbau der tonnenschweren Arbeiten nach den drei Messetagen.

Diese konnte auch 2018 wieder als Erfolg gefeiert werden. Mehrere Zehntausend Kunstinteressierte, Sammler und Insider trafen sich im Areal Böhler zur Art Düsseldorf und konnten das überwiegend sonnige Wetter durch das lichtdurchlässige Dach genießen. Die Kunst präsentierte sich in buchstäblich hellster Form.

Elias von Martial entfaltet künstlerisches Talent bei NIESEN. Vier Jahre Inklusion gelungen

Elias von Martial entfaltet künstlerisches Talent bei NIESEN. Vier Jahre Inklusion gelungen

Dass die eher handfesten Tätigkeiten in Lagerhallen und Werkstätten sowie ein ästhetisches Talent nicht im Widerspruch stehen, beweist Elias von Martial.

Seit September 2014 arbeitet der körperlich behinderte Mitarbeiter täglich mit seinen Kollegen auf dem Logistikgelände von NIESEN. Von Martial übernimmt zum Beispiel Schleifarbeiten an Fahrzeugen und Malerarbeiten – oder er packt wie die anderen einfach dort an, wo etwas anfällt. Zudem bedient er die damals eigens angeschaffte Kehrmaschine, die er auch selbstständig fährt.

Wenn von Martial neben diesen Tätigkeiten etwas zur Ruhe kommt, widmet er sich leidenschaftlich der Malerei. Er wolle Künstler werden, sagt er. So sind bereits viele Bilder entstanden, die auch in den Büros und Hallen von NIESEN für Abwechslung sorgen und großen Gefallen finden.

Die Motive stammen teils aus der direkten Arbeitsumgebung von Martials. Ein Highlight dürfte die Darstellung des historischen Möbelwagens in Grün sein, der so auch in den Hallen von NIESEN steht. Die geschwungene Logoschrift aus den 1950ern ist hier ebenso nachempfunden wie die knallroten Radkappen. Ein anderes Motiv zeigt hingegen den heutigen Kran-LKW im Einsatz bei einem Kunsttransport.

Elias von Martial ist selbstbewusst

Ein Grund für die durchweg gelungene Inklusion ist sicherlich der starke Wille und die selbstbestimmte Art des heute 23-Jährigen. So entschied sich Elias von Martial nach der Schulzeit ganz bewusst gegen eine Tätigkeit etwa in einer Behindertenwerkstatt. Vielmehr fand er im Rahmen eines Praktikums Gefallen an der Arbeit bei NIESEN und bat um Einstellung. Auch sein sonstiges Leben nimmt von Martial weitgehend selbst in die Hand, so dass er beispielsweise auch zuhause Heimarbeiten erledigt.

Dies sind sicherlich gute Voraussetzungen für die Arbeit als Künstler. Immerhin liegt der künstlerischen Tätigkeit doch eine selbstbestimmte Denkweise zugrunde.

Wir jedenfalls freuen uns über die Bereicherung unseres Mitarbeiters und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Verwirklichung seiner Ziele und Wünsche!