Der Umzug erfolgte innerhalb von vier Tagen und erforderte ein präzise abgestimmtes Team aus durchschnittlich zehn Fachkräften pro Tag. Transportiert wurden unter anderem Sicherheitswerkbänke, Zentrifugen, Laborgeräte, Inkubatoren sowie Tiefkühlschränke mit Temperaturen bis -80 °C. Die besonderen Anforderungen an Temperaturführung, Handling und Transportsicherung machten die Aufgabe zu einem komplexen Projekt – und zugleich zu einem Beispiel für die Spezialkompetenz von NIESEN im Bereich Labor- und Kliniklogistik.
Kran-Container-Lösung für enge Zugänge
Eine besondere Herausforderung stellten die massiven Sicherheitswerkbänke dar, die nicht durch das bestehende Treppenhaus passten. Die Lösung: der bewährte Einsatz des »Kran-Container-Systems«. Dabei wurde ein 20-Fuß-Lagercontainer per Autokran von außen an die Fenster des Labors gesetzt. Die schwebende Lagereinheit konnte gleich durch die Fenster bestückt und anschließend per LKW abtransportiert werden. Dieses Verfahren hat sich bei sensiblen oder räumlich beengten Einsätzen vielfach bewährt: Es spart Zeit, reduziert interne Transportwege und schont die Gebäudestruktur, etwa durch die Vermeidung von Wendemanövern oder Fahrten durch Innenbereiche.
Langjährige Partnerschaft mit Klinikverbund
Das transportierte Labor ist Teil eines der größten Kliniken im Großraum Köln – ein langjähriger Stammkunde von NIESEN. Die erfolgreiche Durchführung dieses Spezialprojekts steht exemplarisch für die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gesundheitssektor.
Im Fokus des Messeauftritts standen die Dienstleistungen Räderlogistik und Raumsysteme. Besonders eindrucksvoll wurde das Thema Raumsysteme inszeniert: Ein 20-Fuß-Container war vollflächig mit Bildern beklebt, die den Innenraum von Büro-, Mannschafts- und Lagercontainern zeigten. Der auf vier Metern Höhe positionierte Container war ein echter Blickfang und zog zahlreiche Besucher an.
Auch der hauseigene Promotion Truck sorgte für Aufmerksamkeit. Außen mit großflächigen Fotos des Räderlagers gestaltet, diente das Innere als Treffpunkt für Gespräche bei einem erfrischenden Getränk. Hier konnten Messebesucher mehr über die innovativen Logistiklösungen von NIESEN erfahren und künftige Pläne besprechen.
Positive Bilanz und Blick in die Zukunft
Interaktive Messe-Erlebnisse für Groß und Klein
Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Am 29. März fand der Familientag auf der Messe statt, an dem neben dem Business auch Spiel und Spaß im Vordergrund standen. NIESEN hatte dazu einen Formel-1-Rennwagen „an den Start“ gebracht, an dem sich die Besucher beim Räderwechsel erproben konnten. Mit einem professionellen Schraubendreher konnte ein Rad gelöst und ein neues Rad montiert werden – ganz so, wie es NIESEN im Jahr auch tausendfach im Rahmen der Räderlogistik macht. Der Messebesucher mit der schnellsten Zeit beim Räderwechsel konnte sich über einen Gewinn freuen.
Positive Bilanz und Blick in die Zukunft
Jeden Messetag stand das NIESEN-Team bereit, um Kontakte zu knüpfen und Gespräche zu führen. Markus Kalcker, Geschäftsführer von NIESEN, zog ein positives Fazit: „Wir konnten einige sehr interessante Gespräche führen, die sicherlich zu spannenden Kooperationen führen können.“ Auch für die Zukunft ist NIESEN optimistisch: „Als Team hatten wir viel Freude an den Messevorbereitungen und konnten auf der EUREGIO erste aktive Messerfahrung sammeln. In Zukunft möchten wir häufiger auf Messen präsent sein.“
Die EUREGIO Wirtschaftsschau bot auch in ihrer 36. Ausgabe eine Plattform für innovative Unternehmen und ein abwechslungsreiches Programm für Besucher. Mit über 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche war sie erneut ein voller Erfolg und ein Magnet für viele Menschen bis hinein in die Niederlande.
Die »Points of View« sind dynamische, abstrahierte Raumkörper, die auf den ersten Blick vielleicht zufällig oder chaotisch wirken, doch in Wirklichkeit eine tiefere Bedeutung tragen. Tony Cragg, Professor und ehemaliger Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie, vereint in seinen Arbeiten zwei Welten – die rationale und die emotionale. Die kunstvoll gestalteten Skulpturen scheinen förmlich in Bewegung zu sein, da das Aussehen je nach Blickwinkel stark variiert. Der Künstler selbst vergleicht das Werk mit der Stadt Monheim, die ebenfalls stetig in Bewegung ist.
Unerwarteter Zwischenfall: Reparatur einer Skulptur
Umzug vor das »Monheimer Tor«
Bereits seit 2023 standen die Skulpturen an einem provisorischen Standort in Monheim Mitte, allerdings umrahmt von Baustellen. Zwei Jahre später hatte sich der Platz vor dem neu gestalteten Einkaufszentrum »Monheimer Tor« in einen schönen Stadtplatz mit Bänken und frischer Begrünung verwandelt. Und so konnten die drei Säulen etwas weiter in Richtung Norden versetzt werden, an den finalen Stellplatz, der von Tony Cragg ursprünglich vorgesehen war.
Für den Umzug waren die Kunstspezialisten von NIESEN bestellt. Mit Montageteams und einem Kran-LKW samt Ladefläche machten sich die Logistiker am 15. Januar an die Arbeit. Sorgfältig wurden die Skulpturen demontiert, in Monheim bewegt und am vorgesehenen Standort wieder fest installiert.
Unerwarteter Zwischenfall: Reparatur einer Skulptur
Doch bevor die Skulpturen ihren endgültigen Platz einnahmen, gab es eine unvorhergesehene Herausforderung: Eine der drei gewaltigen Säulen war zuvor in einen Unfall verwickelt worden. Ein Lkw-Fahrer hatte beim Rangieren versehentlich die Skulptur beschädigt, sodass sie in die Düsseldorfer Kunstgießerei Kayser zur Reparatur gebracht werden musste. In der Kunstgießerei wurde die Bronze-Säule fachgerecht restauriert, sodass sie nun wieder in einwandfreiem Zustand an ihren neuen Standort zurückkehren konnte. NIESEN übernahm auch den Rücktransport der erneuerten Skulptur nach Monheim, so dass das Ensemble wieder beisammen war.
Monheim setzt auf Kunst im öffentlichen Raum
Die Skulpturen von Tony Cragg sind nicht nur ein bedeutendes Kunstwerk, sondern auch ein Wahrzeichen für Monheim. Sie fügen sich harmonisch in das neue Stadtbild ein und tragen zur künstlerischen und kulturellen Identität Monheims bei. »Für Monheim wird der neue Platz ein Treffpunkt für die gesamte Region, der durch die Kunstwerke noch zusätzlich an Bedeutung gewinnt«, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der offiziellen Übergabe. Die »Points of View« stehen nun als sichtbares Symbol für die kreative Weiterentwicklung der Stadt, die nicht nur im urbanen Raum, sondern auch in der Kunst einen klaren Kurs setzt.
Die Sterntaleraktion der Bürgerstiftung Leverkusen hat sich mittlerweile als feste Instanz in der Vorweihnachtszeit etabliert. In diesem Jahr wird die Aktion bereits zum 17. Mal durchgeführt – mit insgesamt 788 Geschenken für Kinder und Senioren in Leverkusen.
Im Rahmen der Aktion werden Geschenke für Kindergärten, Kitas und Seniorenzentren gesammelt. Kinder und Senioren basteln Weihnachtssterne und notieren darauf ihre Wünsche. Diese Wünsche werden von freiwilligen Spendern, den sogenannten Sternpaten, erfüllt, so dass im Dezember viele Menschen mit einem Geschenk bedacht werden können.
Ein unverzichtbarer Teil des Erfolgs ist die Unterstützung lokaler Unternehmen, die sich durch ihre Solidarität und ihr Engagement auszeichnen. NIESEN zählt dabei zu den treuen Sternpaten seit Beginn der Aktion im Jahr 2008. Jährlich übernimmt der lokal ansässige Betrieb die logistische Koordination, um sicherzustellen, dass die Geschenke reibungslos und pünktlich an die Empfänger verteilt werden.
»Es ist uns jedes Jahr aufs Neue ein Bedürfnis, wieder dabei zu sein und unseren Beitrag zu leisten, um die Geschenke sicher und pünktlich auszuliefern«, sagt Klaus Niesen, Inhaber des Unternehmens. »Wir freuen uns, Teil dieses wichtigen Projekts zu sein.«
Die 788 Geschenke, die in diesem Jahr an sechs Kindertagesstätten, ein Seniorenzentrum und verschiedene Kindergruppen verteilt werden, sind mehr als nur materielle Gaben. Sie stehen für ein starkes Gemeinschaftsgefühl und die Bereitschaft, füreinander einzustehen.
»Dank der Unterstützung der Paten und der Spender schaffen wir es jedes Jahr, die Sterntaleraktion weiterzuführen und bedürftigen Menschen in Leverkusen an Weihnachten eine Freude zu bereiten. Das ist ein starkes Zeichen der Solidarität in Leverkusen«, erklärt Bürgermeister Uwe Richrath, der auch stellvertretender Vorsitzender des Stiftungs-vorstandes ist.
Wer die Sterntaleraktion finanziell unterstützen möchte, kann dies über eine Spende an die Bürgerstiftung Leverkusen tun. Weitere Informationen zur Spende finden Sie auf der Website der Bürgerstiftung.
E.ON hat in den vergangenen Wochen einen weitreichenden Schritt zur Zentralisierung vieler Abteilungen unternommen: den Umzug von mehr als 2.100 Arbeitsplätzen an einen zentralen Standort auf dem Thyssenkrupp-Campus in Essen. Die Maßnahme betraf nicht nur Büros und Arbeitsplätze, sondern auch die dazugehörigen Technik- und Besprechungsräume. Das Projekt erstreckte sich über mehrere Wochen im Oktober und November 2024 und stellte hohe Anforderungen an Logistik, Planung und Manpower.
Täglich 150 bis 200 Kubikmeter Umzugsgut
Die Aufgabe war enorm: Innerhalb von fünf Wochen wurde der gesamte Bürobestand von der Rellinghauser Straße, dem Opernplatz, der Gutenbergstraße und dem Brüsseler Platz in Essen an die neue Adresse in der Thyssenkrupp Allee transportiert. Darunter befanden sich Schreibtische, Rollcontainer, große TV-Screens, Besprechungstische und Tausende Umzugskartons. Bei einer täglichen Transportmenge von 150 bis 200 Kubikmetern Umzugsgut war eine präzise Organisation und ständige Verfügbarkeit der Umzugsteams erforderlich.
Eine leistungsstarke DMS-Arbeitsgemeinschaft
Die Logistik-Profis von DMS Niesen, DMS Kühne und DMS Westhoff bildeten zusammen eine leistungsstarke Arbeitsgemeinschaft, die den Großumzug effizient umsetzte. »Unser Team konnte mit Erfahrung und der nötigen Flexibilität überzeugen. Gerade bei einem so umfangreichen Projekt sind präzise Planung und eine enge Kooperation entscheidend«, erklärte Gianni D’arnese, der das Niesen-Team leitete. Täglich waren bis zu drei Umzugsteams im Einsatz, die nicht nur unter der Woche, sondern auch an mehreren Samstagen am Werk waren, um den Zeitplan einzuhalten.
Durch den effizienten Ablauf und die enge Zusammenarbeit der drei DMS-Logistiker konnte der Umzug im geplanten Zeitfenster ohne nennenswerte Störungen durchgeführt werden. Für E.ON war der Umzug ein wichtiger Schritt in Richtung Zentralisierung und Effizienzsteigerung. Viele Abteilungen des Unternehmens sind nun an einem Standort vereint – ein entscheidender Vorteil, um die Zusammenarbeit zu optimieren und synergetische Effekte zu erzielen. E.ON freut sich, die neuen Räumlichkeiten auf dem Thyssenkrupp-Campus fortan als Firmenzentrale zu nutzen.
Die Umzugsarbeiten wurden in drei Hauptphasen unterteilt:
Archiv- und Bibliotheksumzug: 7. Oktober 2024 bis 18. Oktober 2024
Arbeitsplatzumzug: 28. Oktober 2024 bis 31. Oktober 2024
Entsorgung von Altmaterialien: 18. November 2024 bis 22. November 2024
Gezielte Planung – Der Schlüssel zum Erfolg
Die Planungsphase begann bereits Mitte 2024, um den reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Insgesamt waren 22 Fachkräfte im Einsatz, unterstützt durch bis zu drei LKWs, die gleichzeitig Material transportierten. Die besonderen Bedingungen am alten Standort, darunter ein denkmalgeschütztes Gebäude mit kleinen Innenaufzügen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten, stellten das Team vor Herausforderungen, die mit kreativen Lösungen gemeistert wurden. Mit Außenaufzügen und eigens entwickelten Tunnelkonstruktionen wurde die Sicherheit von Passanten gewährleistet und gleichzeitig die Effizienz des Umzugs gesteigert.
Herausforderungen und Volumen
Das Projekt umfasste den Transport von
Über 2.000 lfm. Archivmaterial: Datenschutzgerechte Verpackung in Sicherheitsboxen und Anpassung der Aktenstapel an ein modernes Rollregalsystem
200 lfm. Bibliotheksbestand inklusive Regale
900 m³ Arbeitsplatzequipment, darunter Möbel, EDV-Geräte und Akten der Mitarbeiter
850 m³ Entsorgung
Reibungslose Durchführung Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und des engen Zeitplans verlief der Umzug störungsfrei. Sowohl die Archive als auch die Bibliothek und Arbeitsplätze wurden termingerecht und ohne Beschädigungen an den neuen Standort gebracht. Die Übergabe erfolgte zur vollsten Zufriedenheit des Sozialgerichts Köln.
Besonders hervorgehoben wurde die professionelle und kundenorientierte Arbeit des gesamten Projektteams. Die enge, kollegiale Zusammenarbeit aller Beteiligten führte nicht nur zu einem effizienten Ablauf, sondern auch zu einem positiven Arbeitsklima.
Fazit: Perfekte Zusammenarbeit und fristgerechte Umsetzung
Ein Archiv auf zwei Kilometern – Herzstück des Projekts
Der Umzug des Archivs stellte eine besondere Herausforderung dar: Über 2.000 laufende Meter Akten mussten in Sicherheitsbehältnissen transportiert und vor Ort an die Anforderungen eines neuen Rollregalsystems angepasst werden. Des Weiteren mussten neue Aktenstapelhöhen bei jedem Aktenstapel geschaffen werden, da das neue Rollregalsystem andere Stapelhöhen bekommen hat, als die alten Regalsysteme.
Durch präzise Planung und effiziente logistische Abläufe konnte dieser Prozess problemlos umgesetzt werden.
Zitat des Kunden
»Der Umzug des Sozialgerichts Köln von seinem bisherigen Standort nahe des Doms in das Fachgerichtszentrum Köln durch die Firma Niesen erfolgte nach eingehender Planung und Information aller Beschäftigten professionell und reibungslos zu unserer vollsten Zufriedenheit. Hervorzuheben ist der Umstand, dass uns für Rückfragen oder auftretende Probleme jederzeit ein verantwortlicher Mitarbeiter zur Verfügung stand, der unverzüglich alle notwendigen Schritte veranlasste.
Durch die uneingeschränkt konstruktive und angenehme Zusammenarbeit konnte der Gerichtsbetrieb unmittelbar nach dem Umzug wieder aufgenommen werden.«
Fazit: Perfekte Zusammenarbeit und fristgerechte Umsetzung
Die logistischen und zeitlichen Anforderungen dieses Projekts wurden durch die Professionalität und das Engagement aller Beteiligten gemeistert. Am 4. November 2024 nahm das Sozialgericht Köln den Betrieb in den neuen, modernen Räumlichkeiten auf. Dieser Umzug markiert den Beginn einer neuen Ära: Mit zeitgemäßen Arbeitsbedingungen und einem optimierten Archivsystem, dass die Effizienz des Gerichts nachhaltig steigert, ist das Sozialgericht Köln bestens für die Zukunft gerüstet.
NIESEN dankt dem Sozialgericht Köln rund um das Team der Präsidentin Frau Debus sowie des Vizepräsidenten Herrn Dr. Schmitz für das entgegengebrachte Vertrauen und allen Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit.
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen ZÜBLIN und NIESEN erwies sich auch bei diesem Projekt als Schlüssel zum Erfolg. Mit einem durchdachten Etappenplan konnten beide Unternehmen nahtlos zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Ablauf des Bauprozesses sicherzustellen.
Die Sanierung der beiden Gebäude erfolgte Etage für Etage. Zunächst räumte NIESEN ein Stockwerk aus. Das Büroinventar – Mobiliar, EDV sowie Aktenarchive – wurde sorgfältig verpackt und in der Tiefgarage zwischengelagert. Anschließend führte ZÜBLIN die Sanierungsarbeiten durch, bevor NIESEN die Rückführung des Inventars in die modernisierten Räumlichkeiten übernahm. Dann kam die nächste Etage an die Reihe. Für sämtliche Arbeiten standen spezialisierte Montageteams und EDV-Experten des Logistikers bereit.
Die Tiefgaragen der Gebäude dienten während der Sanierung als provisorisches, aber sicheres Zwischenlager. Hier wurde das gesamte Mobiliar und Inventar geschützt gelagert. Abgegrenzt durch Bauzäune und gesichert mit abgeklebten Planen sowie einem effektiven Feuchtigkeitsschutz, blieb alles in einwandfreiem Zustand, während die Bauarbeiten liefen.
Ein dynamischer Prozess und angenehmes Arbeitsklima
2.200 Meter Akten und Regalböden
Ein besonders anspruchsvoller Abschnitt des Projekts war der Umzug des umfangreichen Archivs. Nahezu 2.200 laufende Meter Akten sowie die dazugehörigen 2.200 Meter Regalböden wurden demontiert, strukturiert verpackt und bewegt. Um die vollständige Ordnung des Archivs zu gewährleisten, erfolgte eine alphabetische und numerische Sortierung während der Lagerung. Dieser präzise Ansatz stellte sicher, dass die Dokumente nach Abschluss der Sanierung problemlos und in ihrer ursprünglichen Systematik wieder einsortiert werden konnten.
Ein dynamischer Prozess und angenehmes Arbeitsklima
Die Zusammenarbeit zwischen den Teams von ZÜBLIN und NIESEN war geprägt von einer lockeren und motivierenden Atmosphäre. Ein Highlight war ein spontanes Tischtennisturnier, bei dem die jungen ZÜBLIN-Mitarbeiter und das NIESEN-Team zusammenkamen. Auch das Sommerfest des Baukonzerns, zu dem die Logistiker eingeladen wurden, unterstrich das angenehme Miteinander.
»Wie immer hervorragend, bis bald wieder«, lobte ZÜBLIN abschließend das Engagement von NIESEN und unterstrich damit die hohe Zufriedenheit mit der Arbeit der Logistikexperten.
Bundesämter als Nutzer der sanierten Gebäude
Wie in der Vergangenheit werden die frisch sanierten Gebäude auch künftig vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) genutzt – moderne Arbeitsplätze, die höchsten Ansprüchen genügen.
Für NIESEN und ZÜBLIN markiert das Projekt nicht nur einen weiteren Meilenstein in ihrer langjährigen Partnerschaft, sondern auch den Beweis, dass effiziente Planung, ein angenehmes Arbeitsklima und gegenseitiges Vertrauen die Basis für erfolgreiche Großprojekte sind.
Als Markus Kalcker vor 30 Jahren, am 1. Oktober 1994, seinen ersten Arbeitstag bei NIESEN hatte, konnte er wohl kaum ahnen, wie stetig und dauerhaft seine Karriere im Unternehmen verlaufen würde. Der gelernte Industriekaufmann begann seine Laufbahn damals im Alter von 22 Jahren in der Buchhaltungsabteilung des Unternehmens. Doch seine Neugier, sein unermüdliches Engagement und seine offene Art führten ihn schnell in neue Verantwortungsbereiche.
Über die Jahre hinweg übernahm Kalcker Schritt für Schritt mehr Aufgaben, darunter die Leitung der Buchhaltung und der Personalabteilung. Bald folgte auch die Verantwortung für die Archivlogistik und Flächenvermietung.
2017 wurde ihm die Prokura für alle Gesellschaften der NIESEN-Gruppe erteilt – ein wichtiger Meilenstein, der seine zentrale Rolle im Unternehmen weiter festigte. Im Jahr 2019 wurde Markus Kalcker zum Geschäftsführer der Niesen System-Logistik GmbH ernannt, um 2023 schließlich auch in die Geschäftsführung der übergeordneten P. Niesen GmbH & Co. KG einzutreten. Seine Erfolgsgeschichte beruht nicht nur auf fachlicher Kompetenz, sondern vor allem auch auf seiner ausgeprägten Team- und Kundenorientierung.
Für Kalcker stand und steht der persönliche Kontakt zu Kunden und Mitarbeitern im Vordergrund. »Ich suche lieber das Gespräch von Angesicht zu Angesicht als die digitale Kommunikation«, erklärt er. So hat er über die Jahre zahlreiche partnerschaftliche Beziehungen zu Kunden aufgebaut und stets ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Kollegen gehabt. Ob bei Umzügen oder bei Archivverlagerungen – Markus Kalcker packt auch gerne selbst mit an und zeigt damit, dass Führungsstärke nicht nur im Büro stattfindet.
Was die Zukunft der NIESEN-Gruppe betrifft, hat Kalcker klare Vorstellungen: »Wir wollen das Unternehmen weiterhin kreativ und kundenorientiert entwickeln. Die Herausforderungen unserer Kunden müssen wir verstehen und zu unseren eigenen machen«, betont er. Besonders wichtig sei ihm, NIESEN als modernen, leistungsstarken und ökologisch orientierten Logistiker aufzustellen, der nicht nur in der Branche, sondern auch als Arbeitgeber attraktiv bleibt. »Wir müssen uns den Aufgaben und Chancen der Zukunft stellen, aber ich bin optimistisch, dass wir diese gemeinsam meistern werden.«
Auch privat ist Markus Kalcker ein optimistischer und lebensfroher Mensch. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Frau und den beiden Kindern, sei es auf Reisen mit dem Wohnmobil oder auf Kreuzfahrten. »Gesund bleiben und so viel Zeit wie möglich mit Familie und Freunden verbringen« – so lautet sein persönliches Zukunftsziel.
Im Ernstfall erfolgt die Absicherung in zwei Schritten: Zunächst werden Tore zwischen den Öffnungen der stabilen Betonmauer am Rheinufer eingesetzt, um sofortigen Schutz zu bieten. Steigt der Wasserstand weiter, installiert NIESEN rechtzeitig zusätzliche Spundwände auf die Betonmauer, die den Schutz um weitere zwei Meter erhöhen. Dieses zweischrittige Verfahren stellt sicher, dass die Anwohner in kritischen Situationen schnell und effektiv geschützt werden.
Kompletter Aufbau in der Übung
Obwohl der Ernstfall schrittweise angegangen wird, integrierte der Probelauf 2024 alle notwendigen Maßnahmen in einem einzigen Aufbau. Am frühen Morgen des Übungstags wurden die Lkw von NIESEN mit allen Komponenten für die Hochwasserschutzanlage beladen, die bei den Technischen Betrieben Leverkusen eingelagert sind. In einem gut organisierten Pendelverkehr von sechs Lkw-Zügen und vier Staplern wurden die Materialien zügig zur Einsatzstelle transportiert.
Video zum Hochwasserschutz mit NIESEN
In nur sechs Stunden wurde die 910 Meter lange Schutzwand vollständig installiert, was die Effizienz und das Engagement des 47-köpfigen NIESEN-Teams unter Beweis stellte. Geschwindigkeit ist entscheidend, um im Ernstfall schneller zu reagieren als das Wasser steigt. Dass auch der Rückbau in Rekordzeit gelingen kann, bewies NIESEN am Tag nach der Installation, als die Wand abgebaut und wieder eingelagert wurde.
Alle sieben Jahre wird ein solcher Probeaufbau durchgeführt, der nicht nur die Technik testet, sondern auch sicherstellt, dass das Team im Umgang mit den Materialien bestens geschult bleibt.
Video der Technischen Betriebe Leverkusen
Bericht in der WDR Lokalzeit
Klicken Sie auf das Bild, um zum Bericht der WDR-Lokalzeit zu gelangen
Der Bericht erschien im Original am 08.08.2024 im Kölner Stadtanzeiger (Link). Wir danken vielmals!
Chef Klaus Niesen hat selbst einen Führerschein Klasse II und fährt zur Demonstration eine Runde elektrisch auf dem Hof. Die alte Vorstellung von Lkw-Fahrern, die mit Fett und Öl hantieren und dicke Muskeln zum Lenken und Kuppeln brauchen, hat zwar schon länger ausgedient, jetzt ändert sich der Beruf offenbar nochmal.
„Man sitzt hier wie in einer Sänfte“, sagt Niesen und beschleunigt. Der Elektro-Lkw, den Niesen vorführt, hat ebenso wie Elektroautos von unten heraus ein hohes Drehmoment. Die Motoren ziehen den leeren, neun Tonnen schweren Wagen schnell an. Niesens Spedition besitzt zwei Mercedes aus der Elektro-Serie „Actros 300“. Seine Firma in der Fixheide ist die erste, die in Leverkusen große, elektrisch betriebene Lkw einsetzt.
Schon beim Einsatz von Solarzellen auf dem Hallendach war die Firma früh dabei: 2010 machten Niesens diese Investition. Jetzt war es wohl folgerichtig, dass das 132 Jahre alte Familienunternehmen auch früh mit Elektro-Lkw beschäftigt.
Leverkusen: Spediteure glauben an E-Mobilität
Klaus Niesen und sein Mit-Geschäftsführer Markus Kalcker sagen, dass sie an die Zukunft der Elektromobilität im Speditionsgewerbe glauben, als sie einen ihrer zwei gelben Strom-Laster vorstellen. „Wir hatten Glück, dass ein zweiter quasi frei wurde, weil ein anderes Unternehmen vom Kauf zurückgetreten ist“, sagt Niesen.
Das liegt wohl nicht daran, dass Daimler nicht genug produzieren kann, sondern daran, dass man als Firma eigentlich nur damit rechnen kann, dass jeder nur einen vom Verkehrsminister subventioniert bekommt. Das Bundesministerium schießt nämlich die Hälfte des gesalzenen Kaufpreises von etwa 400.000 Euro zu und erlässt dem Elektro-Lkw die Maut (normalerweise 0,36 Cent/Kilometer) für zwei Jahre komplett.
Selbst dann sei der Elektrische auch für Niesen noch um einiges teurer, als ein herkömmlicher, gleichwertiger Wagen mit Dieselmotor, erläutert der Chef. Nach den zwei Jahren rechnet Niesen zwar mit reduzierter Maut, die aber nicht mehr bei null sein wird. Der Markt werde ohne Subventionen schwieriger werden, so Niesen, der Preis für die Lastwagen werde sich ändern, wenn die Hersteller große Stückzahlen bauen. 2023 seien in Deutschland nur 600 Strom-Lastwagen zugelassen worden.
„Wir subventionieren die Wagen auch noch einmal als Firma“, sagt Niesen. Die Nachfrage nach Elektro-Fahrten sei allerdings gut. Der Wagen fährt meist Autobahn in Richtung Aachen. Kunden können sich die CO₂-Ersparnis auf ihre Klimabilanz anrechnen lassen.
Die Reichweite betrage etwa 300 Kilometer, dann muss der Wagen spätestens ans Ladekabel. Die Kapazität der drei eingebauten Batterien beträgt 336 Kilowattstunden (kWh), bei Pkw liegen die Werte zwischen 40 und 100 kWh. Elektro-Lkw seien noch nicht für den Fernverkehr geeignet, sagt Niesen. „Wir können nicht bei einer Tour nach Sizilien alle 300 Kilometer ein paar Stunden zum Aufladen anhalten.“ Das Laden dauert nur ein paar Stunden.
Von der Fahrleistung ist der Elektrische mit Dieselgetrieben vergleichbar. Zwei Elektromotoren, die links und rechts auf der Hinterachse an den Rädern sitzen, leisten 450 PS. Unter der Fahrerkabine ist nur noch die Steuerelektrik zu finden, kein Antriebsaggregat mehr. Ansonsten ist auch alles auf dem neusten Stand: Die Außenspiegel sind durch Kameras ersetzt, es gibt keinen Toten Winkel mehr, in dem Radfahrer oft zu Tode kamen. Wenn doch mal einer ungünstig fährt, bremst der Lastwagen selbstständig. Das Armaturenbrett ist im Wesentlichen ein Bildschirm. Allerdings kann man nicht jeden Schrauber an den Lastwagen lassen. Bei manchen Problemen komme extra ein Mitarbeiter aus dem Werk in Wörth am Rhein nach Leverkusen.
Seinen öffentlichsten Auftritt hatte der gelbe Lkw, den man an der Aufschrift „100% Electric“ erkennt, auf der CSD-Parade in Schlebusch, an der Niesen-Mitarbeiter teilnahmen.
In Niesens Firma glaubt man an die elektrische Zukunft. Als man den Speditionshof neu habe asphaltieren müssen, seien Leerrohre verlegt worden, durch die man später Kabel ziehen kann, damit man an den Parktaschen Ladestationen aufstellen kann. Dann soll es auch einen Stromspeicher geben, damit der tagsüber erzeugte Solarstrom nachts zur Verfügung steht. Zurzeit gibt es nur eine Lastwagen-Ladesäule für zwei Autos. Das mitternächtliche Umstöpseln übernimmt derzeit noch der Nachtwächter.
Mit einem 5:0-Kantersieg gegen Werder Bremen hatte sich die »Werkself« bereits am 29. Bundesliga-Spieltag die Deutsche Meisterschaft gesichert. Einige Wochen später stand das Finalspiel um den DFB-Pokal an, wo der zweite Titel in der Saison perfekt gemacht wurde.
Nach dem Sieg in Berlin am Vortag kehrte die Werkself am 26. Mai 2024 nach Leverkusen zurück, wo eine grandiose Meisterfeier auf sie wartete. Im Stadion und drumherum, auf einer riesigen Fanmeile unter der Stelze, wurden die Helden von zehntausenden Fans gefeiert. Es war ein Fest der Superlative, das die herausragende Saison von Bayer 04 Leverkusen krönte.
NIESEN unterstützte die Meisterfeier tatkräftig. Der Logistiker installierte 22 Kühlcontainer rund um das Stadion und die Fanevents, um die riesigen Mengen an Getränken kühl zu halten und somit für das leibliche Wohl der Feiernden zu sorgen. Zusätzlich platzierte der hauseigene Kran-LKW 20 Büro- und Lagercontainer, die für die Organisation und Einlagerung von »Party-Equipment« genutzt wurden. So trug das lokal eng verbundene Unternehmen entscheidend dazu bei, dass die Feierlichkeiten reibungslos verliefen und sowohl Spieler als auch Fans einen unvergesslichen Tag erleben konnten.
Die Saison 2023/2024 wird als eine der erfolgreichsten in die Annalen von Bayer 04 Leverkusen eingehen. Nach Jahren des Wartens und mehrfachen zweiten Plätzen hat die Werkself nicht nur die Meisterschaft, sondern auch den DFB-Pokal gewonnen. Für die Stadt Leverkusen und ihre Bürger ist dies ein Grund zum Feiern. Und natürlich feiern auch die lokal ansässigen Unternehmen und zeigen ihre Verbundenheit mit dem Verein. So hisste auch NIESEN einige Vereinsfahnen vor den eigenen Firmentoren und auch der Fuhrpark war mit dem Logo der »Werkself« beklebt.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Bayer 04 Leverkusen und NIESEN ist ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen und Sportvereine gemeinsam Großes erreichen können. Während die Spieler auf dem Platz ihr Bestes gaben, trugen die Logistiker im Hintergrund dazu bei, dass die Organisation reibungslos verlief.
Am 14. April hatte Bayer 04 Leverkusen die Deutsche Meisterschaft gesichert. Ende Mai stand schließlich auch das DFB-Pokalfinale an, das wie gewohnt im Olympiastadion in Berlin stattfand. In einem spannenden Spiel setzte sich Bayer 04 Leverkusen gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 durch. Ein spektakulärer Treffer von Granit Xhaka machte den zweiten Titel in der Saison perfekt.
Während auf dem Platz also einwandfrei »geliefert« wurde, lieferten auch die Logistiker rundherum. So war NIESEN beispielsweise für den reibungslosen Transport und die Logistik von Merchandise-Artikeln verantwortlich, die rund um das Finale verkauft wurden. Sowohl am Olympiastadion als auch in der nahegelegenen Messe konnten die Bayer-Anhänger vielfältigste Fanartikel und Erinnerungen an die gelungene Saison erwerben.
Gemeinsam mit der Berliner Firma Haberling wurden die Artikel vor Ort zwischengelagert und »just in time« verteilt, um die vielen Fans nicht mit leeren Händen nach Hause gehen zu lassen. Auch das Organisationsteam von Bayer 04 Leverkusen wurde von NIESEN tatkräftig unterstützt, etwas durch die Anlieferung von Mobiliar oder kleineren Transporten vor Ort.
Die Tour nach Berlin gestaltete sich äußerst vielfältig. Selbstverständlich war die Nähe zum DFB-Pokalfinale das Highlight! Während der Ausliefer- und Verteilfahrten sind wir zudem an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen, darunter der Fernsehturm, der Hauptbahnhof oder die Siegessäule.
Support bei Meisterfeier in Leverkusen
Nach ihrem triumphalen Erfolg in Berlin kehrte die Werkself am 26. Mai 2024 nach Leverkusen zurück, wo eine beeindruckende Meisterfeier mit zehntausenden Anhängern auf sie wartete. Das historische Fest bildete den krönenden Abschluss der herausragenden Saison von Bayer 04 Leverkusen.
Auch NIESEN war bei der Meisterfeier vertreten. Der Logistikdienstleister stellte 22 Kühlcontainer rund um das Stadion und die Fanevents auf, um die großen Mengen an Getränken kühl zu halten und so das leibliche Wohl der Feiernden zu gewährleisten.
Die Skulptur IMMATERIELLES, ein überlebensgroßer Kopf, der von drei Händen getragen wird, wurde von Andreas Schmitten erdacht und produziert. Seit der Enthüllung am 6. Juni können täglich bis zu 33.000 Menschen die glänzend-weiße Form bestaunen, deren makellose Oberfläche wie Keramik wirkt. Das Werk lädt zu einem Moment des Innehaltens im rastlosen Treiben des Bahnhofs und des angeschlossenen Flughafens ein.
Enthüllt wurde IMMATERIELLES am 6. Juni 2024 im Rahmen der Kunstinitiative »Station to Station«, die von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Kooperation mit der Deutschen Bahn realisiert wird. Ziel ist die Verbindung von Kunst und Kultur mit den öffentlichen Räumen in Bahnhöfen und deren Umgebung.
Feierliche Enthüllung am 6. Juni
Ein sicherer Kunsttransport in der Nacht
Der Enthüllung ging ein sicherer Kunsttransport mit NIESEN voraus. Am Stück wurde die große Skulptur über die Autobahn an den Frankfurter Fernbahnhof transportiert, wo sie in der Nacht installiert wurde. Unter der Leitung des erfahrenen Jürgen Liethen gelang es den Kunstspezialisten routiniert, das Kunstwerk unversehrt in die Haupthalle des Bahnhofs zu manövrieren.
Zwei besondere Herausforderungen hatten die Kunstspediteure zu lösen. So konnte die sensible Lack-Oberfläche der Skulptur nur äußerst schonend berührt werden – der Einsatz von Zurrgurten oder feste Anschlagpunkte für den Transport kamen nicht infrage. Das Team löste das Problem, indem das Kunstwerk quasi freischwebend transportiert wurde: ähnlich einer Hängematte war sie über Seile am Transportgestell befestigt. Vor Ort in Frankfurt benötigte der enge Eingang in die Bahnhofshalle besondere Aufmerksamkeit. Die Skulptur musste leicht gedreht werden, um zentimetergenau durch den Eingang zu passen. Das Gelingen wurde im Vorfeld des Transports bereits errechnet.
Hochhubwagen richteten das Werk schließlich auf und unterstützten bei der exakten Platzierung. »Es war eine interessante Aufgabe, die Skulptur sicher zu transportieren und präzise nach den Anweisungen des Künstlers aufzustellen«, erklärt Liethen. Die letzte Phase des Einsatzes bestand darin, die Skulptur vollständig mit einem riesigen schwarzen Tuch zu verhüllen, um sie für die feierliche Enthüllung am 6. Juni vorzubereiten.
Feierliche Enthüllung am 6. Juni
Dieser besondere Moment fand in Anwesenheit des Künstlers Andreas Schmitten statt. »Kunst an einem für alle zugänglichen, aber für Kunst bisher eher untypischen Ort erfahrbar zu machen, setzt ein Zeichen und baut unsichtbare Hürden ab«, betonte Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz.
Prof. Walter Smerling, Kurator und Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur e.V., hob hervor, dass das Kunstwerk eine seltene Möglichkeit bietet, Kunst im öffentlichen Raum so unmittelbar und frei zugänglich zu erleben: »Mit der Skulptur IMMATERIELLES von Andreas Schmitten verwirklichen wir ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum par excellence. An einem der besucherstärksten Bahnhöfe Deutschlands schafft der Künstler einen Ort des Innehaltens und gibt Impulse für einen Perspektivwechsel.«
Über den Künstler Andreas Schmitten
Andreas Schmitten ist bekannt für seine großformatigen Skulpturen, die häufig menschliche Figuren in neuen und oft überraschenden Kontexten darstellen. Seine Arbeiten sind in bedeutenden Sammlungen und öffentlichen Räumen zu finden und zeichnen sich durch ihre präzise handwerkliche Ausführung und tiefgründige künstlerische Aussage aus. Mit IMMATERIELLES schuf Schmitten eine monumentale Skulptur, die sowohl ästhetisch beeindruckt als auch zum Nachdenken anregt.
Bislang wurden die Arbeiten von Andreas Schmitten ausschließlich in Galerien und Museen ausgestellt. Die Errichtung von IMMATERIELLES im öffentlichen Raum stellt somit auch für Schmitten ein Novum dar. Die Platzierung der Skulptur im Fernbahnhof Frankfurt am Main, der täglich von rund 33.000 Reisenden frequentiert wird, fügt sich nahtlos in das Konzept der Deutschen Bahn ein, Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen und den öffentlichen Raum aufzuwerten. »So wie die Kunst vernetzen unsere Bahnhöfe und Stationen Menschen – über Grenzen hinweg«, so Dr. Klaus Vornhusen.
NIESEN mit eigener Gruppe auf erstem Leverkusener CSD
Das erste Juni-Wochenende 2024 brachte den Regenbogen nach Leverkusen. Zum ersten Mal fand in der Stadt ein Christopher Street Day (CSD) statt. Unter dem Motto »Mehr als nur Farben« zog am 01. Juni eine bunte Parade durch die Schlebuscher Innenstadt. Der farbenfrohe Umzug startete um 13.00 Uhr und wurde von einem fesselnden Bühnenprogramm begleitet, das Live-Musik, queere Menschenrechtsaktivist*innen, einen Poetry Slam und weitere Acts umfasste.
Im Leverkusener CSD wollten die Menschen von NIESEN aber selbst als Gruppe auflaufen, um in ihrer Heimatstadt ein starkes Zeichen für Freiheit, Gleichheit und Toleranz zu setzen. Gut zwei Dutzend Mitarbeitende zogen weiße T-Shirts mit dem Motto »Mehr als nur Farben« über und zogen gemeinsam durch die Straßen. Ein mit buntesten Regenbogenfarben dekorierter Oldtimer-LKW von NIESEN, der schon im Karneval oft als Plattform diente, war das Herzstück der Gruppe. Ein zweiter LKW bot weiteren Feiernden Platz und verlieh der Veranstaltung zusätzlichen Glanz.
Noch war die Teilnehmerzahl des Leverkusener CSD gering, doch die ausgelassene Stimmung und die positive Energie ließen die kleine Parade groß wirken. Für 2025 wird bereits mit einer größeren Teilnehmerzahl gerechnet – stetiges Wachstum ist nicht ausgeschlossen!
Ein buntes Wochenende mit Kirmes und Oldtimer-Tag
Doch das erste Juni-Wochenende bot noch mehr: Zeitgleich fand das 39. Schlebuscher Schützen- und Volksfest statt, bei dem sich der Stadtteil in eine lebendige Kirmespromenade verwandelte und im Wuppermann Park die Bierwagen anrollten. Vom 30. Mai bis zum 02. Juni erlebten die Besucher vier vollgepackte Veranstaltungstage mit einem stimmungsvollen und bunten Bühnenprogramm. Und selbstverständlich waren viele Mitarbeitende von NIESEN auch hier mit von der Partie.
Im »Schlebuscher Dorf« warteten gleich mehrere Highlights auf die Besucher. Der Startschuss fiel an Fronleichnam mit dem 1. Leverkusener Oldtimer-Tag.
NIESEN präsentierte sich auch hier mit Stolz, genauer gesagt: mit dem historischen Mercedes Benz L 312, Erstzulassung 1960. Das Fahrzeug demonstrierte eindrucksvoll, wie Transporte vor rund sechs Jahrzehnten gefahren wurden und wie wandelbar und haltbar das historische Fahrzeug bis heute ist. Nur einen Tag später diente nämlich genau dieser Oldtimer-LKW beim CSD als fröhliche Partyplattform und setzte ein starkes Zeichen für Freiheit und Menschenrechte.
Das erste Juni-Wochenende in Leverkusen zeigte einmal mehr, wie vielfältig und lebendig die Stadt ist. Mit einer gelungenen Mischung aus Tradition und Moderne, Ernsthaftigkeit und Lebensfreude wurden die Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten und Besucher. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – mit noch mehr Farben, Freude und Gemeinschaftsgefühl!
Traditionell findet am Tag nach der Tagung eine informelle Betriebsbesichtigung eines nahegelegenen DMS-Betriebs statt. Im Mai hatte deshalb NIESEN zu einem geselligen und informativen Rundgang durch die Betriebsbereiche eingeladen. Rund 50 Personen aus dem Kreis der DMS folgten der Einladung.
Acht Stationen führen durch die Geschäftszweige
NIESEN hatte für den Rundgang acht Stationen eingerichtet, die jeweils einen Unternehmensbereich vorstellten. Klaus Niesen präsentierte an Station 1 die Firmengeschichte und zeigte relevante Neuerungen im Unternehmen, beispielsweise den riesigen Wassertank mit Sprinkleranlage als Brandschutz-Maßnahme für die Logistikhallen.
An Station 2 führte Geschäftsführer Markus Kalcker die Funktionsweise der automatisierten Wasch- und Prüfstraße für Autoräder vor und erläuterte wesentliche Eckdaten zum Unternehmen. Auch die 10.000 qm große Photovoltaikanlage, die jährlich rund 400.000 kW Strom erzeugt, wurde vorgestellt.
Die interessierten DMS-Gesellschafter konnten sämtliche Stationen durchlaufen. Es folgten die Unternehmenszweige Räderlogistik, Automotive sowie Kunstlagerung. Fahrzeuge, wie der hauseigene Kran-Lkw oder die beiden neu angeschafften Elektro-Lkws, wurden gezeigt. Auch das neue, individuell eingerichtete Dispositionssystem auf Basis von Movineo stieß auf reges Interesse.
Im Anschluss an den Rundgang ging es dann gesellig zu. Bei Knabbereien, Kaffee oder einem Kölsch kamen die anwesenden DMS-Gesellschafter noch einmal zusammen, bevor sie die Heimreise zu ihren verschiedenen Zielen in ganz Deutschland antraten. NIESEN dankt allen Beteiligten für die Ausrichtung und den Gästen für ihr Erscheinen!
Bereits seit 2022 lagert Petit Forestier seine Kühlcontainer für den deutschen Markt in unserem Logistikzentrum in Leverkusen. Dabei steht aber längst nicht nur die Lagerung der Container im Vordergrund. Auch die Reinigung, Wartung (auch PTI – Pre Transport Inspection) und natürlich auch die Auslieferung der Container mit unseren Kranfahrzeugen gehört zu unserem Leistungsspektrum.
Der Anbieter von mobilen Kühllösungen möchte mit seinen Kühlcontainern den deutschen Markt erobern und setzt dabei bereits seit einigen Jahren auf unsere logistische Expertise.
Dies ist aber noch nicht genug!
Perspektivisch wird die Zusammenarbeit immer weiter ausgebaut, sodass bald auch die Vermietung der Container über unsere Sparte „Niesen Raumsysteme“ erfolgen soll.
Mit den hochwertigen Kühlcontainern, welche nicht nur optisch einiges her machen, sondern auch in Ihrer Ausführung, Zuverlässigkeit und Laufruhe erstklassig sind, werden wir somit die perfekte Kombination aus trockener Lagerung, wie beispielsweise in unseren Lagercontainern, als auch die Lagerung von Kühl- oder Tiefkühlware anbieten können.
Dabei spielt der Servicegrad die wohl wichtigste Rolle: Mit dem 24/7 Service aus dem Hause Petit Forestier ist eine unterbrechungsfreie Lagerung der Güter zu jederzeit sichergestellt. Denn wenn ein Container mal ausfallen sollte, ist Reparatur oder aber Ersatz sofort vor Ort!
Wir sind stolz darauf, die Firma Petit Forestier bereits seit einigen Jahren logistisch zu betreuen und freuen uns auf den weiteren Ausbau unserer Zusammenarbeit.
Für die aufwändige Standortverlagerung taten sich vier etablierte Umzugsdienstleister zusammen: die drei DMS-Betriebe NIESEN aus Leverkusen, Friedrich Friedrich aus Griesheim, Schmitt International aus Böblingen sowie die Stuttgarter Arnholdt & Sohn GmbH. DMS Niesen fungierte als Leiter der Arbeitsgemeinschaft. Die MP Next GmbH übernahm die Gesamtkoordination des Projekts inklusive der Inbetriebnahme des neuen Gebäudes, des Umzugsmanagements sowie der Beräumungs- und Verwertungsprozesse.
Die Kooperationsgemeinschaft ist ein weiteres Beispiel für die effiziente Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen innerhalb der DMS-Gemeinschaft, die selbst die größten Projekte erfolgreich umsetzen kann
Es galt, über 1.000 Arbeitsplätze aus 13 verschiedenen Gebäuden in den großzügigen 20.000 m² umfassenden Neubau in der Löffelstraße zu verlegen. Während des Hauptumzugszeitraums zwischen dem 16. und 29. Oktober waren täglich 20 bis 25 Fachkräfte sowie 4 bis 5 LKW im Einsatz. Die bisher genutzten Gebäude mit einer Gesamtfläche von etwa 35.000 m² wurden teilweise geräumt.
Nachhaltigkeit im Fokus
Das gesamte Umzugsprojekt war von einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit geprägt. Um dem Ziel eines überwiegend nachhaltigen Umzugs gerecht zu werden, wurde die Entscheidung getroffen, den Umzug klimaneutral zu gestalten. Der Elektro-LKW von NIESEN kam zum Einsatz, und unvermeidbare CO2-Emissionen wurden durch Ausgleichszahlungen an Klimaprojekte kompensiert. Etwa 60% der vorhandenen Möbel wurden wiederverwendet, und bei Neuanschaffungen standen für die Hallesche Krankenversicherung vor allem nachhaltige Produkte im Vordergrund.
Auch 2024 wurde es natürlich wieder närrisch auf Leverkusens Straßen. Von Altweiber bis Veilchendienstag feierten die Jecken ausgelassen Karneval. Ein Highlight war der Karnevalsumzug in Schlebusch, der am Samstag, den 10. Februar, durch den Stadtteil zog.
Gemäß dem Motto wurde es in diesem Jahr besonders mysteriös, denn »Gespenster drehten ihre Runde – in der Schlibijer Geisterstunde«. Das hatte die Karnevalsgesellschaft „Grün-Weiß“ Schlebusch e.V. bereits im Vorfeld herausgefunden und dazu aufgerufen, das Treiben der Gespenster zu berücksichtigen.
Und so wurde es tatsächlich bunt-gruselig. Den Zug füllten 1300 Teilnehmer, darunter 20 Wagengruppen, 16 Fußgruppen und vier Musikkapellen. Das Gespenster-Motto wurde von fast allen Mitwirkenden mit viel Kreativität und Einfallsreichtum umgesetzt. 40.000 Feiernde am Straßenrand bewunderten die vielseitig gestalteten Kostüme und Karnevalswagen.
Auch 2024 mit dabei: Die »Partyjecke« von NIESEN. Passend zum Thema vertrieben die Mitarbeiter des Logistikers jegliche Plagegeister als Ghostbusters. Und es gab einiges zu tun: Unter dem historischen LKW, der als Karnevalswagen diente, hatte sich eine Verschwörung von Geistern zusammengebraut. Aus mysteriösen bunten Wolken strömten zahlreiche Gespenster ins Freie, die von den Ghostbusters wieder eingefangen werden mussten. Bei bester Laune, selbstverständlich.
Pokal für „originellsten Wagen“
Der Aufwand bei der Gestaltung von Kostümen und Karnevalswagen hat sich jedenfalls gelohnt. Nicht nur hatte das Team des Logistikers einen großartigen Tag im Karneval. Einige Wochen später konnten sich die Partyjecken rund um NIESEN-Geschäftsführer Markus Kalcker sogar über einen Pokal mit Urkunde freuen. Die Karnevalsgesellschaft hatte den Geister-LKW zum »originellsten Wagen« des Umzugs gekürt. Stellvertretend für das gesamte Team der Partyjecken nahmen Geschäftsführer Markus Kalcker und Prokurist Marc Hartmann mit ihren Frauen, welche ebenfalls am Zug teilgenommen haben, die Auszeichnung entgegen.
Wir freuen uns buchstäblich »unheimlich«! So kann es in der nächsten Session weitergehen!
Die Erhöhung vielfältiger Kosten, die im Alltag der Landwirte und Transportunternehmen entstehen, belasten die wirtschaftliche Arbeit enorm. Letztlich stehen die Unternehmen zwangsläufig vor der Wahl, ob sie unwirtschaftlich zum Schaden von Betrieb und Mitarbeitern arbeiten – oder ob sie die gestiegenen Kosten an die Endverbraucher weitergeben.
Dies führt zu einer weiteren finanziellen Belastung der Bürger in einer Zeit, die ohnehin von vielfältiger Teuerung betroffen ist.
NIESEN schließt sich den Forderungen der Verbände BGL und VVWL (Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW e.V) an die Regierung an. Die Forderungen unserer Branche lauten:
Erhalt des deutschen Transportgewerbes als lebenswichtige Säule unserer Gesellschaft,
Erhöhung der Investitionen in Infrastruktur: Straßen, Brücken und Parkplätze,
Förderung der Umstellung auf erneuerbare Kraftstoffe,
keine Energiesteuer auf erneuerbare Dieselkraftstoffe (HVO100),
keine CO2-Doppelbelastung durch erhöhte Maut oder versteckte Steuern.
Nach vielen intensiven Gesprächen mit den Politikern ohne durchschlagenden Erfolg sollen diese Großdemonstrationen das notwendige Zeichen an die Politik senden. Wir drücken den Landwirten, den Verkehrsverbänden und allen Organisationen die Daumen für ihren Erfolg.
Als langjähriger Unterstützer des Sports ist NIESEN seit über einem Jahrzehnt Sponsor des regionalen Events. Die enge Verbundenheit von NIESEN mit dem Verein DJK Sportfreunde Leverkusen besteht weiterhin, und diese Partnerschaft hat das Turnier zu einer festen Größe in der Vorweihnachtszeit gemacht.
Die Veranstaltung hat über die Jahre enorm an Teilnehmerzahl und Bedeutung gewonnen. 2023 versammeln sich Tischtennis-Enthusiasten aus ganz Nordrhein-Westfalen sowie geladene Spieler aus anderen Teilen Deutschlands, um am sportlichen Wettstreit teilzunehmen. Alle Altersgruppen, von der Jugend bis zu den Senioren, werden vertreten sein und für fesselnde Matches sorgen. Nachdem die Teilnehmerzahl bei den letzten Turnieren auf rund 300 kam, versammeln sich 2023 ganze 500 Spieler, um den Ball gekonnt übers Netz zu schnibbeln. Ein neuer Rekord!
Finanzielle und logistische Unterstützung durch NIESEN
Durch die langfristige Unterstützung von NIESEN ist es dem Verein möglich, sämtliche Einnahmen des Turniers gezielt in die Förderung der Jugendabteilung zu investieren. Neue Tischtennisplatten, einheitliche Trikots und Ausrüstungen für die Jugendmannschaften – all das wird durch diese Partnerschaft ermöglicht.
NIESEN übernimmt aber nicht nur finanzielle Verantwortung, sondern unterstützt auch logistisch. Die Transporte der benötigten Tischtennisplatten, Banden und Ausstattung erfolgen reibungslos dank des Engagements des Logistikers. Dadurch wird eine reibungslose Organisation des Events gewährleistet.
Die Wiederaufnahme des Niesen Advents Cups ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Symbol für die Rückkehr zur Normalität nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Die gemeinsame Anstrengung von NIESEN und DJK Sportfreunde Leverkusen zeigt das Engagement für eine aktive, gesunde und sozial integrierte Jugend.
Über anderthalb Jahre hinweg brachte der heute 75-jährige Christmann gemeinsam mit Kompagnon Jürgen Elsen sein unschätzbares Know-how ein, um den speziellen Anhänger zu gestalten, der optimal für den Transport von großformatigen Skulpturen in anspruchsvollen Umgebungen geeignet ist.
Eine wendige, kräftige Konstruktion
Der neu entwickelte Anhänger bietet herausragende Vorteile in verschiedenen Bereichen. Mit einer Ladehöhe von nur 75 cm, einer speziellen Lenkachse, die vom Fahrerhaus aus per Joystick gesteuert werden kann, und einem kleinen Schwenkradius ermöglicht er problemloses Manövrieren selbst in engsten Räumen. Zudem verfügt der Anhänger über ein eigenständiges Stromnetz, das unabhängig vom Zugfahrzeug funktioniert und beispielsweise für die Ausleuchtung genutzt werden kann, wenn der Anhänger vom Zugfahrzeug entkoppelt ist. Mit einem Gesamtgewicht von bis zu 15 Tonnen kann die Konstruktion auch einiges an Gewicht tragen.
Fazit: Ein gelungenes Projekt in einem tollen Team
»Altes Know-how« führt zum Erfolg
Das Besondere an der Entwicklung ist die Kooperation mit Wolfgang Christmann. Der heutige Rentner zählt bereits stolze 75 Jahre und kann auf Jahrzehnte Erfahrung im Bau von Schwerlast-Anhängern und besonderen LKW-Aufbauten zurückblicken. Bei NIESEN war sein umfassendes Wissen äußerst willkommen. Christmann konnte sein ganzes Know-how noch einmal voll einbringen und das Vorhaben zum Erfolg führen. Mit von der Partie war der ebenso erfahrene Jürgen Elsen. Im Projekt steuerten die beiden Männer nicht nur ihr Wissen bei, sondern packten auch tatkräftig selbst an: Sie bedienten Maschinen, testeten Funktionen und »schraubten« notfalls auch von Hand.
Ihr Beitrag zur hausinternen Anhänger-Entwicklung unterstreicht das Ziel von NIESEN, neben jungen Menschen auch die »alten Hasen« in die verschiedenen Projekte einzubinden, um bestmögliche Resultate zu erzielen. »Die äußerst konstruktive Zusammenarbeit zwischen NIESEN, Christmann und Elsen war begleitet von der gemeinsamen Freude daran, etwas Besonderes zu schaffen«, berichtet Klaus Niesen, Geschäftsführer des Logistikers.
Anderthalb Jahre bis zur Fertigstellung
Die Entwicklung des Anhängers erstreckte sich über anderthalb Jahre, von der Konzeption bis zur Fertigstellung. Der Prozess umfasste die Konzeption, die Bestellung teils maßgefertigter Einzelteile sowie den Zusammenbau. Eine aufwändige Arbeitsphase stellte die Lackierung dar. Nach den Funktionstests des konfektionierten Anhängers wurde die Konstruktion wieder zerlegt, um Einzelteile mit Sandstrahlen zu bearbeiten. Es folgte eine Kathodische Tauchlackierung (KTL), die einen hohen Korrosionsschutz und eine robuste Oberfläche garantiert. Abschließend wurden die sichtbaren Teile gelb lackiert, die Hausfarbe von NIESEN.
Fazit: Ein gelungenes Projekt in einem tollen Team
Die selbst entwickelte Innovation von NIESEN unter Mitwirkung von Wolfgang Christmann zeigt nicht nur die Effektivität einer solchen Kooperation, sondern auch, dass »altes Know-how« garantiert zu effizienten Ergebnissen führen kann. Das Team rund um Christmann hat einen hochpraktischen Anhänger entwickelt, der im Arbeitsalltag von NIESEN für eine deutliche Leistungssteigerung sorgt. Als Prototyp könnte die Konstruktion sogar Basis für eine Kleinserie sein. Deshalb plant NIESEN bereits den Bau eines zweiten Anhängers ähnlicher Bauart.
Technische Eckdaten
Gesamtgewicht
15.000 kg (techn.18.000 kg)
Leergewicht
3.960 kg
Aufbaulänge
6.200 mm für 20 Container, Skulpturen und Maschinen, ausgerüstet für Überbreiten bis 4.000 mm
Radstand
4.400 mm
vorderer Radstand
1.000 mm
hinterer Radstand
800 mm
Ladehöhe im Fahrbetrieb
750 mm
Ladehöhe im Rangierbetrieb
700 mm
Rahmen aus hochfesten Stahl S 355
9 to. BPW Achsen mit Trommelbremse 300 x 200
Räder 205/65 R 17,5 auf Alcoa-Alufelgen
Lackierung KTL-Beschichtung und Pulverbeschichtung in Hausfarbe
Hinterachse elektrohydraulisch per Funkbetrieb lenkbar ca. 20 Grad
Elektrik: eigene Stromversorgung durch 2 Batterien für elektrohydraulische Lenkung z.B. bei Staplerbetrieb
Beleuchtung in LED
Ladungssicherung: ca. 25 Zurrpunkte auch für Überbreite
Der Neubau der JVA Willich I, der als Ersatz für die alten Vollzugsanstalt diente, war ein ambitioniertes Projekt, das nicht nur die Errichtung von Hafthäusern, einem Mehrzweckgebäude, einer Werkstatt mit Turnhalle und weiteren Einrichtungen umfasste, sondern auch eine deutliche Erweiterung der Haftkapazität von 400 auf 768 Plätze für männliche Inhaftierte bedeutete. Realisiert durch ZÜBLIN in Zusammenarbeit mit ZECH Hochbau, war die Immobilie nach mehrjähriger Bauzeit ab Mai 2023 bereit für die Inneneinrichtung.
NIESEN erhielt dafür den wichtigen Auftrag, die Einrichtung von rund 340 Zellen für etwa 500 Insassen zu übernehmen. Die Aufgabe umfasste die präzise Bestückung der Zellen mit einer Vielzahl von Möbeln, angefangen bei Betten, Schränken, Schreibtischen bis hin zu Stühlen – alles aus Eisen gefertigt und nach einem akribisch festgelegten Stellplan fest verankert. Zwischen Mai und Anfang Dezember 2023 zogen die Montageteams des Leverkusener Umzugsunternehmens von Zelle zu Zelle, um diese bezugsfertig zu hinterlassen.
Rund 7.000 Bohrungen in harte Stahlbetonwände
»Die Herausforderungen, die wir meisterten, waren nicht unerheblich«, erläutert der Logistiker. »Die massiven Stahlbetonstrukturen der Gebäude erforderten eine präzise Ausführung bei der Montage der Möbel – aber auch Flexibilität, um mögliche Unvorhersehbarkeiten berücksichtigen zu können«. Es galt, nicht nur die Sicherheit zu gewährleisten, sondern auch die Unversehrtheit der Bausubstanz zu erhalten. Fest Dübelungen und Sicherungsmaßnahmen waren essentiell, damit die Möbel fest und dauerhaft an den Wänden verankert blieben – und nicht herausgerissen werden können. So waren im Rahmen der Montagen etwa 7.000 Bohrungen in die harten Wände nötig – dabei waren Muskelkraft und Ausdauer gefragt.
Ein interessanter Aspekt des Projekts war die Einbindung von Häftlingen in die Möbelproduktion der Zellen. In den Werkstätten anderer Vollzugsanstalten waren beispielsweis Schreibtisch und Regale gebaut worden. Dieses ungewöhnliche Detail verlieh dem Projekt eine besondere Note. So wurde nicht nur die Einrichtung der Anstalt unterstützt, sondern auch die Möglichkeit zur Rehabilitation und Fortbildung von Häftlingen genutzt.
Büros, Küchen und Waschmaschinen für den Gefängnisalltag
Zusätzlich zur Zellenausstattung verantwortete NIESEN die Integration von 20 Küchen sowie die Möbellogistik für 70 Büroarbeitsplätze des Personals. Diese Elemente vervollständigten die Funktionalität der Einrichtung und trugen zur Schaffung eines Arbeitsumfelds bei, das den Anforderungen moderner Arbeitsabläufe gerecht wird. Zuletzt übernahm das Team auch die Einbringung und den Anschluss der Waschmaschinen und Trockner.
Für NIESEN war die Arbeit an der Einrichtung der JVA Willich I mehr als nur die bloße Bestückung von Räumlichkeiten. Es war eine Gelegenheit, Einblick in die Strukturen der Justiz zu erhalten und einen Beitrag für die künftigen Prozesse im Vollzugsalltag zu leisten.
Die KVNO vereinte alle Beratungsdienste für niedergelassene Vertragsärzte und Psychotherapeuten im Rheinland in einem modernen Neubau unter einem Dach. Das Gebäude in der Butzweilerhofallee bietet zeitgemäße Arbeitsplätze für etwa 450 Mitarbeiter und dient als zentrales Service- und Beratungszentrum für alle Mitglieder der Vereinigung. Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KVNO, betonte: »Von A wie Arztregister bis Z wie Zulassungswesen sind hier alle Mitgliederservices unter einem Dach versammelt.«
Nahtloser Übergang an den Neuen Standort
NIESEN ermöglichte einen nahtlosen Übergang an den neuen Standort, indem der Logistiker den Umzug aller Mitarbeiter von Düsseldorf nach Köln sowie innerhalb von Köln organisierte. Neben der Umzugslogistik übernahm NIESEN auch die IT-Verkabelungen für 840 Monitore. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Einsatz von 1.500 nachhaltigen Umzugsboxen, den wiederverwendbaren »Turtleboxen« aus Kunststoff, die einen effizienten und umweltfreundlichen Umzug gewährleisteten.
Der Umzug wurde von NIESEN höchst präzise durchgeführt. Innerhalb von zwei Wochen im August 2023, an den Donnerstagen und Freitagen, koordinierte das Unternehmen den Hauptumzug. Bereits einen Monat zuvor fanden etwa zehn Vorabumzüge innerhalb von Düsseldorf statt. Dabei kamen 25 bis 30 Mitarbeiter von NIESEN und sechs Möbeltransporter zum Einsatz. Ein Highlight: Erstmals fuhr auch der neu angeschaffte, umweltfreundliche E-Actros im Rahmen eines Objektsumzugs.
NIESEN konnte erneut seine Kompetenz bei größeren Büroumzügen unter Beweis stellen. Der reibungslose Übergang der KV Nordrhein in ihr neues Zuhause erfolgte pünktlich und zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers. Entsprechend äußerte sich Robin Schlömer, Leiter des Facility Managements bei der KVNO: »Besonders die exzellente Vorbereitung der einzelnen Umzüge hat die Zusammenarbeit mit NIESEN zu einem echten Erfolg werden lassen«.
Wenn die Bürriger feiern, dann richtig. Besonders gefeiert wird auf einem Kirmesumzug, den viele inoffiziell als Sommerkarneval bezeichnen. Die oft bunten und ausgefallenen Kostüme der Teilnehmer erzeugen ein tatsächlich karnevalistisches Gefühl. Kamelle fliegt durch die Luft in die Arme von Kindern und Sammlern, und es herrscht eine fröhliche Stimmung. Am Sonntag, den 27. August, ließ der Veranstalter J.G.K. Fidelio die Parade auch 2023 wieder durch Leverkusen-Bürrig ziehen.
NIESEN und DNFL mit 60 Feiernden dabei
Rund 30 Gruppen starteten gegen 10.30 Uhr in der Heinrich-Brüning-Straße los, um Kamelle, Strüssjer oder kleine Spielzeuge unters jubelnde Volk am Straßenrand zu bringen. 2023 war auch NIESEN mittendrin. Das Logistikunternehmen stellte seinen neuen E-Actros als Musik- und Baggagewagen bereit. Rund 60 Teilnehmer des NIESEN-Zuges feierten rund um den CO2-neutralen »Karnevalswagen«. Mitarbeiter des Logistikunternehmens und Mitglieder des DNFL (Das Netzwerk für Leverkusen) hatten sich zusammengetan und gingen den Tag ausgelassen an. In ihren neongrünen Shirts waren die Feiernden kaum zu übersehen.
DNFL übernimmt viele soziale Aufgaben in Leverkusen
Die Farbwahl der Oberteile war nicht zufällig, sondern entsprach der Farbe des DNFL. Dieses Netzwerk ist aber nicht nur aktiv, wenn es etwas zu feiern gibt. Es ist vielmehr eine Gruppe von 33 Leverkusener Firmen aus verschiedenen Branchen, die Synergien schaffen wollen. Ihr Ziel sind Komplettlösungen für Kunden in allen Bereichen, sei es Handwerk oder Dienstleistungen. Ein wichtiger Aspekt ist auch das soziale Engagement für Leverkusen durch diverse karitative Aktionen, die das ganze Jahr über stattfinden. Hierzu zählen beispielsweise die Aktion »Wünsch Dir Was«, im Rahmen derer Weihnachtsgeschenke für Kinder sozial schwacher Familien besorgt und verteilt werden. Außerdem sammelt das DNFL Spenden für eine KiTa, eine Grundschule oder den Kältegang Leverkusen. Als Gold Sponsor beteiligt sich das Netzwerk auch am familienfreundlichen Wildpark Reuschenberg. Nicht zuletzt fördert das DNFL im sportlichen Bereich soziale Projekte der Bayer Giants, um Jugendliche an den Sport heranzuführen.