Seit September 2014 arbeitet Elias von Martial nun in den hauseigenen Werkstätten von NIESEN. Nach einer Einarbeitungsphase beherrscht der 19-jährige, der nach dem Schulbesuch unbedingt in die freie Wirtschaft gehen wollte, die Arbeit mit links. So sah es auch Reinhard Buchhorn, der sich beim Treffen mit Elias dessen Arbeitsplatz zeigen ließ.
»Bei meinem Besuch beim Leverkusener Traditionsunternehmen Niesen konnte ich mich davon überzeugen, wie Inklusion im Arbeitsalltag gelingt«, schreibt Buchhorn auf seiner persönlichen Internetseite nach dem Besuch. Bei NIESEN arbeite »der halbseitig gelähmte Elias von Martial als festangestellter Helfer und ist bestens integriert. Wie die eigens für ihn angeschaffte Kehrmaschine funktioniert, hat er mir persönlich erklärt«, so Buchhorn weiter.
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Ein fester Teil der Gemeinschaft bei NIESEN
Kein Wunder, dass Elias die Arbeit trotz seines Handicaps voll und ganz beherrscht – stand ihm in der Anfangszeit doch ein Jobcoach zur Verfügung und auch die neuen Kollegen gingen voll und ganz auf Elias ein. »Wir sind hier mittlerweile fast eine kleine Familie. Die Jungs unterstützen Elias im täglichen Leben, sie haben keine Vorbehalte«, sagt Werkstattleiter Dirk Gasper zum kollegialen Verhältnis.
Der wichtigste Grund aber liegt bei Elias selbst: Er ist voll und ganz motiviert. Und machte sich deshalb schon nach kurzer Zeit zu einem festen Teil des NIESEN-Teams.
Schwerbehinderter erfüllt sich den Wunsch nach Arbeit in der freien Wirtschaft
So geht gelungene Inklusion im Unternehmen. Seit September 2014 arbeitet der 19-jährige Elias von Martial gut gelaunt in den Werkstätten des Logistikers Niesen aus Leverkusen-Opladen. Die bewährte Kooperation mehrerer Institutionen machte die Integration für Niesen und den neuen, körperlich behinderten Mitarbeiter leicht. So arbeiteten der Integrationsfachdienst Leverkusen, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die IHK Hand in Hand, um beratend zur Seite zu stehen. Ein Jobcoach leitete den neuen Kollegen auch vor Ort regelmäßig an, so dass die speziell angeschafften Maschinen und Werkzeuge schnell bedient werden konnten.
Mehrere Einrichtungen kooperieren
Der Wunsch, in der freien Wirtschaft zu arbeiten
Schon während der Schulzeit an der Paul-Klee-Schule in Leichlingen absolvierte Elias von Martial ein „Schnupperpraktikum“ bei Niesen. Das gefiel ihm so gut, dass der Schüler den Wunsch entwickelte, in der lebhaften Atmosphäre des mittelständischen Unternehmens zu bleiben. Gesagt, getan. Das Praktikum wurde kurzerhand verlängert, fast nahtlos ging es in eine feste Beschäftigung über.
Seit September 2014 arbeitet Elias nun als fester Mitarbeiter in den hauseigenen Lagern und Werkstätten des Leverkusener Logistikers. Und hier gibt es reichlich zu tun. Ein großer und vielseitiger Fuhrpark, viel technisches Equipment und 80.000 Quadratmeter Betriebsgelände bieten abwechslungsreiche Aufgaben. So übernimmt der neue Mitarbeiter zum Beispiel Schleifarbeiten an den Fahrzeugen oder Malerarbeiten. Auch die eigens angeschaffte Kehrmaschine kann von Elias gefahren werden.
Für den Werkstattleiter Dirk Gasper ist der neue Kollege eine echte Hilfe: »Selbstverständlich waren anfangs viele Einweisungen und Anleitungen nötig, mittlerweile arbeitet Elias aber weitgehend selbstständig und fügt sich als fester Bestandteil sehr gut ins Team ein«. Gut gelaunt und hochmotiviert erscheint Elias morgens zur Arbeit, auch die Kollegen freuen sich jeden Tag auf ihn. Der Wunsch, in der freien Wirtschaft zu arbeiten, ging in Erfüllung.
Mehrere Einrichtungen kooperieren
In der Anfangsphase konnte Niesen auf gute Unterstützung zählen. Mehrere Institutionen kooperierten eng miteinander, um die Integration gelingen zu lassen. Frau Birgit Conrads-Pfeifer vom Integrationsfachdienst Leverkusen stellte den Kontakt zum Fachberater für Inklusion bei der IHK, Alexander Reimer, her. Gemeinsam beriet man das Unternehmen zu sämtlichen Prozessen und Formalitäten. Anträge, die beispielsweise an den Landschaftsverband Rheinland gestellt werden mussten, waren durch die professionelle Hilfe bald bewilligt.
Dem Jobcoach, Sven Kornwinkel, kam eine Schlüsselrolle bei der Betreuung vor Ort zu. Anfangs kam der Spezialist wöchentlich an den neuen Arbeitsplatz, um Elias von Martial einzuweisen und zu schulen. In Zusammenarbeit mit dem Werkstattleiter erklärte Kornwinkel Arbeitsprozesse und technische Gerätschaften. Gemeinsam mit Niesen wurde zudem erörtert, welches Equipment neu beschafft werden sollte. Neben der größten Anschaffung, der schwerbehindertengerechten Kehrmaschine, sorgte Niesen für diverse weitere Werkzeuge, darunter auch solche speziell für Linkshänder.
Positiver Blick in die Zukunft
Mittlerweile läuft die Integration rund. Jobcoach Kornwinkel schaut nur noch alle zwei Wochen bei Elias vorbei, denn der hat die Arbeit fest im Griff und ist ein festes Mitglied im Team von Niesen geworden.
Selbstverständlich ist Elias deshalb auch bei Betriebsfeiern immer mit dabei. Und das nächste Ziel auf dem Weg in eine möglichst selbstständige Zukunft steht auch schon fest: kochen lernen und in eine eigene Wohnung ziehen.
So sieht wohl eine mustergültige Win-Win Situation aus. »Entsorgte« Möbelbestände und zufriedene Mitarbeiter auf der einen – glückliche Kinder auf der anderen Seite.
Wie das funktioniert? Der weltweit operierende Mischkonzern Johnson Controls beschäftigt ausländische Mitarbeiter zeitlich befristet in Deutschland, sogenannte Expats. Das internationale Personal bekommt für die Zeit ihrer Tätigkeit Möbel von Johnson Controls gestellt. Sie finden sofort optimale Bedingungen für die Arbeit und die Freizeit im neuen Heimatland vor. Nach Beendigung der Arbeitsphase in Deutschland lassen die Expats die zumeist wenig gebrauchten und gut erhaltenen Möbel dann zurück.
Für Johnson Controls hatten die Gebrauchtmöbel-Bestände mit der Zeit sehr umfangreiche Mengen angenommen. Ganze 47 Container waren in den Lagern von NIESEN mit Gebrauchtmöbeln gefüllt. Doch was damit tun?
Das, was am nächsten lag, wurde realisiert: Die Mitarbeiter sollten von dem enormen Wert profitieren und ein kleines »Extra« erhalten. Prinzipiell kostenlos, wobei eine kleine Spende an den Kinderschutzbund Burscheid sicher noch drin sein sollte. Ob und wie viel als Spende an die Organisation gegeben wird, blieb jedem Angestellten aber selbst überlassen. Vom gespendeten Gesamtbetrag wurden dann Spielsachen für die vom Kinderschutzbund betreuten Kinder besorgt.
Geschenke für Klein und Groß
So konnte sich das Personal von Johnson Controls im Rahmen der Aktion kostenlos drei Möbelstücke aussuchen und mitnehmen. Über neun Wochen standen komplette Sofagarnituren, Tischgruppen samt Bestuhlung, praktische Regale und bequeme Sessel zur Auswahl. Wöchentlich wurden fünf Lagercontainer geöffnet und der Inhalt gut überschaubar präsentiert. Eine Maßnahme mit vielen Gewinnern also. Dementsprechend gut war die Stimmung im Leverkusener Lager. Unser Umzugsunternehmen servierte dazu eine kleine Auswahl an Getränken und sorgte für eine rundum angenehme Atmosphäre. Da die Aktion bei den Angestellten von Johnson Controls sehr positiv wahrgenommen wird, konnte auch der Kinderschutzbund Burscheid mit einem guten Spendenaufkommen rechnen. Und das ist am Ende richtig toll für die Kleinen.
Bis 2012 ein Auge auf die »längste Theke der Welt«
Von 1965 bis 2012 besaß die Martinssäule einen festen Sitz in der Düsseldorfer Altstadt. Platziert auf einer sechs Meter hohen Bronzesäule, hatte das Abbild des Heiligen Sankt Martin einen guten Blick auf die geschäftigste Düsseldorfer Gegend. Über Jahrzehnte konnte die Bronzefigur so das Treiben und die Veränderungen an der »längsten Theke der Welt« beobachten, wie die Düsseldorfer bekanntlich ihre Altstadt nennen. Und dazu mahnen, das eigene Hab und Gut doch auch mit Ärmeren zu teilen.
Nach 47 Jahren musste die Säule 2012 dann aber kurzerhand entfernt werden, da sie sich gefährlich geneigt hatte. Die Haltekonstruktion, die die Struktur mit Fundament verbindet, war durchgerostet, das Kunstwerk drohte umzukippen.
Kunsttransport im Beisein der Stifter und Paten
Kunstgießerei Schmäke restaurierte Figurengruppe
Schon 2012 bei der Demontage war NIESEN involviert, um die Martinssäule von der Altstadt in die Kunstgießerei Schmäke nach Düsseldorf-Oberbilk zu transportieren. Die traditionelle Kunstgießerei war es nämlich, die die Bronzesäule 50 Jahre zuvor gegossen hatte. Nun sollte sie das Werk des Künstlers Reinhard Graner an den Außenflächen restaurieren und die marode Haltekonstruktion in der Säule durch ein modernes Gestell aus Edelstahl austauschen.
Kunsttransport im Beisein der Stifter und Paten
Im Juni 2015 konnte das Kunstwerk dann wieder an seinen angestammten Platz, direkt gegenüber der Andreaskirche, zurückkehren. Wieder war NIESEN mit dem Kunsttransport beauftragt, so dass die Säule am 16. Juni zentimetergenau auf den vorbereiteten Betonsockel platziert und montiert werden konnte.
Die Installation fand im Beisein von Journalisten, städtischen Mitarbeitern und Vertretern des Heimatvereins Düsseldorfer Jonges statt. Sehr um das soziale Zusammenleben und die Stadtverschönerung bemüht, bringen sich die Jonges intensiv in das Düsseldorfer Leben ein. 1965 stiftete der Verein die Säule, seit 1966 kümmert sich eine der »Tischgemeinschaften« im Rahmen einer Patenschaft um den Erhalt des Kunstwerks.
So geht das Leben der Skulptur inmitten der Altstadt weiter. Und der Besucher wird auch fortan daran erinnert, dass Teilen eine gute Sache ist.
Der allseits bekannte Prüfdienstleister TÜV Rheinland schafft von Berufswegen Vertrauen und Sicherheit bei den Menschen. Da ist es für die Prüfstelle sicherlich ein wohltuendes Gefühl, selbst auf gute, sichere Arbeit vertrauen zu können. Lässt man doch die Umzugsarbeiten, die im Rahmen der Sanierung des TÜV-Hochhauses in Köln anfallen, von NIESEN erledigen. Von einem jener Umzugsunternehmen also, denen man selbst jährlich die Qualität der Arbeit bescheinigt. In Abwandlung eines Sprichworts könnte man sagen: »Vertraue niemandem, den du nicht selbst zertifiziert hast«.
700 Kubikmeter Büromöbel transportiert
Der Umfang der Arbeiten entsprach der Größe des TÜV Rheinlands. Im Rahmen der Sanierung und Renovierung des markanten Hauptgebäudes zwischen Köln-Deutz und Köln-Poll waren 328 Arbeitsplätze umzuziehen. Dies bedeutete neben dem Umzug von Möbeln, Akten, Bildern, Pflanzen und der EDV zusätzlich auch den Transport von 120 Arbeitsplatz-Druckern. 800 Büromöbel wurden in die verschiedenen, bundesweit verteilten Standorte des TÜV transportiert. Zudem übernahm das Umzugsunternehmen NIESEN, das nicht zum ersten Mal für einen großen Umzug Köln in Köln aktiv ist, die Einlagerung von 22 Chefbüros.
Über den TÜV Rheinland
Qualität überzeugt: Gelassenheit beim Kunden
Reichlich Arbeitsvolumen innerhalb des Projekts, das samt Vorplanung fast ein Jahr in Anspruch nahm: einen Zeitraum von Mitte Mai 2014 bis Mitte April 2015.
Und reichlich Raum für Nervosität beim Auftraggeber, könnte man meinen. Auf die Frage an der TÜV-Verantwortlichen für den Umzug, ob sie schlecht geschlafen habe, antwortete diese hingegen schlicht: »Nein, wieso – wenn NIESEN den Umzug macht, brauche ich mir keine Sorgen zu machen.« Diese Aussage ist wohl nicht nur der bekannten »kölschen Gelassenheit« geschuldet. Sie resultiert vor allem auch aus der langjährigen, positiven Zusammenarbeit bei stets hohem Qualitätsniveau durch das Umzugsunternehmen NIESEN.
Teilumzüge: Schritt für Schritt zum Ziel
Gemäß dem Umzugskonzept war der Firmenumzug in Köln in kleinere Teilumzüge mit 5- bis 10-köpfigen Teams sowie größere Teilumzüge mit 20 bis 22 Mann starken Teams unterteilt. Dabei wurde an den Beladestellen in den Etagen 4 bis 12 – und an den Entladestellen in den Etagen 3 bis 7 gearbeitet, wo auch ein effizienter Außenaufzug im Einsatz war. Innerhalb des gesamten Projektzeitraums waren mehrere operative Phasen angesetzt.
Über den TÜV Rheinland
Der international tätige Prüfdienstleister hat seinen Hauptsitz in Köln. In 65 Ländern weltweit verkauft der TÜV Rheinland Leistungen rund um Prüfung, Inspektion, Zertifizierung und Beratung für Produkte und Dienstleistungen.
Über NIESEN
NIESEN ist ein Umzugsunternehmen mit internationalem Radius. Das unmittelbare Einzugsgebiet liegt in Köln, Düsseldorf, Leverkusen und Umgebung. Der DMS-Betrieb bietet weitere Leistungen wie Lagerung, Logistik, Kunst- und Spezialtransporte an.
Ein Container als Domizil, das klingt zunächst nach wenig Raum und eingeschränktem Komfort. Dass es auch anders geht, stellt das Umzugsunternehmen in Köln unter Beweis. Der Logistiker und Anbieter von Containersystemen schuf für den TÜV Rheinland eine hochwertige Mietcontainer-Anlage mit 260 Quadratmetern Gesamtfläche, bestehend aus 18 Containern. Dazu gehören – selbstverständlich – auch ein WC-Container mit Damen- und Herren-Toiletten sowie ein Küchencontainer mit entsprechender Einrichtung. Die übrigen Container stellen sechs Büros, einen Empfangsraum und ein Besprechungszimmer bereit. Um das Arbeiten in allen Jahreszeiten angenehm zu machen, ist die komplette Containeranlage beheizbar und für den Sommer mit einer Klimaanlage ausgestattet.
Professionelle Arbeitsbedingungen also am Fuße des in Köln und Umgebung stets sichtbaren TÜV-Turmes zwischen Deutz und Poll, während das Hauptgebäude saniert wird.
Temporäre Büros für 18 bis 24 Monate
Die Installation der Anlage fand Mitte März 2015 durch NIESEN statt. Je nach Bedarf soll die temporäre Architektur aus Stahl 18 bis 24 Monate lang bestehen bleiben. Dass die Mitarbeiter sich bestens aufgehoben fühlen, ist also von enormer Wichtigkeit.
Im Innenbereich sorgen hierfür unter anderem die Möglichkeit der optimalen Temperierung, gute Lichtverhältnisse und das Vorhandensein von sanitären Einrichtungen. Auch auf die Ästhetik wurde geachtet: Eine um das Dach umlaufende Attika sorgt dafür, dass die Container eine Einheit ergeben und wie ein einziger Bungalow anmuten.
Über den TÜV Rheinland
TÜV-Zertifizierte Qualität für den TÜV Rheinland
Das TÜV-geprüfte Unternehmen trifft auf die Prüfstelle. Kein Wunder, dass der TÜV-Rheinland bei der Entscheidung für NIESEN sicher sein kann, auf einen Qualitätsanbieter zu treffen. Der Prüfdienst ist es nämlich selbst, der NIESEN Jahr für Jahr gemäß DIN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Und dem Umzugsunternehmen damit ein durchgehend hochwertiges und nachhaltiges Qualitätsmanagement bescheinigt.
So ist NIESEN bereits langjähriger Partner des TÜV Rheinlandes bei Containergestellungen und Umzügen in Köln und ganz NRW. Auch während der Sanierung des TÜV-Hochhauses in Köln übernahm das Umzugsunternehmen verschiedene Umzugsleistungen.
Über den TÜV Rheinland
Der TÜV Rheinland ist ein Prüfdienstleister mit Hauptsitz in Köln. Zum Leistungsspektrum gehören Prüfung, Inspektion, Zertifizierung und Beratung unterschiedlichster Güter und Leistungen. Der TÜV Rheinland hat rund 18.000 Mitarbeiter und ist international tätig.
Über NIESEN
Das Umzugsunternehmen NIESEN ist in der Region Leverkusen und Köln mit internationalem Radius tätig. Der Logistiker bietet umfangreiche Leistungen in den Bereich Umzug, Lagerung, Sondertransporte, Logistik und Planung. In Kooperation mit den Partnerbetrieben der DMS kann das Umzugsunternehmen nahezu jedes Auftragsvolumen meistern.
Kein ganz üblicher Anblick im Wohnviertel rund um die Kölner Flora: eine kubische Containeranlage aus Metall, die im Kontrast steht zu den oft verzierten Gründerzeit-Villen in der Straße Am Botanischen Garten. Wer die Container jedoch betritt, entdeckt mehrere voll funktionstüchtige, fast wohnliche Räume in schlichtem Weiß.
Und tatsächlich betreten viele Menschen die Anlage, denn sie ist eine Arztpraxis. Errichtet, um die Patenten versorgen zu können, während die normalen Praxisräume aufgrund eines Wasserschadens saniert werden. Rund vier Monate arbeiten die Allgemeinmediziner auf den rund 60 Quadratmetern der provisorischen Räume, unmittelbar neben der eigentlichen Praxis im benachbarten Wohnhaus.
Jedoch nicht zum Schaden des Teamgeistes. Im Gegenteil: »Der engere Raum hat uns als Team zusammengeschweißt, wir mussten zusammenrücken und uns arrangieren«, erklärt Claudia Eddari. Sie ist eine der vier Helferinnen der beiden Ärzte Dr. med. Barbara Röger und Seyed Hamid Jamili. Und auch die Patienten kommen weiterhin gerne zu den Hausärzten an der Flora in Köln, wie Röger selbst bestätigt. Fast gemütlich sei es.
Vier verbundene Containermodule bilden acht separate Räume für den laufenden Betrieb. Neben einem kleinen Empfang und dem Wartezimmer stehen ein Labor sowie vier Behandlungsräume für die Patienten bereit. Installiert wurden auf Wunsch der Ärzte auch gleich zwei WC-Kabinen. Selbst wenn einige Räume, zum Beispiel für die Akupunktur, nicht mit in die Container umgezogen werden konnten: die provisorische Praxis reicht bestens für die Versorgung.
Über die Hausärzte an der Flora
Versorgung mit Wasser, Strom und sanitären Anlagen
Selbstverständlich stellt eine medizinische Umgebung erhöhte Ansprüche an eine Containeranlage. Hygiene und Sicherheit müssen höchsten Standards genügen. Wasser, Strom und Heizung dürfen ohnehin nicht fehlen. Kein Problem für NIESEN, denn die Containeranlagen des Markenanbieters Containex bieten sämtliche Funktionen für einen wohnlichen Betrieb. Sogar die Fenster sind doppelverglast, so dass diese einem normalen Hausfenster in nichts nachstehen. Um die Praxis zu versorgen, nutzte NIESEN die häuslichen Anschlüsse für Wasser und Strom und verband diese per Rohren und Kabelführungen mit der Containeranlage.
Für den letzten Schliff sorgte das Ärzteteam selbst. Gardinen und Bilder verschönern die Fenster und Wände. Und im kleinen Wartezimmer können sich die Patienten wie gewohnt mit Zeitschriften unterhalten. »Wir waren überrascht, wie gut die Lösung mit den Containern funktioniert«, resümiert Jamali.
Über die Hausärzte an der Flora
Die Hausärzte an der Flora sind eine medizinische Praxis in Köln. In unmittelbarer Nähe zur Kölner Flora bietet das derzeitig sechsköpfige Team über die allgemeinmedizinische Behandlung hinaus auch Akupunktur, IGel-Leistungen, Naturheilkunde sowie Reiseberatung. Internet: http://www.hausaerzte-an-der-flora.de
Nur temporär war der Kreisel am Ludwig-Erhard-Platz bisher bespielt. Anlässlich verschiedener Events bot sich der Platz beispielsweise für zeitweilige künstlerische oder werbliche Installationen an. Auch wir von Niesen nutzten die Grünflache während der FIFA-Frauen-WM 2011, als wir im Auftrag einen großen FIFA-Werbecontainer am Kreisverkehr platzierten.
Anfang des Jahres dann wurde das Potential des Kreisels für eine dauerhafte Bespielung erkannt. Eine Idee wurde präsentiert, die so vielversprechend klang, dass sich Reinhard Buchhorn und Manfred Herpolsheimer im Kreise der Sparkasse Leverkusen, der Politik und der Wirtschaftsförderung Leverkusen für die Umsetzung stark machten.
Der Plan:
die Errichtung einer sechs Meter hohen LED-Kugel mit 144.000 LEDs. Diese wiederum können mit verschiedensten Botschaften bespielt werden: allgemeine Begrüßungen, Hinweise auf Veranstaltungen und vieles mehr ist vorstellbar. Leverkusen soll künftig über eine überdimensionale runde »Leinwand« verfügen – einmalig in ihrer Art in der Region.
Licht an!
Erster Spatenstich und Einweihung
Zwischenzeitlich ist die Idee Wirklichkeit geworden. Am 05. Dezember wurde die fertige Lichtkugel für die Öffentlichkeit eingeweiht. Zu bestaunen gibt es seitdem vielfältige Muster, die auf der Kugel projiziert werden. So kann man, passend zur Jahreszeit, auch Weihnachtskugeln erkennen. Ebenso begrüßt die Stadt Ihre Gäste oder weist auf besondere Events hin. Einen Namen hat die Lichtinstallation auch schon: »LeverKugel«. Der Bezug des Namens zur Stadt ist leicht zu entschlüsseln.
Die LeverKugel ist ein Geschenk der Sparkasse Leverkusen an die Stadt und ihre Bürger. Begleitet von den Fraktionsspitzen des Mehrheitsbündnisses von CDU, Grüne und OpladenPlus sowie der SPD und den Projektbeteiligten, taten Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Sparkassenvorstand Manfred Herpolsheimer am 09. September den ersten Spatenstich zum modernen Projekt.
Im Dezember wurde das neue kleine Wahrzeichen in Leverkusen dann von den Projektbeteiligten und vielen Gästen der Öffentlichkeit übergeben.
Licht an!
Technik aus China – Logistik aus Leverkusen
»Es ist einfach toll zu sehen, wie hier alle an einem Strang ziehen, um dieses städtische Projekt zu realisieren: Politik, Unternehmer, Kommune und Sparkasse«, äußerten sich Buchhorn und Herpolsheimer während der Umsetzungsphase. In der Tat beteiligen sich neben der Sparkasse als Hauptförderer mehrere andere regionale Unternehmen am Projekt, darunter auch Niesen. Die Technik kam aus China, die Organisation des Überseetransports und die Anlieferung der tonnenschweren Einzelteile vor Ort erfolgt durch uns.
Der Hersteller der technischen Bauteile, »VTeam«, sitzt in Shenzhen. Von dort wurden die LED-Teile sowie elektronische Komponenten zur Steuerung und Programmierung per Seefracht in den Eingangshafen Hamburg verschifft. Die »Hanjin Korea«, das Frachtschiff, benötigte rund 2,5 Wochen für die Überfahrt nach Europa. Um die Zollabfertigung kümmerte sich der Agent Carl Hartmann aus Bremen. Ab Hamburg war der Transport der 1,65 Tonnen schweren Ladung in unser Niesen-Zwischenlager dann über die Straße möglich. Nach einer kurzen Einlagerungsphase gingen die Bauteile dann schon bald an den finalen Bestimmungsort: den Ludwig-Erhard-Platz bei uns in Leverkusen. Unsere neue »LeverKugel« hat also eine weite Reise hinter sich …
Wir freuen uns über die fertige Kugel: »Es ist immer schön zu sehen, wie sich unsere Stadt Leverkusen mit der Zeit entwickelt«, sagt Klaus Niesen dazu. »Ebenso schön ist es, wie die Gemeinschaft in Leverkusen zusammenarbeitet«.
Niesen ist lokaler Partner der 35. Leverkusener Jazztage
Seitdem sich 1978 einige Mitglieder eines Volkshochschulkurses über Jazz zusammentaten und den ersten Jazzclub Leverkusens gründeten, hat sich die Stadt zu einem festen Bestandteil der internationalen Szene entwickelt. 1980 fand das erste Jazzfestival anlässlich des 50. Jubiläums der Stadt Leverkusen statt. Bis heute kann die »Bayer«-Stadt wichtigste internationale Jazzgrößen begrüßen und deshalb zurecht behaupten, auch eine bewegende Kulturszene zu besitzen. Musiker wie Ray Charles, Miles Davis, Al Jarreau oder Johnny Gitar Watson spielten schon auf den Leverkusener Jazztagen. Und die Konzerte bleiben auf hohem Niveau.
Aus diesem Grunde ist Niesen stolz, auch 2014 wieder Partner und Unterstützer des lebendigen Festivals zu sein. Showacts wie Dr. John & The Nite Trippers, Nina Attal, Ute Lemper, Hattler oder Incognito lockten auch diese Saison mehr als 20.000 Besucher an.
Ein weiteres Highlight: Der Auftritt von Candy Dulfer, die mit als bester niederländischer Funk- und Soul-Export der letzten Jahre gilt. Dulfer arbeitete bereits mit Madonna und Prince zusammen, auf den Jazztagen spielte sie auch gemeinsam mit einem ihrer Förderer Maceo Parker.
Gelungene Präsentation
Jaguar F-Type und Range Rover Evoque durch die Glasfront
Wo Publikum ist, da wird auch geworben. So wurde das große Foyer des Leverkusener Forums von den beiden Sponsoren Jaguar und Land Rover genutzt, um zwei neue, hochwertige Fahrzeuge zu präsentieren. Die Einbringung übernahm dann gleich auch Niesen. Der Jaguar F-Type Sportwagen sowie der Geländewagen vom Typ Range Rover Evoque mussten jedoch einen eher ungewöhnlichen Weg nehmen. Ihr Transport wurde von Niesen durch die Glasfront des Forums realisiert, wodurch einige Arbeiten notwendig wurden. Eine Glaserei übernahm die Demontage der Isolierscheiben samt Aluminiumrahmen und der Brüstung.
Zweifellos wäre es zumindest mit dem Range Rover auch möglich gewesen, direkt bis zu den Präsentationsflächen im Gebäude zu fahren. Die mehrstufige Gebäudeumgebung aber machte das Kran-Container-System jedoch zur sichereren Alternative. Niesen wählte diese erprobte Transportmethode, um beide Fahrzeuge problemlos in das Gebäude zu bringen.
Gelungene Präsentation
Der Glaser übernahm anschließend den Wiedereinbau der Verglasung und die Montage der Aluminiumbrüstung. Am Ende der Aktion wies nichts mehr auf den betriebenen Aufwand und den genommenen Weg hin. Dank der Unterstützung von Niesen war eine attraktive und an diesem Ort für die Besucher überraschende Präsentation gewährleistet.
Automotive bei Niesen
Das Thema PKW und Automotive ist für die Leverkusener alles andere als ungewöhnlich. So kommissioniert Niesen im hauseigenen Lager unter anderem Neuwagen für die Auslieferung an die Händler. Zudem bietet das Umzugsunternehmen im Räderlager Platz für über 50.000 Sommer- und Winterreifen an. Auch eine Vielzahl anderer Teile aus dem Automotive- Bereich liegen bei dem Umzugs- und Logistikexperten jederzeit lieferbar auf Lager.
Eine sorgfältige Montage für die dauerhafte Präsenz in Düsseldorf
Bereits 2009 war die »Ellipse« entstanden, auf der die Farben – typisch Katharina Grosse – zu einer räumlichen Komposition geschichtet sind, die den Betrachter förmlich ins Bild hinein ziehen. Aus Restmitteln der Quadriennale 2010 und mit finanzieller Unterstützung des Lions-Club Düsseldorf-Hösel und der Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien, konnte das Werk (»Ohne Titel«, 2009, Acryl auf GFK) schließlich für Düsseldorf erworben werden.
Mit dem Kunsttransport der Arbeit sowie der Montage vor Ort wurde die Kunstspedition Niesen beauftragt. Wir übernahmen den Transport der einzelnen, mehrere Quadratmeter großen Teile an den künftigen Ausstellungsort. Dort montierten wir die leicht konvexen Einzelelemente aus GFK auf das vorgefertigte, stabile Metallgerüst. Kleinkräne und sorgfältige Handarbeit fügten die Teile nach und nach zum fertigen Kunstwerk zusammen. Nach mehreren Tagen Arbeit war die Ellipse auf das mehrere Meter tiefe Betonfundament montiert und schien – trotz der eigentlichen Schwere der Konstruktion – wie leicht an die Wand des Kunstpalastes gelehnt. Besser gesagt: Sie nahm mit ihrer Höhe von elf Metern eine gesamte Ecke des Baus bis zur Dachkante mit ihren Farben ein.
Über Katharina Grosse
»Inside the Speaker«
Die Ellipse wurde dem Museum und der Öffentlichkeit am 17. September in Anwesenheit der Künstlerin, des Generaldirektors des Museum Kunstpalastes Beat Wismer, des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf Thomas Geisel und des Kulturdezernenten Hans-Georg Lohe übergeben. Am 30. September eröffnete nur wenige Tage später die Ausstellung »Inside the Speaker«, eine breite Schau der Künstlerin, in der das Museum Kunstpalast mit »Unmengen von Farbe, Erde und Stoffbahnen erweitert, überdeckt und überlagert« wird, wie das Haus zur Ausstellung schreibt.
Über Katharina Grosse
Die Arbeiten von Katharina Grosse zeichnen sich durch den Einsatz vielseitiger materieller Strukturen und Gegenstände aus, die von der Künstlerin oftmals zu räumlichen Kompositionen kombiniert werden. Im Mittelpunkt steht der Einsatz der Farbe, die überwiegend gesprayt wird. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und ist Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. Grosses Werke sind weltweit in Sammlungen und Ausstellungen präsent.
Rund 500 Kubikmeter Umzugsgut hatte das Umzugsunternehmen NIESEN zu transportieren. So galt es, die Arbeitsplätze der 50 Mitarbeiter für den Transport vorzubereiten und umzuziehen, unzählige Meter an Akten sortiert zu verpacken und auch schwere Gegenstände wie Tresore aus den oberen Stockwerken zu bewegen. Während ein Kran die Transportcontainer von außen an die Fenster der höheren Firmenetagen hob, arbeiteten die Packmeister des Umzugsunternehmens routiniert an der Be- und Entladung der Container. Dieses System spart Zeit und schont die Immobilie, da die umziehenden Objekte nicht aufwändig durch Treppenhäuser bewegt werden müssen.
Am Ende des Umzugs erwartete die Steuerexperten eine frische Büroumgebung. Alle Büromöbel, Aktenschränke und die weitere Einrichtung befanden sich entsprechend den zuvor entwickelten Raumplänen an Ort und Stelle. Ebenso war das wichtige Grün mitgereist: Alle schweren Pflanzkübel waren am neuen Standort in der Robert-Perthel-Straße 81 angekommen und für die angenehme Atmosphäre platziert. Die Mitarbeiter von Laufenberg Michels und Partner konnten sofort loslegen, um die eigenen Schreibtische mit persönlichen Gegenständen zu bestücken.
Bei aller Arbeit fanden die Mitarbeiter beider Firmen jedoch auch Zeit für den Austausch bei mehreren Quadratmetern Pizza in der Pause. Schließlich bewältigt man einen kompakten Umzug als Kölner und Leverkusener Hand in Hand.
Über Laufenberg Michels und Partner
Mit Sitz in Köln, ist die Kanzlei Laufenberg Michels und Partner seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftprüfung für ihre Mandanten aktiv. Internet: www.laufmich.de
Was für Köln der Rheinauhafen oder für Essen die Zeche Zollverein ist, das ist für Leverkusen die Neue Bahnstadt Opladen. Die Gemeinsamkeit all dieser Stadtreviere: Historische und oft industriell geprägte Bausubstanz wird schick saniert – und um neue, moderne Gebäude zusätzlich bereichert. Verschiedene Nutzungsformen vermischen sich in diesen zeitgemäßen und beliebten Stadtarealen. In der Neuen Bahnstadt entwickelt sich seit einen Jahren ein spannungsreicher Mix aus Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit. Viele Bereiche sind schon aktiv, zum Beispiel der Campus Leverkusen der Fachhochschule Köln. Auch das »Quartier am Campus«, ein ausgewogener Mix aus Stadtwohnungen, Reihen- und Einfamilienhäusern, ist seit 2013 durch erste Anwohner belebt.
NIESEN sponsert die Event-Bühnen
Innovation mit Lebensfreunde verbunden
Dass Leverkusen nicht nur zu den innovativen, sondern auch zu den rheinländisch lebensfrohen Städten gehört, konnte auch an diesem September-Samstag beim Brückenfest wieder bewiesen werden. An der Campusbrücke im modernen Stadtareal versammelten sich ab 12.00 Uhr Anwohner und Interessierte, um im Rahmen eines breit angelegten Programms den Fortschritt der Neuen Bahnstadt zu bestaunen und zu feiern.
Die Besucher wurden bei Touren in Rikschas oder einer Bimmelbahn durch das Areal geführt und erhielten einen umfassenden Einblick in die Neue Bahnstadt. Rund 70 ortsansässige Vereine stellten sich auf der »Ehrenamtsbörse« vor und kamen mit den Bürgern ins Gespräch. Für Kinder und Familien wurde ein umfangreiches Programm geboten. Selbstverständlich fehlte auch die musikalische Unterhaltung bei einem geselligen Kölsch nicht.
NIESEN sponsert die Event-Bühnen
Den Musikern, wie zum Beispiel den Bands »GreenBeats« und »Re-Cover« bot NIESEN mit dem gesponserten »Stage Truck« eine Plattform. Diese mobile gelbe Bühne, ein hauseigener Entwurf des Umzugsunternehmens, ist den Leverkusenern beispielsweise schon durch Events wie dem Jazzfestival Street Life bekannt.
Der »Promotion Truck«, ein modern eingerichteter, fahrender Präsentations-Truck, wurde für Reden und Informationsvermittlung genutzt. Von hier aus begrüßte Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn die rund 10.000 Gäste: »Die neue Bahnstadt verbindet. Brücken werden geschlagen und verbinden schon jetzt Opladen und Quettingen. Damit verbindet die Bahnstadt nicht nur einzelne Stadtteile, sondern ganz Leverkusen«.
Verbundenheit stand als Motto also ganz groß über dem Event. Auch wir von NIESEN fühlen uns sehr eng mit der Region verbunden. Deshalb freuen wir uns, dass wir einen Beitrag zum gelungenen Fest leisten konnten. Wir konnten viele Freunde und Bekannte wiedersehen und auch neue Bekanntschaften knüpfen. Auf das nächste Brückenfest freuen wir uns.
Umschlaglager für Roboterarme, Schienen, Eisengestelle und Kranteile
Die Herstellung von Automobilen ist absolute Hightech-Produktion. Neben der menschlichen Arbeitskraft und Konzentration fertigen hochentwickelte Fertigungsroboter die neuen Fahrzeuge, die bald auf der Straße rollen sollen. Ein namhafter Automobilbauer lässt künftig mehrere Modelle, teilweise für den östlichen Markt, im westlichen Russland bauen. Um die beiden neuen Werke mit Produktionsstraßen auszurüsten, setzt der amerikanische Konzern auf ein Netz verschiedener Produzenten, Dienstleister und Transporteure. NIESEN stellt in den mehrstufigen Prozessen die Logistikflächen als Umschlaglager bereit und organisiert die Verladung auf die Transport-Lastzüge, bevor sich die Lkw auf den Weg zum 3.500 Kilometer entfernten Bestimmungsort machen.
In zwei Projektphasen erhält der Logistiker aus Leverkusen schubweise die Komponenten der Produktionsstraßen – angeliefert aus Frankreich oder Rumänien, wo die Maschinen zuvor bereits getestet wurden. Die LKW werden entladen, NIESEN führt dabei die Wareneingangskontrolle (WE) durch.
Auf diesem Wege füllen sich die Lagerhallen mit tonnenschweren Roboterarmen, großen Schienen, Eisengestellen oder Kranteilen – aber auch mit kleineren Paketsendungen, die Elektronik-Bauteile oder Kabel enthalten. Mindestens 400 Quadratmeter Lagerfläche hält NIESEN für die Zwischenlagerung stetig bereit, in Spitzenzeiten sogar rund 1.500. Dem direkten Auftraggeber von NIESEN – ein auf Transporte nach Osteuropa und Asien spezialisierter Dienstleister – war die Flexibilität der Lagerauslastung wichtig.
Tonnenschwere Bauteile für Schwertransport per Kran verladen
Vor dem Transport nach Russland: verpacken, verwiegen, Aufmaß ermitteln – zudem Kommissionierung
Für die oftmals sensiblen Bauteile ist die richtige Verpackung das A und O. Innerhalb des Zeitraums der Lagerung verpackt NIESEN einzelne Komponenten für den sicheren Transport. Außerdem wiegt der Logistiker das Frachtgut und bestimmt die Abmessungen. Auf Grundlage dieser Angaben können die korrekten Zollpapiere für den Import in Russland erstellt werden. Eine weitere Leistung liegt in der Kommissionierung und Konfektionierung kleinerer Transporteinheiten. Mehrere hundert Collies werden erfasst, um sie dann zu Sammelgut zu bündeln oder einzelnen Maschinenteilen beizufügen. Auf diesem Wege entstehen sinnvolle Transportmengen, die die Montage in Russland später unterstützen. Wichtige Schrauben oder Verbindungsstücke liegen den großen Komponenten der Produktionsstraßen bei.
Tonnenschwere Bauteile für Schwertransport per Kran verladen
Die schwersten Bauteile wiegen bis zu 27 Tonnen. Um diese Schwerlasten auf die Tieflader zu heben, setzt NIESEN einen 100-Tonner-Kran ein. Andere Lastzüge nutzen wiederum konventionelle Transportbrücken. Sorgfältig werden alle Lkw mit dem wertvollen Schwergut für die Fahrt vorbereitet, die Fracht gut gesichert.
»In Spitzenzeiten fertigen wir am Tag bis zu zwölf Lkw ab«, erklärt Markus Kalcker, der das Projekt bei NIESEN begleitet. »Das Projekt ist sehr dynamisch und erfordert eine hohe Flexibilität an unsere Lagerleistungen und auch die Mitarbeiter.« Nicht immer können die Abrufzeiten der Leistungen nämlich exakt vorbestimmt werden, Planungsstufen verschieben sich zeitlich leicht, unerwartete Herausforderungen wollen gemeistert werden. Genau diese Flexibilität erwartete der Auftraggeber vom Logistiker aus Leverkusen. Und mit dieser Beweglichkeit bewährt sich NIESEN als wichtiger Teil im komplexen Prozess zum Aufbau der neuen Fertigungswerke in Russland.
Umschlaglager für Roboterarme, Schienen, Eisengestelle und Kranteile
Die Herstellung von Automobilen ist absolute Hightech-Produktion. Neben der menschlichen Arbeitskraft und Konzentration fertigen hochentwickelte Fertigungsroboter die neuen Fahrzeuge, die bald auf der Straße rollen sollen. Ein namhafter Automobilbauer lässt künftig mehrere Modelle, teilweise für den östlichen Markt, im westlichen Russland bauen. Um die beiden neuen Werke mit Produktionsstraßen auszurüsten, setzt der amerikanische Konzern auf ein Netz verschiedener Produzenten, Dienstleister und Transporteure. NIESEN stellt in den mehrstufigen Prozessen die Logistikflächen als Umschlaglager bereit und organisiert die Verladung auf die Transport-Lastzüge, bevor sich die Lkw auf den Weg zum 3.500 Kilometer entfernten Bestimmungsort machen.
In zwei Projektphasen erhält der Logistiker aus Leverkusen schubweise die Komponenten der Produktionsstraßen – angeliefert aus Frankreich oder Rumänien, wo die Maschinen zuvor bereits getestet wurden. Die LKW werden entladen, NIESEN führt dabei die Wareneingangskontrolle (WE) durch.
Auf diesem Wege füllen sich die Lagerhallen mit tonnenschweren Roboterarmen, großen Schienen, Eisengestellen oder Kranteilen – aber auch mit kleineren Paketsendungen, die Elektronik-Bauteile oder Kabel enthalten. Mindestens 400 Quadratmeter Lagerfläche hält NIESEN für die Zwischenlagerung stetig bereit, in Spitzenzeiten sogar rund 1.500. Dem direkten Auftraggeber von NIESEN – ein auf Transporte nach Osteuropa und Asien spezialisierter Dienstleister – war die Flexibilität der Lagerauslastung wichtig.
Tonnenschwere Bauteile für Schwertransport per Kran verladen
Vor dem Transport nach Russland: verpacken, verwiegen, Aufmaß ermitteln – zudem Kommissionierung
Für die oftmals sensiblen Bauteile ist die richtige Verpackung das A und O. Innerhalb des Zeitraums der Lagerung verpackt NIESEN einzelne Komponenten für den sicheren Transport. Außerdem wiegt der Logistiker das Frachtgut und bestimmt die Abmessungen. Auf Grundlage dieser Angaben können die korrekten Zollpapiere für den Import in Russland erstellt werden. Eine weitere Leistung liegt in der Kommissionierung und Konfektionierung kleinerer Transporteinheiten. Mehrere hundert Collies werden erfasst, um sie dann zu Sammelgut zu bündeln oder einzelnen Maschinenteilen beizufügen. Auf diesem Wege entstehen sinnvolle Transportmengen, die die Montage in Russland später unterstützen. Wichtige Schrauben oder Verbindungsstücke liegen den großen Komponenten der Produktionsstraßen bei.
Tonnenschwere Bauteile für Schwertransport per Kran verladen
Die schwersten Bauteile wiegen bis zu 27 Tonnen. Um diese Schwerlasten auf die Tieflader zu heben, setzt NIESEN einen 100-Tonner-Kran ein. Andere Lastzüge nutzen wiederum konventionelle Transportbrücken. Sorgfältig werden alle Lkw mit dem wertvollen Schwergut für die Fahrt vorbereitet, die Fracht gut gesichert.
»In Spitzenzeiten fertigen wir am Tag bis zu zwölf Lkw ab«, erklärt Markus Kalcker, der das Projekt bei NIESEN begleitet. »Das Projekt ist sehr dynamisch und erfordert eine hohe Flexibilität an unsere Lagerleistungen und auch die Mitarbeiter.« Nicht immer können die Abrufzeiten der Leistungen nämlich exakt vorbestimmt werden, Planungsstufen verschieben sich zeitlich leicht, unerwartete Herausforderungen wollen gemeistert werden. Genau diese Flexibilität erwartete der Auftraggeber vom Logistiker aus Leverkusen. Und mit dieser Beweglichkeit bewährt sich NIESEN als wichtiger Teil im komplexen Prozess zum Aufbau der neuen Fertigungswerke in Russland.
Rund 1000 Besucher kamen dann zur sechsten Ausgabe des Events, das in den wenigen Jahren
seit der ersten Veranstaltung bereits einen festen Platz in der Tuning Szene eingenommen hat.
»Bei dem mittlerweile schon Tradition gewordenen, markenoffenen Treffen mit Kultstatus
präsentiert die legmichtiefer-Internet-Community, powered by TÜV Rheinland, ihre automobilen
Prachtstücke«, erläuterte Ulrike Radermacher, die als Projektmanagerin die Tuning Night mit
organisierte. »Sie hat sich inzwischen zu einem der bekanntesten Treffen der Szene etabliert«.
Der beste Beweis dafür: Innerhalb von 48 Stunden waren alle 500 Stellplätze der Show von
Tunern aus ganz Deutschland und Europa reserviert.
Während des turbulenten Events fand beispielsweise ein Show & Shine-Wettbewerb statt, bei dem
die Teilnehmer die Fahrzeuge der anderen Tuning-Experten bewerten können. Außerdem gab es
Gewinnspiele wie Felgenstemmen oder Modellraten. Ein DJ sorgte dabei für den passenden
Sound …
Der NIESEN Promotion Truck mittendrin
Mittendrin im Spektakel: Der NIESEN Promotion Truck, dessen Außenhülle speziell für die Tuning-
Night bedruckt wurde. Man kann sagen, der Lkw ist selbst ein »getuntes« Fahrzeug. Das
Innenleben der Fahrzeugbrücke ist modern umgerüstet zum Zwecke der Präsentation, der
Bewirtung und des Gesprächs. Das machte den Promotion Truck zum geeigneten Meeting Point.
Vom Lkw aus moderierte Frank Ebeling – unterstützt vom Szene-Star Sidney Hoffmann. Hoffmann
ist den Tunern bekannt durch seine Tuning-Werkstatt »Sidney Industries« und als Moderator des
TV-Senders Sport1. Viele Fans freuten sich über den direkten Kontakt mit einem Prominenten der
Szene.
Rund um den NIESEN Truck wurde bis 22.00 Uhr gefachsimpelt, gestaunt und beraten. Damit das
alles auch im vorgeschriebenen Rahmen bleibt, berieten die TÜV Rheinland-Tuningspezialisten
über legale Umbaumöglichkeiten. »Die Verkehrssicherheit darf nicht auf der Strecke bleiben.«
Auch für so manchen Mitarbeiter von NIESEN war der Tuning-Samstag ein interessanter
Höhepunkt. Schließlich sind wir als Logistiker mit großer Fahrzeugflotte und hauseigener Werkstatt
auch stets an den modernsten Möglichkeiten interessiert. Auch wenn wir am Ende doch eher die
Funktion über die Sensation stellen …
Rund 1000 Besucher kamen dann zur sechsten Ausgabe des Events, das in den wenigen Jahren seit der ersten Veranstaltung bereits einen festen Platz in der Tuning Szene eingenommen hat.
»Bei dem mittlerweile schon Tradition gewordenen, markenoffenen Treffen mit Kultstatus präsentiert die legmichtiefer-Internet-Community, powered by TÜV Rheinland, ihre automobilen Prachtstücke«, erläuterte Ulrike Radermacher, die als Projektmanagerin die Tuning Night mit organisierte. »Sie hat sich inzwischen zu einem der bekanntesten Treffen der Szene etabliert«. Der beste Beweis dafür: Innerhalb von 48 Stunden waren alle 500 Stellplätze der Show von Tunern aus ganz Deutschland und Europa reserviert.
Während des turbulenten Events fand beispielsweise ein Show & Shine-Wettbewerb statt, bei dem die Teilnehmer die Fahrzeuge der anderen Tuning-Experten bewerten können. Außerdem gab es Gewinnspiele wie Felgenstemmen oder Modellraten. Ein DJ sorgte dabei für den passenden Sound …
Der NIESEN Promotion Truck mittendrin
Mittendrin im Spektakel: Der NIESEN Promotion Truck, dessen Außenhülle speziell für die Tuning- Night bedruckt wurde. Man kann sagen, der Lkw ist selbst ein »getuntes« Fahrzeug. Das Innenleben der Fahrzeugbrücke ist modern umgerüstet zum Zwecke der Präsentation, der Bewirtung und des Gesprächs. Das machte den Promotion Truck zum geeigneten Meeting Point. Vom Lkw aus moderierte Frank Ebeling – unterstützt vom Szene-Star Sidney Hoffmann. Hoffmann ist den Tunern bekannt durch seine Tuning-Werkstatt »Sidney Industries« und als Moderator des TV-Senders Sport1. Viele Fans freuten sich über den direkten Kontakt mit einem Prominenten der Szene.
Rund um den NIESEN Truck wurde bis 22.00 Uhr gefachsimpelt, gestaunt und beraten. Damit das alles auch im vorgeschriebenen Rahmen bleibt, berieten die TÜV Rheinland-Tuningspezialisten über legale Umbaumöglichkeiten. »Die Verkehrssicherheit darf nicht auf der Strecke bleiben.«
Auch für so manchen Mitarbeiter von NIESEN war der Tuning-Samstag ein interessanter Höhepunkt. Schließlich sind wir als Logistiker mit großer Fahrzeugflotte und hauseigener Werkstatt auch stets an den modernsten Möglichkeiten interessiert. Auch wenn wir am Ende doch eher die Funktion über die Sensation stellen …
Ende Juni lieferte das Audi Zentrum Leverkusen 57 neue Audi A4 an den ortsansässigen Bayer- Konzern. Im Zuge dessen sollte die gleiche Menge an Altfahrzeugen vom Autohaus zurückgenommen werden. Keine ganz leichte Aufgabe, zumal die technisch und formell umfangreiche Rücknahme aus organisatorischen Gründen kompakt an einem Tag stattfinden sollte. Die rund 60 Fahrzeuge mussten angenommen, umfassend begutachtet und schließlich bewertet werden. Die Ergebnisse der Bewertung wurden mitsamt der Wertermittlung ebenfalls am Ende des Tages erwartet.
Die TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH (kurz: TSW) machte die »Rücknahme TO GO« möglich. Drei Bewertungsteams mit jeweils zwei Mitarbeitern waren ganztägig im Einsatz, um die Autos rundum zu prüfen. Dafür ließ der Bayer-Konzern die Altfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet zur Leverkusener BayArena kommen. Vor dem imposanten Szenario des Fußballstadions der »Werkself« fand die intensive Arbeit statt.
Ein mobiler Präsentationsort für viele Zwecke
Der Promotion Truck als Verwaltungspoint und Ort der Begegnung
Währenddessen war der moderne NIESEN Promotion Truck die passende Anlaufstelle für die TÜVPrüfer, Audi-Mitarbeiter und beteiligten Manager der Firma Bayer. Im umgebauten Truck-Inneren konnten die Unterlagen fertiggestellt werden, der modern eingerichtete Lkw samt Café-Bar war zudem ein angenehmer Ort für Pausen, Unterhaltungen und Beobachtungen.
Denn mit Spannung war erwartet worden, ob das umfangreiche Projekt tatsächlich an einem Tag bewältigt werden konnte. Es gelang! »Wie ich der abschließenden Stimmung entnehmen konnte, waren die gewonnenen Erkenntnisse zu diesem Projekt durchweg positiv«, resümiert Gunnar Dahm, Regionalverantwortlicher Köln/Bonn des TSW. »Es soll uns gelungen sein, auch Skeptiker zu überzeugen.«
Ein mobiler Präsentationsort für viele Zwecke
NIESEN freut sich über die Teilnahme am interessanten Event. Ebenso sind wir gespannt auf weitere Einsätze unseres Promotion Trucks, der für vielerlei Veranstaltungen in Leverkusen, Köln und dem Großraum NRW gemietet werden kann. Die Außenhülle des Trucks kann passend zur Veranstaltung gestaltet werden. Im Falle der TÜVBegutachtung präsentierte sich der Lkw beispielsweise im Corporate Design der Prüfstelle. Auch das Innere können wir für viele Zwecke individuell einrichten. Weiterhin stehen Monitore für Präsentationen und Filmbeiträge zur Verfügung.
Ende Juni lieferte das Audi Zentrum Leverkusen 57 neue Audi A4 an den ortsansässigen Bayer- Konzern. Im Zuge dessen sollte die gleiche Menge an Altfahrzeugen vom Autohaus zurückgenommen werden. Keine ganz leichte Aufgabe, zumal die technisch und formell umfangreiche Rücknahme aus organisatorischen Gründen kompakt an einem Tag stattfinden sollte. Die rund 60 Fahrzeuge mussten angenommen, umfassend begutachtet und schließlich bewertet werden. Die Ergebnisse der Bewertung wurden mitsamt der Wertermittlung ebenfalls am Ende des Tages erwartet.
Die TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH (kurz: TSW) machte die »Rücknahme TO GO« möglich. Drei Bewertungsteams mit jeweils zwei Mitarbeitern waren ganztägig im Einsatz, um die Autos rundum zu prüfen. Dafür ließ der Bayer-Konzern die Altfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet zur Leverkusener BayArena kommen. Vor dem imposanten Szenario des Fußballstadions der »Werkself« fand die intensive Arbeit statt.
Ein mobiler Präsentationsort für viele Zwecke
Der Promotion Truck als Verwaltungspoint und Ort der Begegnung
Währenddessen war der moderne NIESEN Promotion Truck die passende Anlaufstelle für die TÜVPrüfer, Audi-Mitarbeiter und beteiligten Manager der Firma Bayer. Im umgebauten Truck-Inneren konnten die Unterlagen fertiggestellt werden, der modern eingerichtete Lkw samt Café-Bar war zudem ein angenehmer Ort für Pausen, Unterhaltungen und Beobachtungen.
Denn mit Spannung war erwartet worden, ob das umfangreiche Projekt tatsächlich an einem Tag bewältigt werden konnte. Es gelang! »Wie ich der abschließenden Stimmung entnehmen konnte, waren die gewonnenen Erkenntnisse zu diesem Projekt durchweg positiv«, resümiert Gunnar Dahm, Regionalverantwortlicher Köln/Bonn des TSW. »Es soll uns gelungen sein, auch Skeptiker zu überzeugen.«
Ein mobiler Präsentationsort für viele Zwecke
NIESEN freut sich über die Teilnahme am interessanten Event. Ebenso sind wir gespannt auf weitere Einsätze unseres Promotion Trucks, der für vielerlei Veranstaltungen in Leverkusen, Köln und dem Großraum NRW gemietet werden kann. Die Außenhülle des Trucks kann passend zur Veranstaltung gestaltet werden. Im Falle der TÜVBegutachtung präsentierte sich der Lkw beispielsweise im Corporate Design der Prüfstelle. Auch das Innere können wir für viele Zwecke individuell einrichten. Weiterhin stehen Monitore für Präsentationen und Filmbeiträge zur Verfügung.
Fast fünf Meter hoch und zwei Tonnen schwer – dazu eine Freiform, die keine Ecken und Kanten kennt. Richard Deacon bezieht sich mit der Form, die Erinnerungen an einen Felsen hervorruft, auf den norwegischen Bestimmungsort in Gjøvik bei Lillehammer. Die Skulptur steht als Teil des Projekts »Skulpturstopp« vor der »Berghalle« Fjellhallen – eine Sporthalle, die sich im Berg befindet und für die Olympischen Spiele 1994 errichtet wurde. Somit ist die Assoziation zum Fels gewollt. Auch die Industrie spielt in der norwegischen Stadt eine große Rolle, so dass auch die Herstellung aus verschmolzenem Sandguss-Aluminium einen Bezug auf diesen Aspekt der Gemeinde nimmt.
Am Vortag des Kunsttransports verlud NIESEN die schwere Skulptur mit den ungeometrischen Freiformen per sorgfältiger Kranarbeit auf den Sattelschlepper. Die wertvolle Fracht wurde gut gesichert.
Der Kunsttransport führte dann auf der Straße von Düsseldorf nach Kiel. Von dort ging es mit der Fähre nach Oslo weiter, um die Arbeit dann wieder auf Straße an den Bestimmungsort zu bringen. Zahlreiche Genehmigungen waren nötig für überformatige Skulptur.
Abholung in der Kunstgießerei Kayser
Eine zweite Haut für die wertvolle Ware
Um die tonnenschwere Skulptur zu schützen, ließ der Kunstspediteur NIESEN eine Spezialfirma ran, die eine »zweite Haut« um den Fels zogen. So umwickelte der Spezialist für Verpackungsplanen den Aluminiumbrocken mehrschichtig mit verschiedenen Folien zur Dämmung. Die äußerste Schicht bestand aus einer PE-Plane, die am Ende der Arbeiten sorgfältig mit Heißluftpistolen erhitzt wurde. Die Folie zog sich zusammen, so dass die Skulptur vor dem Kunsttransport eine zweite Haut besaß.
Über Skulpturstopp
Das Projekt Skulpturstopp lädt namhafte Künstler dazu ein, Skulpturen für einzelne Kommunen in der Region zu gestalten. Die Künstler suchen den Standort für ihre Werke selbst aus und errichten eine Arbeit, die ortsspezifisch ist. Auf diese Weise wird der Ort zu einem Teil des Kunstwerks. Internet: www.skulpturstopp.no/de
Abholung in der Kunstgießerei Kayser
Produziert wurde »Gripping« in der etablierten Kunstgießerei Kayser. In hochwertiger Handarbeit werden mit Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen kleinere und auch überdimensionale Skulpturen aus Metall hergestellt. Viele wichtige Künstler lassen ihre Arbeiten in der Kunstgießerei herstellen, neben Deacon beispielsweise auch Anthony Cragg. Internet: www.kunstgiesserei.com
Über Richard Deacon
Richard Deacon gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. 1949 geboren, schuf der Künstler ein vielfältiges Werk, im dem Skulpturen und räumliche Installationen im Vordergrund stehen, aber auch Zeichnungen auftauchen. Deacon nahm an vielen Gruppenausstellungen weltweit teil, darunter 1992 an der documenta IX in Kassel. 1987 erhielt er den Turner Preis. Der Künstler lebt und arbeitet in New York und London. Internet: www.richarddeacon.net
Nach der Schließung der Sporthalle an der Mellinghofer Straße entstand eine Lücke an der Schule. Schließlich bot die Halle einiges an Fläche zum Toben, für den Auslauf und den Sportunterricht, zudem Fußballtore und weiteres Spielgerät. Wie sollte diese Lücke geschlossen werden?
Die Überlegungen zeigten schnell, dass die Chancen des Schulhofs genutzt werden sollten. Hier wollte die Grundschule zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten für die Pausen und den Sport schaffen.
Dann wurde der Rotary Club Mülheim-Uhlendorf auf das Projekt aufmerksam. Im Streben »insbesondere Jugendlichen und Kindern in Mülheim dort zu helfen, wo die öffentlichen Wege schwierig, aber mit Unterstützung der Verwaltung möglich sind«, engagierte sich der gemeinnützige Charity-Club auch für die Grundschule in Eppinghofen in Mülheim an der Ruhr.
Die Rotarier sprachen Niesen an, man ist seit Längerem gut bekannt. In Kooperation mit dem Club stellten wir dann unkompliziert einen Lager-Container bereit. Die Container sind stabil, witterungsgeschützt und bieten gleich viele Kubikmeter Raum für das Spielgerät. Auch die Anlieferung und Wartung übernahm Niesen.
Um die Sache rund zu machen, sorgte der Rotary Club weiterhin für die Anschaffung von Fußballtoren, die fest auf dem Schulhof installiert wurden. Eingeweiht wurde der neue »Spielpark« dann mit einem Fußballturnier, an dem drei Mülheimer Schulen teilnahmen.
Die Kids bedanken sich: »Dank dem Container hab ich viel mehr Spaß in der Pause!! Dadurch, dass so viele neue Spielsachen vorhanden sind kann ich meine Pause viel schöner gestalten :-))«, schreibt eine Schülerin.
Nach mehrmonatiger Arbeit waren die Skulpturen »Runner« und »Mixed Feelings« sowie das dreiteilige Werk »Points of View« in der renommierten Düsseldorfer Kunstgießerei Kayser fertiggestellt.
Wie schon häufig in der Vergangenheit, ging der Auftrag für den folgenden Kunsttransport an die Kunstspedition NIESEN. In Kooperation mit der Kunstgießerei Kayser und der Stiftung Kunst und Kultur aus Bonn transportierten wir die wertvolle Kunst zum »Krauthügel« nach Salzburg.
So holten wir die fünf großformatigen Teile in der Produktionsstätte am Düsseldorfer Medienhafen ab und verluden diese sorgfältig mit einem Kran. Aufgrund der großen Abmessungen der Bronzeteile von bis zu sieben Metern Länge, war das präzise Austarieren der Elemente auf den Lastzügen wichtig. Eine sichere Verpackung garantierte den Witterungsschutz.
Unsere drei Lastzüge machten sich dann auf in Richtung der Alpen, um die Fracht pünktlich am Bestimmungsort zu installieren zu können. Am 04. Juni, zwei Tage vor Ausstellungsbeginn, befanden sich die freiförmigen, amorph wirkenden Kunstwerke in der ländlichen Umgebung Salzburgs, umringt vom Bergidyll.
Über Anthony Cragg
Ausstellung bis zum 29. September
Am Freitag, den 6. Juni um 11.00 Uhr war es dann soweit, dass die Ausstellung »Anthony Cragg – Drei neue Außenskulpturen« auf dem Krauthügel Salzburg unterhalb der Festung Hohensalzburg in Anwesenheit des Künstlers eröffnet wurde. Noch bis zum 29. September 2014 können sich Besucher einen Eindruck der imposanten Kunstwerke verschaffen.
Über das »Kunstprojekt Krauthügel«
Das »Kunstprojekt Krauthügel« wurde initiiert von der Salzburg Foundation. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt präsentiert jährlich jeweils eine temporäre Ausstellung für den öffentlichen Raum unterhalb der Festung Hohensalzburg. Auf 80.000 m2 Grünfläche können skulpturale Arbeiten angeschaut werden. Internet: www.salzburgfoundation.at
Über Anthony Cragg
Anthony Cragg, vielen als Tony Cragg bekannt, wurde 1949 in Liverpool geboren. Sein Schaffen widmet sich hauptsächlich der Bildhauerei, aber auch der Zeichnung. Seit 1979 lehrt Cragg an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er 1988 eine Professur für Bildhauerei erhielt und bis 2013 auch als Rektor tätig war. Wichtige Stationen des Künstlers sind Teilnahmen an den documenten 7 und 8 in Kassel und der Erhalt des Turner-Preises 1988. Internet: www.tony-cragg.com
Über die Kunstgießerei Kayser
Produziert wurde »Gripping« in der etablierten Kunstgießerei Kayser. In hochwertiger Handarbeit werden mit Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen kleinere und auch überdimensionale Skulpturen aus Metall hergestellt. Viele wichtige Künstler lassen ihre Arbeiten in der Kunstgießerei herstellen, neben Deacon beispielsweise auch Anthony Cragg. Internet: www.kunstgiesserei.com
Körperlich Behinderte leben in Gemeinschaften auf der Straße
Eine typische Geschichte in Guinea. Mamadou Diallo wird in Mamou, zirka 270 km von Conakry entfernt, geboren. Im Alter von drei Jahren erkrankt er an Kinderlähmung, seit dieser Zeit kann Diallo nicht mehr ohne Hilfsmittel laufen. Die Folge der Behinderung sind Demütigung und emotionale Ausgrenzung aus der Familie. Auch Nahrung, Kleidung und Bildung werden ihm versagt.
Diallos Schicksal teilen im westafrikanischen Land viele Menschen mit Behinderung. Wer nicht gesund ist, hat es im ohnehin armen Land noch schwerer. Mit fünfzehn verlässt Diallo seine Familie und entschließt sich, mit anderen körperbehinderten Menschen auf der Straße zu leben. Heute ist der Mann dreißig, die Hälfte seines Lebens verbringt Diallo nun schon in der Gruppe der Ausgestoßenen.
Spenden unterstützen die Projekte
Auch auf der Straße entstehen Familien
Betteln ist fast die einzige Möglichkeit, um an Geld zu kommen. Dabei lernt Mamadou Diallo seine Frau Habibatou kennen. Sie ist heute 29 und ebenfalls behindert. Gemeinsam haben die beiden drei Kinder im Alter von fünf, acht und neun Jahren. In der äußerst prekären Lebenssituation ist ein normales Familienleben aber unmöglich. Aufgrund der Behinderung können die Eltern nicht arbeiten. Medizinische Versorgung ist zu teuer, erschwerend hinzu kommt die Isolation vom gesellschaftlichen Leben. Selbst Rollstühle, die für ein wenig Mobilität sorgen würden, sind unerschwinglich, kosten sie auch in Guinea umgerechnet immer noch rund 100 Euro.
Es gibt keinen Zugang zu Trinkwasser, die hygienischen Verhältnisse in den eher provisorischen »Unterschlüpfen« sind schlecht. Zwei der Kinder des Ehepaares sind zwar schulpflichtig, ein normaler Schulbesuch ist jedoch nicht gewährleistet. Staatliche Versorgung gibt es in dem armen Land mit zirka 10 Millionen Einwohnern keine.
Eine mobile Arztpraxis und eine geplante Schule
Das Ehepaar Cordelia Hoppe und Ibrahim Touré aus Köln gründete 2007 den Verein Hilfe für Guinea e.V. Touré stammt ursprünglich aus Guinea und kennt die Bedingungen des Landes. Gemeinsam beschließen die beiden aktiv zu werden, um Frauen, Kinder und körperbehinderte Menschen (30 Familien um Mamadou Diallo) zu unterstützen.
So entsteht eine mobile Arztpraxis, die eine medizinische Grundversorgung vor allem im ländlichen Raum sichert. Wer kein Geld hat, erhält kostenlose Hilfe, ansonsten kostet eine Untersuchung umgerechnet 30 Cent. Medikamente sind ebenfalls kostenfrei und werden aus Spenden finanziert.
Auch eine Schule befindet sich derzeitig im Aufbau. Das Projekt stößt bei den Familien auf Begeisterung. „Ich wünsche mir, dass meine Kinder ein besseres Leben haben. Anstatt zu betteln, sollen sie eine Schule besuchen können“, erklärt beispielsweise Mamadou Diallo. Schließlich ist Bildung der beste Weg in ein besseres Leben.
Unterstützung aus Leverkusen
Anfang Februar reisen Hoppe und Touré nach vielen vergangenen Besuchen erneut nach Guinea. „Im Gepäck“ haben sie einen großen Seecontainer, gefüllt mit Rollstühlen, medizinischem Gerät, Schulmöbeln und auch Nahrung. Die Rollstühle sichern eine gewisse Mobilität für die behinderten Kinder und Erwachsenen. Die mobile Arztpraxis konnte durch ein Präventionsteam erweitert werden. Auch die Schule gedeiht weiter und soll im Oktober 2014 bald eröffnet werden.
Für die Verschiffung des Seecontainers erhielt der Verein Hilfe des Leverkusener Logistikers Niesen. Die Möbelspedition stellte Lageroptionen kostenlos bereit, in dem die Materialien für Guinea über eineinhalb Jahre gesammelt werden konnten. Zudem half das Unternehmen bei der Überseeverschiffung.
„Wir sind sehr dankbar für die tolle und unkomplizierte Unterstützung durch die Firma Niesen“, sagt Hoppe. „Die Bereitstellung der Lageroptionen war eine große Hilfe.“ Die Bedingungen vor Ort in Guinea sind oft widerspenstig, riskant ist die gesundheitliche Bedrohung, da der tödliche Ebola-Virus noch nicht verschwunden ist. „Die Begeisterung und Freude der Menschen in Conakry über die Hilfe macht die Gefahren aber wieder wett“, sagt Cordelia Hoppe über Ihren Aufenthalt. „Es ist toll zu sehen, dass hier etwas entsteht und die Menschen aktiv mitziehen“.
Am 15. Mai kehrten Hoppe und Touré nach drei turbulenten Monaten gesund und motiviert nach Köln zurück. Beide sind überzeugt und zuversichtlich, dass sich die auf den Weg gebrachten Projekte gut fortsetzen.
Spenden unterstützen die Projekte
Die guten Ortskenntnisse von Ibrahim Touré sind ein Garant für den Erfolg der Projekte. Ohne finanzielle Zuwendungen oder Sachspenden aus Deutschland wären die Projekte jedoch nicht möglich.
Auch Privatleute können das Projekt in jeder Größenordnung unterstützen. Für rund 30 Euro monatlich kann einem Kind in Guinea der Schulbesuch samt einer täglichen warmen Mahlzeit gesichert werden. Entsprechende Sachspenden sind auch willkommen. Informationen dazu finden sich auf www.hilfe-fuer-guinea.de.
Über Hilfe für Guinea e.V.
Gegründet 2007 in Köln setzt sich der Verein für die schulische und medizinische Grundversorgung von Menschen in Guinea ein. Bundesweit arbeiten momentan 65 Mitglieder ehrenamtlich an den verschiedenen Projekten. Zukünftig geplante Projekte sind eine Werkstatt für Körperbehinderte, einer Sportschule für Mädchen und die Errichtung einer festen Krankenstation. Internet: www.hilfe-fuer-guinea.de
Über Guinea
Guinea ist eine präsidial geführte Republik in Westafrika und beheimatet rund 10 Millionen Menschen. Amtssprache ist französisch. Der Staat ist durch eine hohe Armut geprägt, die Lebenserwartung der Menschen liegt bei etwa 54 Jahren.
Die größte Aluminiumskulptur der Welt, entworfen vom Künstler Markus Lüpertz, wurde im Dezember 2010 von NIESEN Logistics an den Bestimmungsort nach Gelsenkirchen, in die Zeche Nordstern, transportiert. Der Herkules war 18 Meter hoch und wog 23 Tonnen. NIESEN installierte die riesige Skulptur zudem in etwa 90 Meter Höhe auf einem der Fördertürme. Realisiert wurde das Projekt im Rahmen von Ruhr2010.
Videos über den Transport des »Herkules«
Schauen Sie hier einen Beitrag des Senders RTL zum Transport und Montage der Herkules-Großskulptur. Bitte klicken Sie auf das Bild.
Seit 33 Jahren wird der Straßenlauf »Rund um das Bayer-Kreuz« nun veranstaltet. 2014 verbuchte der Event mit über 2.600 Teilnehmern einen neuen Melderekord. Das lag wohl auch am sehr guten diesjährigen Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad lief es sich nämlich sehr angenehm.
Sportler wie Zuschauer kamen am schönen Frühlingstag voll auf Ihre Kosten. Die Veranstalter boten Sportlern aller Altersstufen und Fitnesslevels eine Möglichkeit mitzumachen. Untrainierte konnten schon einen »Schnupperlauf« über einen Kilometer mitmachen. Zehn Kilometer boten sich für die trainierten Jogger und Profis, auch ein Lauf für die Kids stand auf dem Programm.
Hundebesitzer und Zuschauer konnten schließlich gefallen finden am »6-Pfoten-Lauf«, bei dem Frauchen oder Herrchen mit ihren vierbeinigen Freunden antraten. Wobei der ein oder andere Hund sicherlich weit vor dem zweibeinigen Mitläufer ins Ziel gekommen wäre … Mit dabei: die Weltmeisterin und Olympionikin im Speerwerfen Steffi Nerius, die mit Ihrem Hund antrat.
Rund um das Bayerkreuz herrschte Volksfeststimmung. Das schöne Wetter lockte neben den vielen Läufer auch viele Zuschauer an, die für eine gute Stimmung sorgten. Bei den Würstchenbuden und Kuchenständen herrschte Hochbetrieb.
Container dienen als praktische mobile Behausung
Grundvoraussetzung für den reibungslosen Ablauf zur Freude aller ist die gute Organisation. Die große Teilnehmerzahl bedeutete für die Veranstalter selbstverständlich auch etwas mehr Arbeit. Schließlich müssen die Anmeldungen im Vorfeld des Laufs nicht nur registriert werden – auch am Tag der Veranstaltung selbst wollten mehr Sportler vorsorgt sein. Beispielsweise benötigen die Läufer ihre Startnummern, medizinisches Equipment muss bereitgestellt, Fragen und Antworten beantwortet und auch die Zeit gestoppt werden.
Umso nützlicher waren die Container von NIESEN, die den Veranstaltern als kompakte mobile Architektur dienten. So wie jedes Jahr. Beispielsweise fungieren die Container als Ausgabestelle für die Start-Nummern oder auch zum Empfang der Finisher. Schließlich kann auch verschiedenes Equipment in den »stählernen Bungalows« untergebracht werden.
Auch den Mitarbeitern von NIESEN bereitete der Event einen schönen Tag. Und wir freuen uns, einen so sportlichen und wichtigen Traditions-Event in Leverkusen unterstützen zu können.